Da schreibt ein gewiefter Journalist, der viele Länder der Erde bereist hat: Simon Winchester marschierte 1987 für zwei Monate quer durch Südkorea, auf den Spuren holländischer Seeleute, die im 17. Jahrhundert in koreanische Gefangenschaft gerieten. Und erzählt in seinem literarischen Reisebericht über Hochzeitstourismus, die Schlacht von Kwangju 1980, Hunde auf dem Speiseplan, buddhistische Mönche, US-amerikanische Truppen - und er hat sie alle persönlich besucht. Nach fast 20 Jahren jetzt erstmals in deutscher Übersetzung erschienen, und ein lohnender Start für Korea-Fans und solche, die es werden wollen. Mit aktuellem Vor- und Nachwort, das die politischen Veränderungen im Land zwischen Gelbem und Japanischem Meer auf den aktuellen Stand bringt.