Das 1931 zum erstenmal veröffentlichte Buch erzählt die anrührende Geschichte der magisch begabten Erif Dher und ihres Bruders Berris Dher, die sich ca. 228 v. Christus von einem imaginären Stadtstaat namens Marob aus nach Griechenland (Athen ,Sparta) begeben. In Griechenland werden die beiden „Barbaren" Zeugen politischer Wirren und beobachten Freude und Leid der mit Ihnen befreundeten Herrscherfamilie. Die „Geschichte von den Königen die sterben" wie es im Buch selbst treffend heißt, hat allerdings zwei Schönheitsfehler: Zum einen ist sie mit ca. 800 Seiten deutlich zu lang. So werden beispielsweise, teilweise auf mehreren Seiten, eher unspektakuläre Rituale beschrieben was auf den Leser ermüdend wirkt. Zum anderen wird die Erzählperspektive häufig ungünstig gewählt. Sehr interessante oder tragische Begebenheiten werden den Hauptakteuren (oder dem Leser) erst nachdem sie geschehen sind durch Dritte nahegebracht. So bleibt zwar eine interessante Geschichte voller Tragik, die den Leser aber deutlich weniger bewegt, wie wenn er „hautnah" mitfiebern könnte.