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Korruption
 
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Korruption [Broschiert]

Hans-Wolff Graf
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Produktinformation

  • Broschiert: 650 Seiten
  • Verlag: Fouqué Literaturverlag (2000)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3826745442
  • ISBN-13: 978-3826745447
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.805.098 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Korruption beginnt bereits mit der Weise, wie dieser Begriff definiert, gebraucht und fehlinterpretiert wird. Bestechung und Bestechlichkeit sind 'nur' einige der zahlreichen Auswirkungen einer Korruption, die in Wahrheit viel früher begonnen hat. Korruption ist vielmehr ein seelisch-geistiger Krebs, der uns permanent begleitet und zu ständigen Opfern und Tätern macht - wenn und solange wir die dahinter stehende Phänomenologie nicht erkennen.
Hans-Wolff Graf weist nach, auf welche Weise die Menschen seit 6000 Jahren - oft ohne daß es ihnen bewußt ist - ihr Bewußtsein und ihre Sprache korruptiv mißbrauchen und unseren Globus in immer größere Katastrophen führen. Dieses Buch stellt eine Demaskierung eines universellen Phänomens dar: Erst, wenn man Ablauf und Wirkungskette der Korruption kennt, wird Korruption besiegbar - erst dann werden wir autark und frei.

Umschlagtext

Korruption beginnt bereits mit der Weise, wie dieser Begriff definiert, gebraucht und fehlinterpretiert wird. Bestechung und Bestechlichkeit sind »nur« einige der zahlreichen Auswirkungen einer Korruption, die in Wahrheit viel früher begonnen hat. Korruption ist vielmehr ein seelisch-geistiger Krebs, der uns permanent begleitet und zu ständigen Opfern und Tätern macht - wenn und solange wir die dahinter stehende Phänomenologie nicht erkennen. Hans-Wolff Graf weist nach, auf welche Weise die Menschen seit 6000 Jahren - oft ohne daß es ihnen bewußt ist - ihr Bewußtsein und ihre Sprache korruptiv mißbrauchen und unseren Globus in immer größere Katastrophen führen. Dieses Buch stellt eine Demaskierung eines universellen Phänomens dar: Erst, wenn man Ablauf und Wirkungskette der Korruption kennt, wird Korruption besiegbar - erst dann werden wir autark und frei.

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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Ein forderndes Buch., 23. Mai 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Korruption (Broschiert)
"Korruption - die Entschlüsselung eines universellen Phänomens" ist ein forderndes, unbequemes Buch. Es untersucht in umfassender und tiefer Weise die Ursachen und Auswirkungen des Phänomens "Korruption", das der Autor aber nicht in üblicher Weise als "Bestechung" versteht und verstanden wissen möchte, sondern als, mitunter sehr subtiles, "brechen" der eigenen persönlichen Authentizität. Fordernd ist das Buch insofern, als der Autor den Leser einlädt, eingefahrene Denk-Schubladen zu öffnen und viele Dinge mit anderen Augen zu betrachten. Ferner verlangt sein präziser Umgang mit Begrifflichkeiten, deren Verwendung im allgemeinen Sprachgebrauch oftmals lax gehandhabt wird, ein hohes Maß an geistiger Disziplin, die aber mit einer Einsicht in die Wichtigkeit von Worten und einer daraus resultierenden Klärung und Klarheit belohnt wird. Sehr anschaulich und lebendig werden die Wirkungsweisen und Auswirkungen der geistigen, seelischen und körperlichen "Korruption" in 36 Kapiteln ("Spielwiesen der Korruption" genannt) beschrieben, von der Erziehung und der Familie, über den Kollegen- und Freundeskreis, bis hin zu den Religionen und dem Staat. Hier wird es unbequem, denn kaum ein Leser dürfte sich nicht hier und da "ertappt" fühlen. Genau hierin liegt aber für denjenigen, der den Drang nach Abwehr und "Selbstverteidigung" überwindet, der große Wert des Buches, denn es geht dem Autor letztendlich um das Aufwecken dieser inneren Stimme, der der natürlichen Ethik (im Gegensatz zur adaptierten und aufoktroyierten Moral), die sich schmerzend zu Wort meldet. Dem Autor geht es nämlich nicht um einen Rundumschlag oder eine Generalabrechnung, obwohl die wiederholte "Schlachtung heiliger Kühe", wie der "Familie", der "Religion" und der "Demokratie" durchaus ein hohes Maß an geistiger Freiheit fordert, mitunter weh tut und bei mancheinem diesen Eindruck erwecken könnte, denn er verurteilt nicht und enthält sich (konsequenterweise) einer schablonenhaften Schwarz-Weiß-Malerei. Vielmehr versucht er die korruptiven Kettenreaktionen verstehbar zu machen, die zu "unerklärlichen", mitunter globalen Katastrophen führen, ohne deren individuelle Ursprünglichkeit zu vernachlässigen und die "Täter" damit von ihrer Verantwortlichkeit zu entheben. Damit macht der Autor Mut, denn er entläßt den Leser nicht in die Ratlosigkeit ob der Schrecken und Verfehlungen, die wir abgestumpft und resignierend in den Nachrichten zu Kenntnis nehmen, sondern zeigt ihm, daß er als Individuum, als Einzelner (der ja der gern zitierten Bannbotschaft zufolge "eh nichts machen kann"), den Schlüssel in sich trägt, um angefangen bei sich und seinem unmittelbaren Umfeld, an einer friedlicheren, kooperativeren Lebensweise mitzuwirken.
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10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen "Grafs unvollendete Fleissarbeit", 26. Februar 2003
Rezension bezieht sich auf: Korruption (Broschiert)
Graf stellt allgemeine universelle Behauptungen auf , die er zu korruptiven Tatsachen stilisiert und dann zur absoluten Wahrheit erklärt. Diese seine Behauptungen sind auf Grund von verschiedenen globalen Kulturen gesellschaftlich und individuell schwer zu beweisen, bzw. würden andere Erkenntisse hervorbringen. Grafs sogenanntes „Lebensdreieck" als gedankliches mathematisches Basismodell für die sog. Tugendhaftigkeit welches eine harmonisierende Dreifaltigkeit zwischen „Körper, Geist und Seele" darstellt, entbehrt jeder empirisch getesteten Studie und würde in vielerlei Hinsicht kulturell, spirituell und dem Verhalten von unterschiedlichen Menschen nach, auch nicht zutreffen. Graf entwickelt eine oberlehrerhafte, schon fast paranoide Verschwörungstheorie im Aufstellen seiner „6000 jährigen Korruptionstheorie", die in etlichen Teilansätzen in bekannten wissenschaftlichen Studien (Lawrence Kohlberg, Carol Gilligan) schon weit vor Graf analysiert wurden. Graf entzieht sich jeder neutralen und objektiven wissenschaftlichen Studie, schon allein auf der Tatsache beruhend das er „Wissenschft" per se, als korruptives Element das es zu bekämpfen gilt, ablehnt. Graf geht in keiner Weise auf die verschiedenen Machtverhältnisse in Bezug auf Wirtschaftstheorien im philosophischen Sinne ein. Er entwickelt keine direkte Lösung ausser das Wiederholen der allbekannten akademischen These das es gilt das Spiele und Brot fürs Volk nicht gut sein und das „wir" hoffen das eines Tages das tugendhafte Grafsche „Lebensdreieck" zur menschenbeglückenden Universalformel in den Olymp der Gutmenschen erhoben wird.

Nichtsdestoweniger, das Grafsche Buch „Korruption" verdient besondere Anerkennung, insofern als das es eine enorme geistige Fleissarbeit darstellt. Graf sollte als nächste Fleissarbeit eine globale Studie der „Korruption" erstellen die seine Theorie nachhaltig beweist.

Behaupten kann man viel, die Kunst liegt in der Beweisführung und in der Fähigkeit zur Selbstkritik.

Klaus Kramer MA phil.

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10 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Ein ganz unnormales Buch über die größte Seuche, 2. Mai 2000
Rezension bezieht sich auf: Korruption (Broschiert)
Die gesamte Menschheit ist in ein korruptives Geflecht eingebunden, das vielschichtig in nahezu allen Lebensbereichen wirkt und das Denken, Fühlen und Handeln Einzelner sowie von Gruppen und sogar Staaten bestimmt. Dies ist verkürzt die Grundbotschaft des Autors. Die Korruption im landläufigen Sinne oder nach Definition des Dudens (Bestechung und/oder moralischer Verfall), deren Beispiele sich unserer Tage landauf, landab zu hauf in den Medien finden, sind für den Autor bestenfalls das Eingangstor in die tieferen Ursachen und Hintergründe dieses allzeit präsenten Begriffes. Beim Inhalt dieses Buches handelt es sich um nichts weniger als die Entmystifizierung der Metaphysik der Korruption.

Nach einer Einführung in verschiedene Begrifflichkeiten, die für das weitere Verständnis des Buches unabdingbar sind, fängt der Autor da an, wo seiner Meinung nach die Korruption ihren Ursprung hat, nämlich zum Zeitpunkt der Entstehung des Bewußtseins des Menschen und der daraus resultierenden „Notwendigkeit" durch Vorenthaltung von Wissen die Herrschaft der geistigen und weltlichen Führer über Ihre Untertanen zu sichern und zu zementieren.

Bereits nach kurzer Zeit des Lesens wird klar, daß es sich um kein „normales" Buch handelt, sondern um ein in höchstem Maße interdisziplinäres, bei dem es einfacher ist aufzuzählen, welche Themen nicht berührt werden, als diejenigen, die der Autor streift oder punktuell vertieft. Dies verlangt vom Leser ein hohes Maß an Denkflexibilität, obgleich der Autor das Kunststück fertigbringt, sich trotz der teilweise komplexen Sachverhalte verständlich auszudrücken. Überdies wird dem Zusammenspiel von Körper, Geist und Seele und den damit verbundenen vielfältigen maliziösen Korruptionsauswirkungen eine hohe Aufmerksamkeit gewidmet. Der Autor baut ein geistiges, mehrdimensionales Gebäude und kriecht auch noch in den letzten Winkel desselben, um zu belegen, daß (und auf welchen Wegen) die Korruption sich in diesen - ähnlich wie Ungeziefer - buchstäblich überall einnisten kann.

Alsbald erreicht der Leser dann eines der zentralen Herzstücke des Buches, das „Kooperation versus Korruption- Schemas", mit Hilfe dessen der Autor zu veranschaulichen versucht, daß Desinformation über die Stufen Pseudowissen, Verwirrung und Hilflosigkeit, letztlich zur Selbstaufgabe führt, während das Gegenstück, die Information über die Stufen Wissen und Bildung schließlich zur Weisheit (Zustand absoluter Nichtkorrumpierbarkeit) gelangen läßt. Während die „Teufelsspirale" der Desinformation ein manipulativer - also gelenkter - Prozeß ist, ist die „Engelsspirale" der sauberen Verarbeitung und Weiterentwicklung von Information ein motivatorischer-kooperativer Prozeß. Die Kooperation ist das Gegenstück zur Korruption.

Nahezu kein Bereich des Lebens bleibt nachfolgend ausgespart, in der nicht in irgendeiner Form Korruption im Spiel sein kann. Auf insgesamt 36 „Spielwiesen", die von der Erziehung über die Schule, persönlichen Beziehungen, Kollegen, den Sozialstaat, der Demokratie u.v.a.m. reichen, beschreibt der Autor die Entstehung, Funktion und Wirkung korrupter bzw. korruptiver Elemente - nicht ohne jeweils erschreckend plausible Beispiele aus dem täglichen Leben zu finden. Allein die Beschreibung dieser 36 Spielwiesen ist es wert, das Buch zu lesen, denn es ist in der Tat frappierend, in welch hohem Maße auf vielen Feldern zu manipulativen und somit korruptiven Mechanismen gegriffen wird.

Ein Beispiel: Korruption in der Werbung Da lächelt Ihnen ein freundlicher Herr im Werbefernsehen entgegen - vor sich eine dampfende Tasse Kaffee, apart mit flockigen Bläschen drapiert. Sie können förmlich das anheimelnde Aroma genießen. Was Sie nicht wissen, ist, daß sich in besagter Tasse Sojaöl befindet und die Bläschen aus einem völlig ungenießbaren chemischen Gemisch bestehen. Ihre Tennisgöttin oder der angehimmelte Filmstar stehen vollschaumig unter der Dusche und lächeln Ihnen glückselig entgegen. Dabei weiß jeder Experte, wie schaumverstärkt (übrigens klebrig und unangenehme riechend) für Duschgels und ultraweiße Waschmittel zu werben ist. Mit welchen Tricks und geradezu genialen Techniken in der Werbung gearbeitet wird, hat jüngst - sehr zum Leidwesen seiner Zunft - ein Werbegrafiker enthüllt. Ob Autos oder Kinderbreis, Katzenfutter oder Dessous, Zahnpflegeartikel oder Waschmittel, Schnellgerichte oder Haushaltsgeräte - den Designern und Werbefachleuten ist kein Spruch zu dumm und kein Trick zu abgefeimt, den Zuschauer/-hörer in völlig gewissenloser Weise zu korrumpieren und - pardon - zu verarschen. Der Rezipient hat ein eklatantes Informationsdefizit und keine Möglichkeit, den Wahrheitsgehalt der ihm überbrachten Botschaft zu überprüfen. Diese Vorgehensweise ist eigentlich straffällig, da die Voraussetzung zum Betrug - Vorsatz - klar gegeben und beweisbar ist....

Letztendlich wird klar, daß die Korruption im vom Autor verstandenen (weiteren) Sinne als die wohl mit Abstand gefährlichste Seuche der Menschheit betrachtet werden muß, gegen die es nur eine Medikation gibt: Die Veränderung des Denkens. Er bietet auch hierfür im letzten Viertel, des insgesamt über 600 Seiten starken Buches entsprechende Denkhilfen an, die uns helfen sollen, den steinigen Weg der Erkenntnis und der (Wieder-)Gewinnung der eigenen Authentizität zu gehen. Bei diesem Buch dürfte es sich um das umfassendste Gesamtwerk über Korruption handeln, das bisher zu diesem Thema verfaßt wurde und dennoch kann sein Anspruch wohl kaum darin liegen, sich als Standardwerk zum Thema Korruption zu etablieren (die Worte „Standardwerk" und „etablieren" riechen schon nach Korruption), vielmehr soll es dem Leser durch das Bewußtmachen (häufig) unbewußter Vorgänge helfen, die „Korruption" als solche zu erkennen um das Denken zu verändern und somit dazu beizutragen, die drohende Korruptions-Apokalypse zu verhindern. Ob ihm das gelingt, hängt vielleicht von der Anzahl der Leser dieses Buches, ihrer Neugier wie auch ihrer Disziplin ab.

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