Der Western mit ein paar eingestreuten Aliens wird schnell langweilig, weil allerlei Stereotype aneinandergereiht werden und am Drehbuch gespart wurde. Der Film wirkt so, als hätten sich ein paar Schauspieler aus einem Western in den Kulissen ihres letzten Filmes niedergelassen. Weil das Westernambiente hier so toll ist, kommen noch ein paar Aliendarsteller aus verschiedenen Filmen hinzu, die jeweils ihre Fähigkeiten in Bezug auf Maske und Magie (oder Technik) mitbringen. Nach einigen Runden Alkohol beschließt die Truppe, die Kulissen zu nutzen, um schnell noch einen Film zu drehen. Jeder Darsteller erzählt, woran er sich noch aus dem letzten Film erinnert und alles wird in einer bunten Folge von Filmzitaten aneinandergehängt.
Etwas verwunderlich ist die Alterseinstufung "ab 16". Ganz am Anfang gibt es eine Szene, in der der Held gegen den Mörder seines Vaters kämpft. Der Kampf wird entschieden, indem er den bösen Mörder "Red Eye" mit letzter Kraft in eine Grube mit Riesenskorpionen wirft. Die verspeisen ihn, nachdem sie ihn in der Mitte durchgerissen haben. Pfui. Ansonsten bleibt die Gewalt meist indirekt sichtbar, vielleicht weil bei der Tricktechnik gespart wurde. Wie auf der klassischen Theaterbühne schauen mehrere Personen dorthin, wo die Kamera nicht hinsieht und geben durch Worte und Mimik bekannt, dass dort etwas passiert.
Enthalten ist neben dem Film noch ein gut elfminütiges "Making of".
Fazit: An der Tricktechnik sparen wäre allein nicht schlimm, wenn das Drehbuch etwas mehr Aufmerksamkeit und damit vermutlich auch Geld gekostet hätte. So wirkt das Ganze holzschnittartig und langweilig. Der Genremix ist nicht gelungen.