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Korrektur: Roman (suhrkamp taschenbuch) Taschenbuch – 24. Mai 1988


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 384 Seiten
  • Verlag: Suhrkamp Verlag; Auflage: 7 (24. Mai 1988)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3518380338
  • ISBN-13: 978-3518380338
  • Größe und/oder Gewicht: 10,8 x 2 x 17,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 129.452 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
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Mehr über den Autor

Der innig geliebte Großvater, bei dem er aufwuchs, und die 37 Jahre ältere Hedwig Stavianicek, die er 1956 im Sanatorium kennengelernt hatte und die er seinen "Lebensmenschen" nannte, das waren für Thomas Bernhard (1931-1989) die wichtigsten Bezugspersonen. 1957 erschien sein erster Gedichtband "Auf der Erde und in der Hölle". Die schwere Kindheit, seine ständige Todesnähe durch Lungentuberkulose und der frühe Verlust des Großvaters spiegeln sich in seinem Werk wider. Mit dem Roman "Frost" wurde Bernhard 1963 schlagartig bekannt. Er schrieb Theaterstücke, Romane und Erzählungen und erhielt etliche Ehrungen - die ihm in späteren Lebensjahren aber mitunter peinlich waren. Bernhard wurde in Wien neben Hedwig und ihrem Mann beigesetzt.

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Thomas Bernhard, 1931 in Heerlen (Niederlande) geboren, starb im Februar 1989 in Gmunden (Oberösterreich). Er zählt zu den bedeutendsten österreichischen Schriftstellern und wurde unter anderem 1970 mit dem Georg-Büchner-Preis und 1972 mit dem Grimme-Preis ausgezeichnet. Der Suhrkamp Verlag publiziert eine Werkausgabe in 22 Bänden.


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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Spaddl TOP 500 REZENSENTVINE-PRODUKTTESTER am 5. Juli 2011
Format: Gebundene Ausgabe
...zerstöre ich, zerstöre ich, vernichte ich, so Roithamer."
Dieser Satz Roithamers, Bernhards Protagonist in seinem vierten Roman "Korrektur", beschreibt die Problematik und den Grundgedanken des Werkes sehr gut.

"Korrektur" erzählt auf 317 Seiten, aufgeteilt in zwei Kapitel, die Geschichte von Roithamer, der für seine Schwester einen Kegel als Behausung baut und über diesen Bauprozess eine Studie schreibt. Nachdem seine Schwester den Kegel gesehen hat, begeht sie Selbstmord, woraufhin Roithamer kurze Zeit später ebenfalls den Freitod wählt. Nun begibt sich sein langjähriger Freund, der (namenlose) Ich-Erzähler, in die "höllersche Dachkammer", sozusagen sein Studierzimmer, und ordnet und sichtet die Unterlagen, die Roithamer selbst für wertlos, schlecht und korrigierungsbedürftig verwirft, so dass er aus 800 Seiten 20 (!) gemacht hat - und mit jeder Korrektur verändert sich alles.

Der Suhrkamp-Verlag hat mit dieser bibliophilen Ausgabe, den vierten Band aus der Werke-Reihe 2005 veröffentlicht und erneut in Bezug auf die Text- und Buchgestaltung den Preis zu rechtfertigen verstanden, denn die bernhardschen Monologe sind optisch leserlich aufgearbeitet, samt Lesebändchen, und mit einem spannenden, knapp 70 Seiten umfassenden Nachwort zur Entstehungs-, Rezeptionsgeschichte und Anmerkungen zur Textgestaltung ausgestattet, so dass sich der stattliche Preis dieser Ausgabe rentiert.
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Von Wolfgang Möller am 20. November 2014
Format: Taschenbuch
HAHAHA!!! Eigentlich zum Totlachen.... Als ich vor vielen Jahren zum ersten Mal als Leser mit Thomas Bernhard in Berührung kam - ich hatte "Der Untergeher", dann "Wittgensteins Neffe" gelesen - waren meine Gefühle zwiespältig: die künstlerische Verarbeitung einer Neurose, das war in etwa mein Fazit. Später dachte ich, dass das doch alles auch sehr komisch ist und gar nicht allzu ernst gelesen werden dürfe: ein Gelächter, vielmehr Höllengelächter. Marcel Reich-Ranicki spricht von (allerdings) "grimmigem Humor". Als ich später Filmaufzeichnungen von Interviews mit Thomas Bernhard sah, war meine Überraschung wiederum groß: der Mann strahlte eine solche Gelöstheit, einen solchen Schabernack aus und wunderte sich (nach eigenen Worten) selbst immer wieder, wie ernst die Leute seine Texte nahmen: ""Frost": eigentlich ein Buch zum Totlachen! Schopenhauer: ein Philosoph zum Totlachen: 'n Mann, der mit'm Puuudel verheiratet is , den kann man doch net ernst nehmen..." Ein Spaßmacher der heftigsten Sorte: "Wie, ob mich das Schreiben davon abhält, einen Mord zu begehen??? Doas kann scho sei!!"
Nun hatte er ohne Frage ein hartes Los: als 18-Jähriger dem Tod quasi "von der Schippe gesprungen" grenzt es an ein Wunder, dass es der von da ab Schwerkranke und in seinem letzten Lebensjahrzehnt Totkranke auf 58 Lebensjahre bringt. Freilich, wie er schreibt, "unter Maximaleinsatz von Medikamenten". Das Werk, das er seinem schwerkranken Körper abgetrotzt hat, ein gewaltiges (höllisches) Gelächter über die Unzulänglichkeit und Brutalität der Welt,ist singulär.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von MM1981 am 30. März 2013
Format: Gebundene Ausgabe
Thomas Bernhards "Korrektur" erschien 1975. Roithamer hat sich in den Kopf gesetzt, für seine Schwester einen Kegel mitten in einen Wald zu bauen, in dem diese wohnen soll. Die Planung des Baus geschieht in der Dachkammer von dessen Bekannten Höller in dem Ort Altensam, wo er die idealen Bedingungen für ein Werk über Altensam und auch das Großprojekt des Kegelbaus findet. Als seine Schwester den Kegel sieht, bringt sie sich um. Roithamer begeht nach dem Suizid seiner Schwester seinerseits Selbstmord. Nach seinem Tod findet sich der namenlose Ich-Erzähler und Freund Roithamers im höllerschen Haus ein, um das Werk Roithamers über Altensam zu lesen und dessen Nachlass "zu sichten und zu ordnen". Dabei entdeckt er neben Bauplänen und Skizzen auch unzählige persönliche Notizen Roithamers, bei deren Lektüre er an seine Freundschaft zu Roithamer und ihre gemeinsame Zeit zurückdenkt. Er entdeckt, dass Roithamer sein Werk über Altensam immer wieder korrigiert und somit stark verändert hat. Zu guter Letzt nahm er nach dem Tod seiner Schwester auch die letzte notwendige Korrektur vor, den eigenen Selbstmord. Bernhards Roman dreht sich wie so oft um einen geradezu manisch arbeitenden Pedanten, der ein übermenschliches und unbegreifliches Gigantenwerk zu realisieren beabsichtigt, dessen Träume sich ungeachtet dessen aber nicht verwirklichen. "Korrektur" lebt vom Spannungsverhältnis zwischen dem auf die Spitze getriebenen Streben nach Perfektion und dem stets drohenden Abkippen in das Scheitern und die Selbstzerstörung. Der Roman liest sich bereits deutlich strukturierter und aufgeräumter als noch das Debüt "Frost" oder "Das Kalkwerk", Bernhard ist hier schriftstellerisch nochmals merklich gereift.Lesen Sie weiter... ›
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