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am 1. Oktober 2009
Manchmal ist das Licht am Ende des Tunnels in "Wirklichkeit" ein entgengenkommender Zug. Aber hier ist es nicht so. Die gut verständliche und treffende Analyse der Situation und die positiven "Alternativ-Vorschläge" sind Christian Felber wieder sehr gut gelungen. Ich empfehle dieses Buch nicht nur allen interessierten Laien, sondern gerade auch Denjenigen, die noch immer an die "Heilsversprechen" des Neoliberalismus glauben. Die da sind: "Wenn Jeder (egoistisch) auf sich selbst schaut, ist für Alle in der Welt gesorgt" und "Die unsichtbare Hand des Marktes regelt Alles zum wohle Aller, solange sich Niemand (regelnd) in den Markt einmischt". Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich diese Dogmen bis vor ein paar Jahren noch selbst geglaubt habe. Wer das heute noch tut ist entweder zynisch oder dumm. Ich war nur dumm ;-)).
Also, kaufen, lesen, nachdenken und dann handeln!!
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am 24. Februar 2010
Dieses Buch von Felber sollte zur Pflichtlektrüe jedes demokratiebewussten Menschen werden. Das Wort "Krise" im Untertitel ist am Ende der Lektüre viel allgemeiner zu verstehen als zu Anfang gedacht. Nicht nur mit der Wirtschafts- bzw. Finanzkrise zu identifizieren meint das Wort - wie nach dem Lesen der 10 vorgestellten Schritte ersichtlich - eine fundamentale Dimension gegenwärtiger sozialer, politischer, wirtschaftlicher (und damit finanzieller), pädagogischer und sonstiger Aspekte moderner Demokratien. Dass die Politiker nicht mehr das tun, was das Volk eigentlich will ist klar und dafür muss man nicht erst dieses oder ein ähnliches Buch lesen. Doch wer wissen will warum dies so ist und letzlich welche Wege aus diesem Zustand der Volksohnmacht und wirtschaftlichen Diktatur führen, der sollte als mündiges Mitglied einer Demokratie unbedingt dieses Buch lesen, denn - wie später in dem Buch heißt: Wer in der Demokratie schläft, wird in der Diktatur aufwachen. Aber die Demokratie funktioniert nicht von alleine.
Zunächst dachte ich in einem so kurzen Buch kann man doch nicht das Programm, wie Felber es in viert Teilen vorstellt, vollständig beschreiben: 1. Ursachen der Krise, 2. Löscharbeit der Regierungen, 3. Finanzmärkte regulieren, 4. 10 Schritte aus der Krise. Doch Überraschung er kann; mit "ausgezeichnetem Erfolg". Es ist ein sehr kompaktes Buch, mit unglaublich vielen Informationen, dass zum Teil auch sehr anspruchsvoll zu lesen ist und am besten auch ein zweites Mal - zum besseren Verdauen - gelesen werden sollte. Doch prinzipiell ist es allgemeinverständlich - auch ohne Hochschulabschluss in Wirtschaftswissenschaften.

Zunächst erfährt der Leser alles Wichtige über die Finanzkrise die Idiotie, die dahinter steckt und wie sich - historisch und systematish erklärt - die Finanzwirtschaft von der Realwirtschaft losreißen konnte, um ein höchst suizidgefährdetes Eigenleben zu führen. Um einige Beispiel von seinen Analysen zu nennen, erklärt er Funktion und Wesen von Finanzfonds und Derivaten, reißt ihnen bildlich gesprochen die Maske vom Gesicht um ihre hässlichen Fratzen zu offenbaren, erklärt die Falschheit vom Shareholder-Value-Prinzip und deckt auch die eigentlichen Absichten von Finanzgurus wie Robert Rubin, Lawrence Summers, Alan Greenspan, Hayek und Friedman auf, indem er deren Statements zitiert und ad absurdum führt; um nur einige zu nennen.
Außerdem offenbart sich Felber gelegentlich als guter Metaphoriker, dessen Metaphern durchaus als Merkregeln für den Leser gelten können, um ungebildeten die Faktenlager verständlich zu machen. Ein Beispiel: "Die Regierungen der westlichen Länder glaubten in den letzten dreißig Jahren immer ehrfürchtiger an diesen Gott [= der Gott namens Markt]. Sie stellten 'freie' globale Finanzmärkte her und verzichteten auf jede vernünftige Regulierung, KOntrolle und Aufsicht dieser Märkte. Es wäre das Gleiche, als hätten sie weltweit zehspurige Autobahnen errichtet und gleichzeitig die Straßenverkehrsordnung abgeschafft, die Verkehrsschilder weggeräumt, die Bodenmarkierungen gelöscht und die Zulassungspflciht für Kraftfahrzeuge aufgehoben. Dann wäre es nur eine Frage der Zeit, bis es zur Massenkarambolage kommt und der Verkehr stillsteht." (S. 26)

Das Problem an dieser Lage ist, dass umso mächtiger die Mächtigen werden, desto schwächer werden die politischen Interventionsmöglichkeiten in die eigentlich richtige Richtung zu lenken. Die Demokratie ist in akuter Gefahr und zu großen Teilen schon ihres eigentlichen Wesens beraubt: Der Mitbestimmung des Volkes über Entscheidungen, die dieses betreffen. Stichwort "Lobbying", dass auch an mehreren Stellen ausführlich behandelt wird.

Das Buch liest sich zum Teil sogar wie ein Krimi, bleibt aber nicht dabei stehen nur zu analysieren und zu kritisieren, sondern macht immer wieder gute Vorschläge für lang- und kurzfristige Verbesserungen. Ein grandioses Konzept ist vor allem die "Demokratische Bank", wie sie Felber vorstellt. Allein diese ist schon ein großartiger Vorschlag, von denen sich sehr viel mehr - vor allem gegen Ende des Buches vorgestellt - nennen lassen würden.

Das wichtige Allheilmittel aus der Krise ist die Kooperation, als neues Fundament der nachhaltigen, gerechten und stabilen Wirtschaft, wie Felber dies ausführlich und gekonnt beschreibt. Diese ist ja auch sein Programm, um den Schleier zu lüften: "Kurz, Wettbewerb ist ein hochgradiges Charakter-, Beziehungs- und Gesellschaftsgift. Wir sollten ihn aus den politischen Programmen streichen und aus unserem kulturellen Wertekanon bannen. Kooperation führt erwiesenermaßen zu solidarischerem Verhalten und größerer Hilfsbereitschaft, zu stärkerer Freundschaftsbildung und Zuneigung, zu mehr Vertrauen und Sicherheit. [...]" erklärt Felber, nachdem er gerade 5 Mythen als logische und empirische Fehlschlüsse entlarvt hat, die das Konkurrenzprinzip als Fundament für die Wirtschaft etabliert haben wollen. (S.133)

Zuletzt: Es ist die Pflicht eines mündigen Mitglieds einer Demokratie sich Informationen zu beschaffen, die es frei und unabhängig denken udn agieren lassen. In der Informationsflut ist diese oft schlecht herauszufiltern. Mit diesem Buch aber tut man den ersten wesentlichen Schritt, wiel es gekonnt die Situation und Funktion von Finanzwirtscahft und Wirtschaftsideologie erkläert. Dieses Wissen ist die Basis, denn jeder Mensch muss sollte das System in dem er lebt verstehen. Das Herz dieses Systems ist der Finanzkapitalismus.
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Am Beginn des Buches von Christian Felber, dem Mitbegünder von attac Österreich, steht eine Analyse; nur einige Punkte daraus seien hier erwähnt:

- Es gibt ein globales, gigantisches Finanzvermögen, das das Dreieinhalbfache(!) der Weltwirtschaftsleistung ausmacht. Wollte man es um 4% steigern, müsste die Weltwirtschaft um 14(!)% wachsen.

- "Wenn das Finanzvermögen die Realwirtschaft um ein Vielfaches übersteigt und die Geldvermittlung zu einem gewinnorientierten Geschäftszweig wird, ist es um die Demokratie geschehen."

- Das europäische Wirtschaftswunder gelang fast ausschließlich mit nicht gewinnorientierten Banken: Raiffeisenbanken, Volksbanken etc.

Heute dagegen unterwandere das Kapital die Politik und korrumpiere sie!

Einige Forderungen des Autors:

- Globale Märkte bedürfen einer globalen Regulierung!

- Das höchste Monatseinkommen eines Arbeitnehmers sollte maximal das 20fache des gesetzlichen Mindestlohns betragen!

- Da die ökonomischen Eliten das demokratische System unterwandert hätten, helfe nur mehr das Engagement ganz vieler Menschen (möglichs engagiert in Gruppen)!

Das Ziel sollte sein:

- Abschied vom Profitstreben

- Ein Spektrum geldfreier und bedingungsloser Befriedigung von Bedürfnissen

- Kleine Schritte setzen - diese kann jeder machen

- Für mehr Demokratie streiten

- Und letztendlich: Kooperation statt Konkurrenz

Ein in diesen Zeiten unheimlich wichtiges und aktuelles Buch, dem man viele Leser wünscht!
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am 7. Oktober 2009
Das Buch liest sich gut. Felber pflegt einen bewusst faktenorienierten Schreibstil, besonders in der ersten Hälfte des Buches. Die Lösungen, die er vorschlägt, sind dann schon von einem anderen Kaliber. Damit polarisiert er, und ich finde, das muss auch so sein. Mit einem Schlaflied kann man niemanden aus seiner Agonie rausholen. Die Verweise auf historische Misserfolge sozial(istisch)-solidarischer Systeme halte ich für notwendig, um eine ausgeglichene Argumentation zu erreichen. Wer gegen die Globalisierung schreibt, landet - wenn auch ungewollt - bei Marx. Und dennoch: es gibt immer etwas "dazwischen", hier eben zwischen totaler Wirtschaftsliberalisierung und totaler Planwirtschaft. Der Staat ist nicht so böse, wie uns das die Wirtschaftsauguren erzählen wollen. Er ist eben für alle da, nicht nur für die mit den dicken Brieftaschen.
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am 4. September 2009
Dies ist das erste Buch von Christian Felber, welches ich gelesen habe und soeben habe ich die anderen beiden auch bestellt.

Kooperatioin statt Konkurrenz kann ich jedem Leser, jeder Leserin empfehlen, die a) nicht zufrieden ist mit der aktuellen Situation des Turbokapitalismus b) nicht nur eine Analyse der Probleme sucht, sondern auch Lösungen und c) diese Lösungen nicht nur auf politischer Ebene sucht, sondern auch bei jedem einzelnen.
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am 3. März 2016
Wer traut heute noch den Banken? Wer ist nicht frustriert darüber, dass sich wenige bereichern und die schweigende Mehrheit dann die Zeche und die Schulden zahlen muss? Wer hat nicht Angst vor der nächsten Wirtschaftskrise?
Christian Felber zeigt uns die Hintergründe der gegenwärtigen Exzesse auf und liefert eine glaubwürdige Alternative: Wenn alle zusammenhelfen, geht es allen gut. A plain and pleasant truth. Im Gegensatz zu Al Gores Klimakatastrophe eine einfache aber auch angenehme Wahrheit. Und sie funktioniert. Fangen Sie mit Ihren Nachbarn an und schon fühlen Sie sich besser! Schon schwindet die Macht der Öl- und Stromkonzerne und Börsenkurse fallen ins Bodenlose weil immer mehr Menschen selbst produzieren, was sie brauchen, statt sich ewig manipulieren zu lassen.
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am 23. September 2009
kurze, prägnante Analyse
interessante Alternativen und Vorschläge.
ein empfehlenswertes Buch um die Zusammenhänge ein wenig besser zu verstehen.
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am 22. September 2009
Das Buch gibt nicht nur eine erstklassige Analyse der Tatsachen sondern zeigt auch Wege nach vorne.
Sehr zu empfehlen.
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am 19. Juni 2014
Ach, wäre all das, was Christian Felber hier vorschlägt, schon Realität! Die Welt und vor allem die Wirtschaftswelt wäre ein schönerer Ort! Unbedingt lesen: Horizonterweiterung garantiert!
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