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Kosaken und Wehrmacht
 
 
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Kosaken und Wehrmacht [Gebundene Ausgabe]

Werner H. Krause
3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
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Kosaken und Wehrmacht + Freiwillige vom Kaukasus: Georgier und Tschetschenen auf deutscher Seite + An der Seite der Wehrmacht: Hitlers ausländische Helfer beim "Kreuzzug gegen den Bolschewismus" 1941 - 1945
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 320 Seiten
  • Verlag: Stocker; Auflage: 1., Aufl. (Oktober 2003)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3702010157
  • ISBN-13: 978-3702010157
  • Größe und/oder Gewicht: 23,4 x 15,6 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 164.524 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Werner H. Krause
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Im Spätsommer 1943 wurde in der südostpreussischen Stadt Milau unter General von Pannwitz die 1. Kosaken-Division aufgestellt, in deren Regimentern Donkosaken, Kuban-, Terek- und Sibirien-Kosaken dienten. Erst nach Stalingrad war es möglich geworden, die ideologischen Vorbehalte der NS-Führung zu überwinden und unter den freiheitsstrebenden Völkern des Ostens Verbündete zu suchen. Mehr als 850.000 „Sowjetbürger“ kämpften als Freiwillige in den Reihen der Wehrmacht, eine weitere Million stellte sich als „Hilfswillige“ für andere Dienste zur Verfügung. Neben den Kosaken stießen die deutschen Appelle insbesondere bei Esten, Letten, Ukrainern und den Völkern des Kaukasus auf offene Ohren, aber auch eine russische Armee unter General Wlassow wurde aufgestellt. – Dies alles trotz einer Besatzungspolitik, die in weiten Gebieten gar nicht den Anschein erwecken wollte, es ginge um die Befreiung der vom Kommunismus unterdrückten Völker. Die Kosaken wurden insbesondere zur Partisanenbekämpfung am Balkan eingesetzt, ihre Familien lebten nach dem deutschen Rückzug im Osten in Oberitalien in einem großen Lager unter dem Namen Kasachi-Stan. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wurden die meisten Kosaken mit ihren Familien – insgesamt rund 50.000 Menschen – von den Briten entgegen anderslautenden Versprechen an die Sowjets ausgeliefert und von diesen sofort ermordet. Die Führungsoffiziere rund um General von Pannwitz wurden nach aufwendigen Schauprozessen hingerichtet. Heute haben russische Behörden Pannwitz bereits wieder rehabilitiert, was bei weiteren, einstigen Kosaken-Führern noch erfolgen soll. Das Buch basiert auf den bisher unveröffentlichten Erinnerungen eines deutschen Offiziers, der unter General von Pannwitz diente, wie auf anderem, neu zugänglichen Quellenmaterial und liefert über den Zweiten Weltkrieg hinausgehend einen Abriß über die Geschichte der Kosaken an sich. Umfangreiches, bisher nie gezeigtes Bildmaterial ergänzt den mitreißend geschriebenen Band.

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Einleitungssatz
Ein warmer Sommertag empfängt in Mielau, der kleinen Stadt südlich der ostpreußisch-polnischen Berge, Oberleutnant Ernst Walter von Mossner. Lesen Sie die erste Seite
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27 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Kosakentragödie an der Drau 22. Oktober 2003
Format:Gebundene Ausgabe
Bücher über den Zweiten Weltkrieg haben derzeit Konjunktur. Vielleicht hat dies damit zu tun, daß heute die Enkelgeneration ihren Großvätern die Frage stellt, wie sie diese Zeit erlebt haben. Mich selbst reizte es, daß im Stocker Verlag erschie-nene Buch „Kosaken und Wehrmacht" zu lesen.
Ich muß eingestehen, daß ich zunächst von der Annahme ausgegangen war, die Kosaken wären als ein Teil der Roten Armee Gegner der Wehrmacht gewesen. Doch dann erfuhr ich aus dem so mitreißend geschriebenen Buch, welchen unfaß-baren Greueln sich die Kosaken des Don, Terek und Kuban nach dem Zusam-menbruch des zaristischen Regimes 1917 während des in Rußland tobenden Bür-gerkrieges ausgesetzt sahen.
Dem Autor des Buches, Werner H. Krause, ist es meines Erachtens nach gelun-gen, ein eindrucksvolles Bild von dem unbändigen Freiheitswillen der Kosaken zu zeichnen. Erst nun begann ich zu verstehen, warum sich zehntausende von Kosa-ken freiwillig der Wehrmacht angeschlossen haben, und das zu einem Augen-blick, als sich bereits die Niederlage Deutschlands abzuzeichnen begann. Mit be-sonderer Erschütterung las ich erstmals, von dem Kosaken-Ataman Kulakoff, dem im Bürgerkrieg eine Granate die Beine zerschmettert hatte. Über 14 Jahre wagte er es nicht, sein Versteck, einen Bretterschlag in der heimatlichen Staniza zu ver-lassen. Als sich 1943 die erste auf deutscher Seite kämpfende Kosakendivision im ostpreußischen Mielau formierte, gab es auch für Kulakoff kein Halten mehr.
Es sind solche episodenhaften Darstellungen, die dem Leser verständlich machen, was die Kosaken dazu bewogen hat, noch einmal den Kampf gegen Stalin aufzu-nehmen. Mir wurde beim Lesen des Buches immer mehr klar, welche Tragödie es für die Kosaken bedeutet haben muß, als sich bei ihnen die Erkenntnis Bahn brach, daß Hitler kein Deut besser als Stalin war.
Die Handlung des Buches ist von einer Dramatik des Geschehens getragen, wel-che den Leser von der ersten bis zur letzten Zeile fesselt. Besonders erschütterte mich, wie in den Maitagen 1945 im österreichischen Lienz die Angehörigen des XV. Kosaken-Kavallerie-Korps, das unter Führung des deutschen Generalleut-nants Helmuth von Pannwitz stand, zwischen Hoffen und Bangen über ihr weite-res Schicksal schwankten. Alle Versprechungen der westlichen Alliierten, daß es zu keiner Auslieferung der mehr als 50 000 Kosaken an die Sowjetunion kommen würde, erwiesen sich als leere Worte.
Besonders erschreckend empfand ich die Szenen, welche uns der Autor von dem Freitod vieler Kosakenfrauen übermittelte, die voller Verzweiflung mit ihren Säuglingen in die reißende Drau sprangen.
Ich glaube, daß jeder von uns wissen sollte, was sich damals bei Lienz abgespielt hat. Wenn Zeitgeschichte so dargeboten wird, wie es in diesem Buch geschieht, dann dürfte dies gewiß auch das Interesse einer jungen Lesergeneration wecken.
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0 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Unlesbarer Bullshit 8. März 2011
Format:Gebundene Ausgabe
Finger weg! Bis auf ein paar Fotos kann man dieses Werk absolut vergessen. An zig Stellen im Buch merkt man wie sich der, nicht sehr eloquente, Author seiner Phantasie und seinem Wunschdenken hingibt. Die Darstellung ist absolut einseitig und ein einziger Lobgesang auf die Kosaken-Einheiten. Nicht falsch verstehen, ich hab auch eine Schwäche für die Kosaken, sonst hätte ich mir das Buch nicht gekauft! Aber ich war auf der Suche nach einem gut recherchierten Tatsachenbericht und nicht nach einem Landserroman mit Kosaken als Protagonisten!
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