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Produktinformation
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| Disk: 1 | |||
|---|---|---|---|
| 1. Uber-time | |||
| 2. Oildale (Leave Me Alone) [Explicit] | |||
| 3. Pop A Pill | |||
| 4. Fear Is A Place To Live | |||
| 5. Move On (Explicit) | |||
| 6. Lead The Parade | |||
| 7. Let The Guilt Go (Explicit) | |||
| 8. The Past | |||
| 9. Never Around | |||
| 10. Are You Ready To Live? (Explicit) | |||
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| Disk: 2 | |||
| 1. Main Menu Page Loop - Oildale (Leave Me Alone) [Instrumental] | |||
| 2. Oildale (Leave Me Alone) | |||
| 3. Pop A Pill | |||
| 4. Fear Is A Place To Live | |||
| 5. Move On | |||
| 6. Lead The Parade | |||
| 7. Let The Guilt Go | |||
| 8. The Past | |||
| 9. Never Around | |||
| 10. Are You Ready To Live? | |||
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Die beiden Vorgängerwerke See You On The Other Side und Untitled waren alles andere als Sternstunden der Korn-Karriere. Der Ausstieg von Gitarrist Head hatte die Kalifornier mächtig verunsichert - stilistische Blindflüge, elektronische Spielereien und zielloses Songwriting waren die Folge. Mittlerweile hat sich der Haufen jedoch berappelt und konzentriert sich mit Unterstützung seines alten Produzenten Ross Robinson wieder ganz auf seine Stärken. Im Mittelpunkt stehen wie einst auf den Meilensteinen Life Is Peachy und Follow The Leader derbe, verwinkelte Riff-Orkane, hypnotische Grooves und ebenso eingängige wie psychotische Vocals. Die pathologischen Dimensionen der Anfangstage werden zwar nicht mehr erreicht, man hört der Scheibe aber dennoch an, dass Frontmann Jonathan Davies während der Aufnahme-Sessions mehrfach mit Weinkrämpfen zusammengebrochen ist. Sein leidender, manchmal auch ein wenig zu wehleidiger Gesang ergänzt sich perfekt mit den aufs Notwendigste reduzierten instrumentalen Arrangements, und in Songs wie dem majestätischen "The Past" schaffen es Korn sogar, einen Hoffnungsschimmer am Horizont aufflackern zu lassen.
Die Special Edition enthält neben dem regulären Album eine Bonus-DVD mit Making-ofs und Videos zu allen Songs sowie drei Bonustracks. - Michael Rensen
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Wir ERINNERN uns, sind aber nicht mehr die selben wie damals!,
Von Matthias - Splitted.de (Niedersachsen) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Korn III-Remember Who You Are (Audio CD)
KORN sind mit neuem Album und alter Stärke zurück. All den Kritikern, die die letzten Scheiben (zu Recht) haben durchfallen lassen, sollte mit ,Remember who you are' der Wind aus den Segeln genommen worden sein. Doch scheinbar können es die Herren keinem mehr recht machen.Die Meinungen sind bei diesem Album gespalten wie bei kaum einer anderen Scheibe. Wo die einen feiern, dass KORN endlich wieder ihre entscheidenden Qualitäten erkannt haben und mit rohem Sound ihre Trademarks" ausspielen, reden die anderen ihnen nach, dass sich die Band nur noch selbst kopieren würde und sämtliche Dinge, die man auf den alten Scheiben zwar vermisst habe, nun vorhanden seien, aber absolut gezwungen und künstlich klingen würden. Ja, was denn nun? So klingen wie früher, oder lieber doch nicht? Als würde man kritisieren, dass ein Autohersteller nicht die gleiche Lackfarbe wie beim letzten Modell verwendet hätte, um dann beim übernächsten Modell mit der alten Lackfarbe zu sagen "na toll, denen fällt auch nichts neues mehr ein"... Knurriger Slap-Bass, brutal tief gestimmte Gitarren, groovendes (herrlich natürlich klingendes) Schlagzeug, der Gesang von Jon Davis, der irgendwo zwischen melodisch, psychotisch und keifendem Schreien liegt, das sind die Kernelemente, die die ersten 3-4 Alben der Band zu Klassikern im Bereich des NuMetal machten und die Band selbst als Wegbereiter für ein gesamtes Genre. Im Laufe der Jahre hat die Band sicherlich das eine oder andere Album veröffentlicht, das nicht mehr ganz an die Glanzzeiten ihrer ersten Produktionen heranreichen konnte, doch mit ,Remember who you are' haben sie nun den entscheidenden Schritt in die richtige Richtung gemacht. Rechnet man das zwar gelungene, aber nicht vollwertig als Song zählende Intro Uber-Time" ab, sowie den überflüssigen Versuch, ein wenig System Of A Down bei Lead the parade" mit einfließen zu lassen, haben wir es bei den restlichen 9 Songs mit Titeln zu tun, die so auch gut auf einem ,Life is peachy' oder ,Follow the leader' hätten platziert sein können. Fassen wir also zusammen: wer die ersten drei-vier Scheiben von KORN geliebt hat, wird auch mit diesem Album absolut schnell warm werden. Was man aber, egal, ob man nun lobt oder kritisiert, immer bei den Betrachtungen mit berücksichtigen muss: selbst ,Issues' ist mittlerweile mehr als zehn Jahre alt, die gesamte Musikszene hat sich bewegt, und ich bin mir ziemlich sicher, dass ein Album wie eben ,Follow the leader' heutzutage nicht mehr eine derartig große Bedeutung hätte wie seinerzeit. Wer nicht erkennt, dass ,Remember who you are' eine genauso große Klasse besitzt, der sollte sich vom HNO-Arzt durchchecken lassen. Fakt ist aber: auch wenn wir uns ERINNERN, wer wir mal waren, von damals bis heute haben wir uns nun einmal weiterentwickelt. Eine Weiterentwicklung hat man KORN nicht gestattet, dafür wurden sie mit schlechten Kritiken und miesen Verkaufszahlen abgestraft, also darf man sie nun auch nicht dafür verteufeln, dass sie wieder Musik wie vor über zehn Jahren machen. In diesem Sinne sie hier noch als Anspieltipp der Schlusstrack Holding all these lies" genannt, der das absolute Highlight des Albums in emotionalem Sinne darstellt... Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Bringing the 90's to 2010!!!!!!,
Von Patti__5 (Schackensleben) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Korn III-Remember Who You Are (Audio CD)
KoRn waren in den letzten Jahren für mich eine Band, welche schon längst ihre besten Zeiten hinter sich hatten und in meinen Augen wohl nie wieder an ihre glorreichen Taten in den 90er Jahren auch nur ansatzweise hätten anknüpfen können (obwohl ihr letztes Album in seiner eigenen Art sehr solide war).Als ich aber dann gegen Ende 2008 hörte, dass Ross Robinson ihr nächstes Album produzieren würde, horchte ich auf und dachte, dass es doch nochmal Interessant werden könnte um die Herren um Jon Davis. Nun ja anderthalb Jahre später ist es nun fertig, jenes Album, mit welchem die Jungs mehr als mit jedem anderen in den 2000er Jahren versuchen an die Anfänge der ersten beiden Alben anzuknüpfen. Nach mehrmaligem hören muss ich zugeben, dass es durch Ross Robinson tatsächlich gelungen ist, einen Sound zu kreieren, welcher wirklich viel weiter in die 90er zurückreicht, als ich anfangs je für möglich gehalten hätte. Anders als bei "Take A Look In The Mirror" (ihrem 2003er versuch zu den Wurzeln zu gehen), ist hier nicht alles so vorhersehbar und auf Bombast ausgelegt, es ist schwer zu beschreiben, aber an einigen Stellen dachte ich für meinen Teil tatsächlich wir hätten 1996/97. Ich will damit keinesfalls sagen, dass das neue Material an die Klassiker der ersten drei Alben heranreicht, allerdings ist es auf die volle Länge betrachtet ein verdammt starkes Album geworden, welches Totalausfälle, wie sie z.B. auf "Untouchalbles" oder "SYOTOS" reihenweise vorhanden waren, vermeidet. Der erste Song nach dem Intro erinnert noch am stärksten an "Take A Look in the Mirror" Zeiten, aber schon ab dem nächsten Song "Pop A Pill" tauchen auf einmal "kranke" Gitarren Riffs und ein gewisser Psycho-Faktor auf wie ich es seit "Life is Peachy" nicht mehr gehört habe. Ähnlich wie bei den ersten beiden Longplayern liegt das Augenmerk der Produktion nicht auf irgendwelchen Bombast-Riffs oder Charttauglichkeit, sondern eher auf Subtilität und eine verstörende Atmosphäre. Ich hätte nach Head's Weggang ebenfalls nicht erwartet, dass Munky das Ruder derart stark an sich reißen kann, da er ja in auf den letzten beiden Outputs eher im Hintergrund agiert hat. Aber er trägt mit seinem endlich wieder Ultra tief gestimmtem Gitarren-Spiel die ganze Platte, hinzu kommt Fieldys Bass-Slapping. Obendrauf gibt es einen Jonathan Davis zu hören wie schon seit Jahren nicht mehr, er wimmert, weint schreit, lässt seinen Gefühlen endlich wieder freien Lauf. Der neue Schlagzeuger macht seine Sache auch recht gut und agiert, wie Silvera einst, eher im Hintergrund, aber man hat immer den Eindruck, dass er die Pace vorgibt und immer Herr der Lage ist. Bleibt zum Sound zu sagen, dass Robinson es tatsächlich geschafft hat, KoRn wieder so klingen zu lassen wie wir es früher mal gewohnt waren und die Stärken, Bass-Slapping, Tiefe Gitarre und intensive Gesanginterpretation, hervorzuheben. Denn seien wir mal ehrlich diese Faktoren haben KoRn einzigartig gemacht, ich zumindest, kenne keine andere Band die es geschafft, dieses Soundgebilde je nachzuahmen, wenn man mal vergleicht wie viele Nachahmer z.B. Metallica haben, welche genauso klingen wie das Original. Bewertung: 01. Uber-Time -/10 02. Oildale (Leave Me Alone) 9/10 03. Pop a Pill 10/10 04. Fear is a Place To Live 7/10 05. Move On 9/10 06. Lead the Parade 6/10 07. Let the Guilt Go 8/10 08. The Past 10/10 09. Never Around 9/10 10. Are You Ready To Live? 10/10 11. Holding All These Lies 9/10 Bleibt zu sagen, das es seit Issues keinem KoRn-Album gelungen ist von mir 5 Sterne zu bekommen und ich, nach der Entwicklung der Band in den letzten 5 Jahren, auch nicht gedacht hätte, jemals wieder eine derart hohe Wertung an die Bakersfielder zu vergeben. Aber ich kann dem Album seine Klasse einfach nicht absprechen und muss sagen, dass den Jungs mit ihrer Rückbesinnung wer sie wirklich sind, die Überraschung des Jahres gelungen ist. Also an alle KoRn-Fans...klare Kaufempfehlung!!!!! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Ein Album, das wächst,
Von
Rezension bezieht sich auf: Korn III-Remember Who You Are (Audio CD)
KoRn bringen mit ihrem 9. Longplayer III - Remember Who You Are nicht nur das dritte Album mit Ross Robinson als Produzent, der ihre ersten beiden Alben 'Korn' und 'Life is Peachy' produzierte, sondern es ist auch das dritte Album ohne Lead Gitarrist Brain Head Welch, der einen großen Anteil an Korns damaligem Songwriting hatte. Außerdem ist es das Erste mit Ray Luzier am Schlagzeug als offizielles Mitglied. Das sind erstmal viele Zahlen, aber nun zum Wesentlichen.Das Album bringt überraschender Weise den Spirit der alten Alben erstaunlich nahe wieder, schluss mit dem Industrial gebolze von See You On The Other Side, oder dem ambienten, balladesken Sound von Untitled. KoRn klingt wieder nach KoRn, was auch zum größten Teil der Produktionsmethode von Robinson zu verdanken ist. Rauer Band sound ohne viele Effekte und ohne Elektronik. Da ich selbst KoRn Fan seit dem zweiten Album bin (1996), und ich in den letzten Jahren auch eher enttäuscht war, finde ich wichtig zu erwähnen, dass das Album mit jedem Durchgang wächst. Das Songwriting hat nämlich immernoch Anleihen an die beiden Vorgänger Alben, mixt diese jedoch sowohl mit alten Stilelementen, als auch dem KoRn typischen Sound. Alles in Allem bringt dieses Album KoRn zurück auf den richtigen Pfad, man vermisst Brain Head Welch immer weniger, und Ray Luzier ist zweifellos der beste Schlagzeuger, den KoRn hätte bekommen können. Er trägt sehr viel zu der Dynamic und Energie der Platte bei. Jonathan Davis singt definitiv besser als je zuvor. Fieldy slappt wieder den Bass. Und Munky beweist, dass er der Rolle als einziger Gitarrist gewachsen ist, jedenfalls größtenteils. Warum dann nur 4 Punkte? Weil meiner persönlichen Meinung zufolge dieses Album zwar sehr gelungen ist, jedoch nicht ganz an alte Maßstäbe heran reicht. Ein Album dass sicherlich SYOTOS und Untitled toppt, aber bei Weitem nicht das geniale Follow The Leader. KoRn Fans, die die letzen Alben mochten, haben hier sicherlich ein neues Lieblingsalbum gefunden, alle anderen finden hier eine Mischung aus allen KoRn Alben vor. Letztere sollten dann vielleicht vorher probehören. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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