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Im Kopf von Bruno Schulz: Eine Erzählung Gebundene Ausgabe – 7. November 2013

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Pressestimmen

»Biller schreibt mit einer selbstverständlichen, unaufdringlichen Eleganz, mit der sich kein anderer der deutschsprachigen Schriftsteller seiner Generation messen kann. Seine Novelle erreicht weltliterarisches Niveau.«, Spiegel Online, 07.11.2013

»[...] es gibt nicht sehr viele, die so makellose Prosa schreiben. […] Billers neue Novelle ist so virtuos, dass man sie kaum erträgt.«, Die Literarische Welt, 07.11.2013

»Maxim Billers kleine Novelle ist ein großes Kaddisch.«, Die Zeit, 07.11.2013

»Mit dieser luftigen, frechen, mozarthaften Novelle tastet sich Biller in eine düstere Gedankenwelt hinein. [...] brillante Novelle.«, Süddeutsche Zeitung, 06.11.2013

»Es ist eine dunkle, kalte, großartige Novelle, die Maxim Biller geschrieben hat.«, Welt am Sonntag, 03.11.2013

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Maxim Biller, geboren 1960 in Prag, lebt seit 1970 in Deutschland. Er ist Autor der Romane »Esra« und »Die Tochter«, der Erzählbände »Liebe heute«, »Bernsteintage«, »Land der Väter und Verräter« und »Wenn ich einmal reich und tot bin«, der Essaybände »Die Tempojahre« und »Deutschbuch« sowie des Kinderbuchs »Adas größter Wunsch«; darüber hinaus schreibt er Theaterstücke (»Kanalratten«) und Kolumnen. Zuletzt erschien der autobiographische Band »Der gebrauchte Jude«. -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch.


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Format: Gebundene Ausgabe
Voller Angst geht es zu im Kopf von Bruno Schulz, jenem 1892 in Drohobycz in Galizien geborenen Schriftsteller, Künstler und Kunstlehrer, der diesen Ort zeit seines Lebens nur selten verließ.

Bruno Schulz wurde 1942 auf offener Straße von der Gestapo erschossen. Doch in den Jahren zuvor, so lässt Maxim Biller in seiner Novelle die alte osteuropäisch-jüdisch Kultur noch einmal lebendig werden, ahnt er auf eine besondere Weise das sich anbahnende Unheil und die Apokalypse für die galizischen Juden.

In einem Keller sitzt Bruno Schulz, träumt davon, ein großer Schriftsteller zu werden und schreibt an einem Brief an den großen Thomas Mann. Es hat diesen Brief wohl tatsächlich gegeben. Er ist aber verschollen. Ihm berichtet er in angstvollen Worten, dass in Drohobycz ein Doppelgänger des berühmten Schriftstellers aufgetaucht sei, der dort sein seltsames Unwesen treibe. Visionen plagen ihn, in denen man durchaus Vorahnungen kommenden Unheils sehen kann. Träume von peitschenden Deutschen quälen ihn und viele andere schreckliche Bilder tauchen vor seinem inneren Auge auf.

Bruno Schulz, der sich von Thomas Mann Hilfe erhofft, beschreibt ihm in seinem an Kafka erinnernden Brief das drohende Unheil, er ahnt, wie es für die Juden nach 1939, nachdem die Deutschen Polen überfallen haben werden, aussehen wird und er hat Angst, ihnen zum Opfer zu fallen, wie es 1942 dann auch tatsächlich geschehen wird.

Zurück bleiben die von Schulz erhalten gebliebenen Texte, an denen sich Maxim Biller in seiner Novelle in ihrem grotesken Stil, in dem die Wirklichkeit immer wieder in die Phantasie verdunstet, orientiert.

Und zurückbleibt die Erinnerung an einen von Millionen. Ihm und ihnen allen hat Maxim Biller mit dieser Novelle ein Kaddisch geschrieben
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Von Felix Richter TOP 500 REZENSENT am 28. Oktober 2013
Format: Gebundene Ausgabe
Im Kopf von Bruno Schulz geht es dämonisch zu. Der von Angstpsychosen gejagte jüdische Schriftsteller und Zeichenlehrer mit zu kleinem Körper und zu großem Kopf schreibt aus der galizischen Provinz einen Brief an den großen Thomas Mann: Ein Hochstapler sei in der Stadt, der sich als ebenjener Thomas Mann ausgäbe, ein windiger, übelriechender Geselle, und doch läge ihm die Stadt zu Füßen. Und außerdem schätzte er sich glücklich, wenn er, Thomas Mann, ihm, Bruno Schulz, dabei behilflich sein könnte, in Deutschland zu veröffentlichen usw. usw.

Der Brief wie auch sein Schreiber gleiten unaufhaltsam in ein fiebriges Delirium. So begehrenswerte wie furchterregende Frauen bringen Bruno Schulz um den Verstand, Menschen werden zu Vögeln und Vögel werden zu Menschen, längst Tote kehren wieder, und grell leuchtet am Horizont die Apokalypse.

Maxim Biller zeichnet eine ironisch-düstere Miniatur der sich andeutenden Katastrophe der galizischen Juden. Bruno Schulz, der Autor der "Zimtläden", der seine Heimatstadt Drohobycz Zeit seines Lebens so gut wie nie verlassen hatte und 1942 auf offener Straße von einem Gestapomann erschossen wurde, stellt Maxim Biller seinen, so darf man wohl aus seiner Prosa schließen, zumindest äußerst ungewöhnlichen Kopf für diese kleine Novelle zur Verfügung, die schnell gelesen ist, aber lange nachhallt, und erinnert uns an eine Kultur, die so unwiederbringlich verschwunden ist, wie es nur unsere Väter und Großväter Mitte des letzten Jahrhunderts zu Wege bringen konnten.

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Format: Gebundene Ausgabe
Maxim Biller hat über den im KZ umgekommenen Maler, Zeichner und Autor Bruno Schulz eine kleine und seltene Novelle geschrieben.

Herr Schulz ist in seiner Erzählung ein skurriles Männchen, das im Keller eines alten Hauses wohnt. Wir schreiben das Jahr 1938 und Herr Schulz schreibt einen Brief. Dieser geht an Dr. Thomas Mann, der als Doppelgänger in der Stadt Drohobycz eingekehrt ist. Was erwartet sich Herr Schulz von diesem Brief?

Auf jeden Fall hegt er die wahnwitzige Hoffnung, dass Herr Thomas Mann ihm zu einem Verleger und zur Flucht in den Westen verhelfen könnte.
In diesem Brief beschreibt Herr Schulz seine Ängste und Visionen, die man durchaus als Vorhersagen für kommendes Unheil ansehen mag.
Direktor Hasenmass zieht erschöpft und nackt einen imaginären Thomas Mann durchs Dorf, und die Schüler von Schulz umflattern in den Gestalten von Tauben geisterhaft seine Kellerhöhle.

Im Wechsel mit seinen Notizen erlebt man Herrn Schulz als hässlichen kleinen Mann mit Segelohren. Er ist dem Schabernack seiner Schüler ausgesetzt, denen er das Zeichnen beibringen will.

Schulz’ ständiger Begleiter ist die Angst. Und diese führt ihn zu Träumen mit ungeahnten Schrecknissen. Da ist von peitschenden Deutschen die Rede und von Qualen ganz anderer Art. Sollten diese Visionen nicht bald allzu wahr werden?

Mit imaginärem Gespür für kommendes Unheil beschreibt Bruno Schulz in seinem Brief an Thomas Mann schon jetzt, wie die Wirklichkeit für Juden in Polen nach dem Überfall durch die Deutschen im Jahr 1939 bald aussehen wird.
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