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Kops
 
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Kops

Fares Fares , Torkel Petersson , Josef Fares    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (48 Kundenrezensionen)
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Rezensionen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Nach Jalla! Jalla! findet eine weitere herzerfrischende Komödie aus Skandinavien den Weg nach Deutschland. Der im Libanon geborene Schwede Josef Fares feierte bereits mit der Komödie Jalla! Jalla! einen Riesenerfolg und auch Kops ließ in Schweden die Kassen mächtig klingeln. Knapp eine Million Kinobesucher ließen sich die charmante Komödie um vier Provinzpolizisten, die der Einsparungspolitik zum Opfer fallen sollen, nicht entgehen. Bei 8,3 Millionen Einwohnern ein kaum zu fassendes Ergebnis.

Im schwedischen Högsboträsk lebt man unaufgeregt und friedlich vor sich hin und auch hinter der Fassade lauern keine verstörenden Abgründe. Blutorgien à la Henning Mankell sucht man auch mit den allerbesten Absichten vergebens. Das Provinzkaff mit dem merkwürdigen Namen hält für seine bestens ausgestattete Polizeieinheit wenig Arbeit bereit. Es gibt schlichtweg keine Kriminalität. Entsprechend droht der Kahlschlag, der in Form der hübschen Dienstaufseherin Jessica Lindtblatt (Eva Röse) aus der großen Hauptstadt auf den Plan tritt. Die an amerikanischer TV-Actionware geschulten Polizisten beschließen dieser vermeintlichen politischen Unverfrorenheit mit eigenwilligen Mitteln entgegenzutreten. Wo es kein Verbrechen gibt, muss man eben nachhelfen.

Kops sorgt mit dieser einfach strukturierten Geschichte für eine ideale Ausgangsposition, um allerhand Vergnügliches auf der Leinwand zu entfalten. Wie schon bei Jalla! Jalla! überzeugen die erfrischenden Dialoge und eine erstklassige Darstellerriege, die mit ihren frisch gebügelten Polis-Uniformen zwischen Häkelarbeiten in der Warteschleife und herbeigeträumten S.W.A.T.-Einsätzen in bester Macho-Manier changieren. Das frappierende an dem Film ist jedoch die Nähe zum Zeitgeist rationalisierender Hau-Ruck-Politik und es ist in der Tat verwunderlich, dass bislang niemand auf die Idee kam, sich in vergleichbar ironischer Weise dieser Thematik zu nähern.

In der Hauptrolle glänzt übrigens Regisseur Josef Fares Bruder, Fares Fares, der tatsächlich nicht nur so heißt, sondern auch so aussieht. Erst durch sein ausdrucksstarkes Gesicht wird aus der hübschen Komödie eine tragikomische Geschichte. Schwer vorstellbar, dass das geplante Hollywood-Remake mit Adam Sandler in der Hauptrolle einen ähnlichen Spagat zu leisten im Stande ist. --Thomas Reuthebuch

VideoMarkt

Im schwedischen Provinzkaff Högsboträsk gibt es vier Polizisten, zwei Streifenwagen - jedoch weit und breit keine Kriminellen. Das stört die Gesetzeshüter, die sich die Zeit durch überbordende Actionfantasien, Pokerturniere mit ortsansässigen Rentnerinnen oder der "Jagd" auf entlaufene Kühe vertreiben, keineswegs. Ganz anders sehen das dagegen die Kollegen vom Hauptquartier, die eine Polizistin schicken, um die überflüssige Dienststelle zu schließen. Da bleibt den Kops nichts anderes übrig, als selbst Verbrechen zu inszenieren.

Video.de

Wie schon zuvor mit seinem Überraschungserfolg "Jalla! Jalla!" erweist sich der in Schweden lebende Libanese Josef Fares auch hier als sensibler Beobachter nordischer (Provinz-)Mentalität. Dank zahlreicher aberwitziger Gags und netter Ideen - wenn auch nicht ganz so gelungen wie beim Vorgänger - gewährleisten die einfallsreichen Gesetzesverdreher dennoch vergnügliche Unterhaltung mit Exotenbonus. Nicht zuletzt dank der glaubwürdigen "Stars" Fares Fares und Torkel Petersson ein hintersinniges Vergnügen.

Blickpunkt:

Ein wenig Liebeserklärung an Hollywood, vielleicht auch eine Eintrittskarte dorthin ist die zweite Komödie des im Libanon geborenen Schweden Josef Fares. Wie schon zuvor 'Jalla! Jalla!' ist auch dieser Publikumserfolg über schwedische Provinzcops, die sich mit ungewöhnlichen Methoden gegen die drohende Arbeitslosigkeit stemmen, in seinem Humor exportierbar. Auch wenn das Drehbuch im letzten Drittel die originelle Ausgangskonstellation durch derbere Komik und Ermüdungserscheinungen etwas sabotiert, scheint eine Überraschung wie beim Vorgänger möglich, der es in einem schwierigen Markt immerhin auf mehr als 100.000 Zuschauer brachte.

Charme und Witz entwickelt 'Kops' vor allem in der Etablierung der beschaulich ereignislosen Wirklichkeit und der Kontrastierung mit der actionreichen Fantasiewelt, in die sich einer der Cops, beseelt von den Träumen Hollywoods, regelmäßig flüchtet. In der schwedischen Provinzmetropole Högsboträsk, die eine motivierte Schnecke durchaus in einem Tag durchqueren kann, gibt es vier Polizisten, zwei Streifenwagen, aber kein Verbrechen. In den arbeitsintensiven Dienststunden halten die Cops durch Pokern mit rüstigen Rentnerinnen Kontakt zum Volk, geben entlaufenen Kühen Orientierungshilfe oder warten auf den großen Coup einer Geschwindigkeitsübertretung, der dann doch wieder nur unerfüllte Hoffnung bleibt.
Mit leisem Humor führt das Drehbuch von Josef Fares und seinen Koautoren in dieses Actionmilieu ein und lässt dann zwei Figuren in den Mittelpunkt treten. Romantik bringt Cop Jacob (Fares Fares) und seine denkwürdigen Eroberungsstrategien beim Blind Date ein, Exzentrik sein Kollege Benny, der nach Dienstschluss gerne häkelt, bei der Arbeit aber so entschlossen vorgeht, wie es Hollywood-Idole ihm vorgelebt haben. Bennys 'Matrix'-Fantasie, die ihn Kugeln in Bullet-Time austanzen lässt, ist ein frühes Highlight dieser Komödie, die von kleinen komischen Vignetten wie dieser lebt, aber das Potenzial ihrer Grundidee nicht ganz auszunutzen versteht. Denn mit der Ankunft einer Polizistin vom Hauptquartier, die die Schließung der Dienststelle ankündigt, tritt der Film in eine Phase mit vielen humoristischen Möglichkeiten ein. Nun nämlich produzieren die Cops in konzertierter Aktion Verbrechen, um ihren Arbeitsplatz zu sichern. Dabei ist die Rekrutierung des örtlichen Trinkers zum verordneten Ladendiebstahl ein absurd-komischer Einfall, dem danach nichts Gleichwertiges mehr folgen will.
Stattdessen verlässt die bis dahin ausgewogene Komödie ihre Bodenhaftung, überdehnt die Glaubwürdigkeit mit einer Geiselnahme, in der Fares seine Actionträume ausleben kann, und flüchtet sich schließlich in einen Humor, den man von den Farrelly-, nicht aber den Fares-Brüdern erwartet hätte. So hat man nach 90 Minuten den Eindruck, dass diese liebenswert-amüsante schwedische Antwort auf 'Supertroopers- Die Superbullen' unter ihren lakonisch-absurden Möglichkeiten geblieben ist. kob.

Blickpunkt: Film Kurzinfo

Schwedische Hitkomödie über Provinzpolizisten, die zur Jobsicherung die enttäuschende Verbrechensquote selbst in die Höhe treiben.

Kurzbeschreibung

Was passiert mit einer Polizeistation in einem kleinen, idyllischen, schwedischen Örtchen, wenn es dort praktisch keine Kriminalität gibt? Sie ist unnötig und kann geschlossen werden, so denkt zumindet das Hauptquartier. Das ist den Polizisten aus dem Ort natürlich überhaupt nicht recht, aber was soll man gegen den Beschluss der Vorgesetzten schon machen?
Plötzlich eskalieren jedoch die Ereignisse. Ein Tante-Emma-Laden wird überfallen, die örtliche Würstchen-Bude wird abgefackelt und sogar eine Geiselnahme mischt urplötzlich die Kriminalistik auf. Was ist nur auf einmal los in Högsboträsk? Wer steckt hinter all diesen Taten? Die Kops nehmen natürlich die Ermittlungen auf - mehr oder weniger...

Produktbeschreibungen

Was passiert mit einer Polizeistation in einem kleinen, idyllischen, schwedischen Örtchen, wenn es dort praktisch keine Kriminalität gibt? Sie ist unnötig und kann geschlossen werden, so denkt zumindest das Hauptquartier. Das ist den Polizisten aus dem Ort natürlich überhaupt nicht recht, aber was soll man gegen den Beschluss der Vorgesetzten schon machen? Plötzlich eskalieren jedoch die Ereignisse. Ein Tante Emma-Laden wird überfallen, die örtliche Würstchen-Bude wird abgefackelt, und sogar eine Geiselnahme mischt urplötzlich die Kriminalstatistik auf. Was ist nur auf einmal los in Högsboträsk? Wer steckt hinter all diesen Taten? Die Kops nehmen natürlich die Ermittlungen auf - mehr oder
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