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Kundenrezensionen

4,4 von 5 Sternen21
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am 12. Dezember 2013
Zunächst ist zu sagen, dass ich kein großer Leser bin. Aber dieses Buch hat es geschafft, mich wirklich dafür zu begeistern. Es ist sehr spannend und noch spannender wird es dadurch, dass es der Realität entspricht und nicht aus irgendwelchen Gedanken entsprungen ist. Als negativ Aspekt ist zu werten, dass dieses Buch nur ca. 150 Seiten hat. Ich hatte an manchen Stellen das Gefühl, dass man mehr interessante Informationen hätte einbinden können. Abschließend bleibt aber dennoch zu sagen, dass dieses Buch Ca. 150 Seiten Spannung mit sich bringt und jeden Center Wert ist.
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Richards Orange dokumentiert in „Im Kopf eines Irren“ den Strafprozess gegen Anders Behring Breivik und die Suche nach der entscheidenden Frage nach dem Vorliegen einer psychischen Erkrankung und dadurch bedingter Schuldunfähigkeit oder der vollen Schuldfähigkeit eines fanatisierten Ideologen.

Zunächst schildert der Autor den Ablauf der Anschläge – vor allem das Massaker auf Utoya. Danach werden kurz die Hauptprotagonisten des folgenden Strafprozesses in der Form des Verteidigers, der Staatsanwälte und der beauftragten Gutachter vorgestellt. Basierend auf Verhörprotokollen, Gerichtsprotokollen und den sich zum Teil gravierend widersprechenden Gutachten, wird der Verlauf des Prozesses nachgezeichnet und der Frage nach der Schuldfähigkeit des Attentäters nachgegangen.

Schnell wird hier klar, wie schwierig es sein kann, zwischen einer Psychose mit Wahnvorstellungen und den extremen Ansichten bestimmter politischer Ideologien zu unterscheiden, denn die Grenzen muten hier oft wirklich fließend an und letzte Gewissheit kann es letztlich oftmals nicht geben. Im Verlauf des Buches erhält man einen guten Einblick in den Werdegang, die Psyche, die Gedankenwelt und die politische Ideologie Breiviks und die unterschiedlichen Einschätzungen renommierter Fachleute bezüglich seiner Schuldfähigkeit. Das Buch ist sehr sachlich und nüchtern verfasst und kommt zum Glück ohne große Dramatisierungen aus und lässt Tatsachen und Fakten für sich sprechen, was in diesem Fall wohl mehr als ausreichend ist.

Dieses Buch bietet somit einen sehr spannenden und interessanten Einblick in die Psyche und die Ideologie von Anders Behring Breivik und dem Ablauf des Prozesses – natürlich alles vor dem Hintergrund zweier unglaublich brutaler und schockierender Anschläge. Wer das Thema gerne noch detaillierter haben will, dem sei Aage Borchgrevinks „A Norwegian Tragedy“ empfohlen.

Von mir uneingeschränkte Leseempfehlung und 5 Sterne!
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am 25. Juli 2013
Ein beeindruckendes Buch, das vermag, einem die Geschehnisse rund um die beiden Anschläge, die von Anders Behring Breivik verübt wurden, nahe zu bringen, ohne reißerisch zu sein. Mit großer Detailkenntnis zeichnet Richard Orange den Prozessverlauf nach und ermöglicht es dem Leser zu erahnen, was diesen Menschen angetrieben hat. Ein hervorragend geschriebenes und außerordentlich packendes Buch.
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am 25. September 2013
Ein lesenswertes Buch, das anschaulich erklärt, warum es in diesem Fall zu widerstreitenden Gutachten zur Frage der Schuldfähigkeit kam. Allein der Umstand, dass ein Psychiater aus Unkenntnis rechtsradikales Gedankengut als wahnhaft bezeichnet, obwohl es in rechtsradikalen Kreisen "normales" Gedankengut ist, kann nicht die Diagnose der Krankhaftigkeit begründen. Das Buch erläutert es und zeigt auf, wie die Justiz mit dieser unterirdischen psychtiatrischen Leistung am Ende doch noch ganz gut klargekommen ist.
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am 21. Juli 2015
es handelt sich um ein gut recherchiertes Buch, das interessante Einblicke die Vorgänge in Norwegen bietet. Trotz der sehr guten Recherche gelingt es auch hier nicht, den Attentäter wirklich zu verstehen. Sehr gut wird klar, dass auch für die professionellen Gutachter die Einstufung der Störung des Attentäters äußerst schwierig war. Die psychiatrische Diagnose ist sicherlich keine klassische.auch die Zielkonflikte, denen sich die Protagonisten des Prozesses ausgesetzt sahen, werden ausführlich illustriert.
Insgesamt ein guter Überblick über den Verlauf der Verhandlung und die Probleme unseres, bzw. des norwegischen Rechtssystems beim Umgang mit solchen Fällen zwischen Extremismus und Wahnkrankheit.
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am 7. April 2015
Der Titel ist sehr treffend gewählt. Das Buch hat mir ziemlich tiefe Einblicken in den "Kopf eines Irren" gegeben.

Vieles, was der "breiten Öffentlichkeit" bis dato nicht bekannt war, hat der Journalist in sehr einfachen Worten beschrieben. Dabei hat er weder "Effekthascherei" noch sonstiges großes Aufsehen mit seinem Schreibstil erregt, sondern einfach sachlich die Begebenheiten im Fall Breivik geschildert. Dennoch ist kein Sachbuch daraus geworden, sondern ein gut lesbarer Tatsachenbericht.

Von mir bekommt das Buch 5 Sterne und damit eine klare Leseempfehlung für alle, die mehr über den Fall wissen wollen.
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am 5. Mai 2014
Das Buch macht traurig, wütend und nachdenklich zugleich.
Die Anschläge wurden damals zu einem medialen Spektakel gemacht, leider ist die Berichterstattung irgendwann eingeschlafen.
Das Buch basiert auf Fakten und erklärt, wie es zum Urteil gekommen ist.

Inhaltlich handelt es von den Terroranschlägen in Norwegen in 2011.
Zum einen geht es um den Tathergang und um die Person des Attentäters. Im zweiten Teil des Buches geht es um den Prozess und eine psychologische Beurteilung des Angeklagten. Knackpunkt ist, ob Breivik als schuldfähig eingestuft werden kann.
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am 26. März 2015
Das Buch wirft ein Licht auf die vergeblichen Versuche, den Geisteszustand von Anders Behring Breivik durch psychologische Gerichtsgutachten zu erforschen.
Es macht sehr deutlich, dass man eben doch nicht in das Hirn des anderen blicken kann.
Für mich hat die sachlich-berichtende Art des Buches bestätigt, dass von Psychologen nichts wirklich Erhellendes zu erwarten ist.
Leider beeinflussen sie Strafrechtsurteile entscheidend, und man fragt sich, ob man lieber die Würfel über Urteile entscheiden lassen sollte.
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am 25. Mai 2015
Liest sich ziemlich gut in einem weg. Die Anschläge werden ebenso wie
Psyche und Beweggründe des Täters ausführlich dargestellt, der Prozess einer Aufarbeitung des Geschehens beleuchtet.
Dabei bleibt der Autor weitestgehend angenehm sachlich, und verzichtet auf überbordende und plakative Schilderungen der Attentate.
Gelegentlich die eine oder andere langatmige Passage, alles in allem jedoch sehr informativ.
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am 3. Februar 2014
Der Autor beleuchtet kompakt und doch detailliert die Straftaten, die Gerichtspsychiatrischen Untersuchungen und Gutachten, sowie die Person des Amokläufers Breivik. Und aus einer indirekten Position die Kontroverse nach norwegischem Recht, in der sich die Justiz befindet, ihn entweder zu Haft oder Aufenthalt in der Psychiatrie zu verurteilen, bedingt durch die extreme Schwere der Tat.
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