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Kooperation statt Konkurrenz: 10 Schritte aus der Krise [Taschenbuch]

Christian Felber
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
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  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Kurzbeschreibung

17. August 2009
Was Konzernchefs, Ökonomen und Politiker vor Kurzem noch hochmütig belächelten, ist heute Common Sense: Hauptursache für die Finanzkrise ist die jahrzehntelange Politik der Liberalisierung und Deregulierung der Märkte auf Druck der Geldindustrie. Schon in seinem 2006 erschienenen Buch "50 Vorschläge für eine gerechtere Welt" forderte Christian Felber "ein neues Bretton Woods" zur Regulierung der globalen Finanzmärkte. Im neuen Buch erklärt er nun knapp und verständlich, wie Deregulierung, "Kapitalmarktoffensiven" und die fahrlässige Vergabe von Krediten die Wirtschaft in einem gefährlichen Ausmaß destabilisiert haben. Er nimmt die Löschaktionen der Regierungen kritisch unter die Lupe und stellt Schritt für Schritt eine "ideale" Regulierung der Finanzmärkte vor, inklusive Grenzen für die Ungleichheit, Geldreform und "Demokratischer Bank". Und schließlich zeigt er, was jede und jeder Einzelne zur gemeinsamen Bewältigung der Krise beitragen kann.

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Kooperation statt Konkurrenz: 10 Schritte aus der Krise + Die Gemeinwohl-Ökonomie: Aktualisierte und erweiterte Neuausgabe + Neue Werte für die Wirtschaft: Eine Alternative zu Kommunismus und Kapitalismus
Preis für alle drei: EUR 52,70

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 144 Seiten
  • Verlag: Deuticke im Zsolnay Verlag (17. August 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3552061118
  • ISBN-13: 978-3552061118
  • Größe und/oder Gewicht: 20,8 x 13,6 x 1,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 238.544 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Prolog. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Krise macht kreativ. Neue und vertraute Rezepte werden aus den Schubladen gezogen, ein heftiger Kampf um die Deutung des Geschehens ist entbrannt. Die einen schieben dem Staat die Schuld in die Schuhe. Die anderen sehen den Beweis erbracht, dass Märkte nicht funktionieren. Manche mahnen zur Rückbesinnung auf die gute alte soziale Marktwirtschaft, andere wollen sie zur ökosozialen Marktwirtschaft weiterentwickeln, und wieder andere haben vom Kapitalismus endgültig die Nase voll. Was tun?
Am Beginn dieses Buches steht eine tiefgehende Analyse, die nicht nur die unmittelbaren Krisenauslöser für die Subprime-Hypotheken-Krise beleuchtet, sondern dem nun schon zwei Jahrzehnte währenden intensiven Krisengeschehen auf den globalen Finanzmärkten auf den – systemischen – Grund geht.
In der Folge werden die Löschaktionen und Krisenbekämpfungsmaßnahmen von Regierungen und Notenbanken unter die kritische Lupe genommen: Geldspritzen, Zinssenkungen, Bankenrettungspakete und Konjunkturprogramme. Diese offiziellen Maßnahmen werden mit unkonventionellen Alternativen kontrastiert.
Der dritte Abschnitt gilt der völligen Neugestaltung der Finanzmärkte, um diese auf ihre ursprüngliche Aufgabe zurückzubringen und künftige Krisen zu vermeiden. Die Beschlüsse des G20-Gipfels werden für diese Ziele als zu wenig weitreichend kritisiert. Gleichzeitig werden die Grenzen jedes Regulierungsansatzes aufgezeigt, zumal wir die globale Regulierung der Finanzmärkte schon einmal – ab 1944 im System von Bretton Woods – hatten.
Gehalten hat sie nicht. Die Chancen, dass die Regulierungen diesmal halten oder überhaupt gelingen werden, stehen schlecht. Denn anders als nach dem Zweiten Weltkrieg gibt es heute ein gigantisches globales Finanzvermögen, das auf seine Rechte pocht und Druck ausübt. Im Jahr der Krise erreichte das globale Finanzvermögen das Dreieinhalbfache der Weltwirtschaftsleistung. Will es nur mit bescheidenen vier Prozent vermehrt werden, müsste die Weltwirtschaft allein dafür um vierzehn Prozent wachsen. Alternativ zu solch inflationärem und unökologischem Wachstum bleiben nur Umverteilung von den Nichtkapitalbesitzenden zu den Kapitalbesitzenden – oder Blasenbildung: die nächste Krise.
Deshalb bleibt dieses Buch nicht bei der Regulierung der Finanzmärkte stehen, sondern geht darüber hinaus. Neben der Notwendigkeit, das Geld zu entmachten, und der Idee einer »Demokratischen Bank« wird ein »dritter Weg« jenseits von Kapitalismus und Kommunismus vorgestellt. Die LeserInnen werden darüber hinaus eingeladen, sich eine Wirtschaft ohne traditionelle Geldwährung zumindest vorzustellen. Das Denken soll durch die Lektüre frei werden.
Zentrales Anliegen des Buches ist das persönliche Handeln. Im vierten Teil, der den Untertitel trägt, werden zehn Schritte formuliert, die jeder und jede selbst tun kann, damit wir nachhaltig aus der Krise kommen. Doch freuen Sie sich nicht zu früh, denn diese Angebote sind kein Honiglecken und keine schöngeistigen Konsumartikel: Sie erfordern Mut, Achtsamkeit, demokratische Verantwortung, ökologische Empathie und soziale Kompetenz!
Die Krise war vorhersehbar und hätte verhindert werden können. Nur wer sich geweigert hat hinzusehen, wurde überrascht. Die Krise kam aus dem Herzen des Kapitalismus. Sie hat sowohl systemische Ursachen – die in der kapitalistischen Grunddynamik und im Geldsystem liegen – als auch politisch-ideologische, welche zur Untergrabung des demokratischen Systems führten, die aber letztlich ebenfalls im Kapitalismus wurzeln. Die falsche »technische« Regulierung des Finanzmarktes ist nur bei oberflächlicher Betrachtung für die Krise verantwortlich. Die drei wichtigsten Ursachen für die Krise sind:
1. Zu viel Geld: Jahrzehntelanges Wachstum hat das globale Finanzkapital auf ein Vielfaches der realen Wirtschaftsleistung (Welt-BIP) anwachsen lassen. Der steigende Renditedruck dieser Vermögensmassen führt zu immer ungerechterer Verteilung, lascher Regulierung und – zu Krisen.
2.Mit einer jahrzehntelangen Politik der Liberalisierung und Deregulierung, eigentlich Umregulierung der Finanzmärkte haben die westlichen Regierungen die Krise Zutat um Zutat gebraut: Zahllose gesetzliche Maßnahmen von der Verordnung des freien Kapitalverkehrs über die Schaffung des EU-Finanzbinnenmarktes bis hin zu nationalen Kapitalmarktoffensiven haben das hochlabile Gebäude der global »freien« Finanzmärkte Baustein um Baustein errichtet.
3. Mit der Umpolung der Finanzmärkte von Gemeinwohlorientierung auf Gewinnorientierung im Zuge der neoliberalen Politikwende haben diese ihre ursprüngliche Aufgabe und Funktion vernachlässigt und können sie heute nicht mehr erfüllen. Die Gewinnorientierung hat nicht nur zu systematischer Spekulation, Bilanzmanipulation und maßloser Gier geführt, sondern auch zu massivem – und erfolgreichem – Lobbying für die politische Umregulierung der Finanzmärkte: Der Kreis schließt sich.
1. Zu viel Geld
Krisen gehören zum Kapitalismus wie das Gelbe zum Ei. Die Serie der Finanzcrashs zieht sich vom Tulpenzwiebelknall 1637 in Holland über die Weltwirtschaftskrise 1929 bis zur gegenwärtigen Subprime-Rezession. Die gegenwärtige Krise ist weder die erste Finanzkrise noch die erste globale Krise. Heute sind jedoch die Finanzmärkte weit komplexer als 1929 und global vernetzt, überall gibt es Börsen, selbst in Russland und China. Deshalb konnte sich die Krise schneller ausbreiten als je zuvor. Die Bedingungen für die Krise waren geradezu optimal.
Der große Knall hat sich schon länger abgezeichnet. Seit dem Ende des »Systems von Bretton Woods« 1973, das die globalen Finanzmärkte nach der Weltwirtschaftskrise reguliert hatte, ging eine neue Krisenserie los, die seither nicht mehr abreißt: 1987 erlebten die USA ihren schwarzen Börsenmontag, 1992 attackierten Hedge-Fonds das britische Pfund und rissen es aus dem Europäischen Währungssystem. 1994 erfasste die Tequila-Krise ganz Lateinamerika, 1997 krachte es dann noch lauter und gewaltiger in Südostasien: Südkorea stürzte um 5,5 Prozent ab, Malaysia um 7,5, Thailand um 8,0 und Indonesien gar um 13,6 Prozent. In der ganzen Region verdoppelten sich Arbeitslosigkeit und Armut. Das westliche Kapital, das in die Region eingeströmt war, flutete zurück und überschwemmte die New Economy. Auf dem Weg machte es noch Zwischenstation in Russland und Brasilien. Eine Blase schien nur zu platzen, damit die nächste gebildet werden konnte. Im Jahr 2000 implodierten in New York und München die Technologiebörsen Nasdaq und Nemax, nachdem viele schon geglaubt hatten, dass jedes Internet-Start-up-Unternehmen eine Goldgrube und die Wirtschaft in die finale Phase des immerwährenden Wachstums eingetreten sei. Fed-Chef Alan Greenspan stieß die Zinsen jäh ins Minus, um den Gaul noch einmal aufzubäumen, doch das spottbillige Geld führte – in Kombination mit blinder Deregulierung – zur Bildung der nächsten und bisher letzten Bubble: Subprime. Die Krise der »miesen Qualität« nahm ironischerweise nicht an den »rückständigen« Finanzmärkten des Südens ihren Ausgang, wo angeblich Korruption und Vetternwirtschaft für die Südostasienkrise verantwortlich waren, sondern im Herzen des Kapitalismus.
Auf der Oberfläche der globalen Finanzmärkte bilden sich also Blasen, die regelmäßig platzen. Der Stoff, aus dem Blasen gemacht sind, ist Geld. Genauer gesagt: zu viel Geld. Gemeint ist das summierte Finanzvermögen im Verhältnis zur jährlichen Wirtschaftsleistung. Dieses wird immer größer, zunächst aus einem systemimmanenten Grund: Solange die Wirtschaft wächst und die Menschen nicht ihr gesamtes Einkommen ausgeben, sondern einen Teil davon ansparen, wächst das Geldvermögen. In jedem Jahr, in dem prozentuell mehr gespart wird, als die Wirtschaft wächst (was bei wachsendem Wohlstand immer wahrscheinlicher wird), wächst das Geldvermögen in Relation zur Wirtschaftsleistung (BIP). Für die letzten Jahrzehnte trifft das empirisch zu: War...

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5.0 von 5 Sternen Ein Licht am Ende des Tunnels? 1. Oktober 2009
Format:Taschenbuch
Manchmal ist das Licht am Ende des Tunnels in "Wirklichkeit" ein entgengenkommender Zug. Aber hier ist es nicht so. Die gut verständliche und treffende Analyse der Situation und die positiven "Alternativ-Vorschläge" sind Christian Felber wieder sehr gut gelungen. Ich empfehle dieses Buch nicht nur allen interessierten Laien, sondern gerade auch Denjenigen, die noch immer an die "Heilsversprechen" des Neoliberalismus glauben. Die da sind: "Wenn Jeder (egoistisch) auf sich selbst schaut, ist für Alle in der Welt gesorgt" und "Die unsichtbare Hand des Marktes regelt Alles zum wohle Aller, solange sich Niemand (regelnd) in den Markt einmischt". Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich diese Dogmen bis vor ein paar Jahren noch selbst geglaubt habe. Wer das heute noch tut ist entweder zynisch oder dumm. Ich war nur dumm ;-)).
Also, kaufen, lesen, nachdenken und dann handeln!!
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17 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ReadMe! 24. Februar 2010
Format:Taschenbuch
Dieses Buch von Felber sollte zur Pflichtlektrüe jedes demokratiebewussten Menschen werden. Das Wort "Krise" im Untertitel ist am Ende der Lektüre viel allgemeiner zu verstehen als zu Anfang gedacht. Nicht nur mit der Wirtschafts- bzw. Finanzkrise zu identifizieren meint das Wort - wie nach dem Lesen der 10 vorgestellten Schritte ersichtlich - eine fundamentale Dimension gegenwärtiger sozialer, politischer, wirtschaftlicher (und damit finanzieller), pädagogischer und sonstiger Aspekte moderner Demokratien. Dass die Politiker nicht mehr das tun, was das Volk eigentlich will ist klar und dafür muss man nicht erst dieses oder ein ähnliches Buch lesen. Doch wer wissen will warum dies so ist und letzlich welche Wege aus diesem Zustand der Volksohnmacht und wirtschaftlichen Diktatur führen, der sollte als mündiges Mitglied einer Demokratie unbedingt dieses Buch lesen, denn - wie später in dem Buch heißt: Wer in der Demokratie schläft, wird in der Diktatur aufwachen. Aber die Demokratie funktioniert nicht von alleine.
Zunächst dachte ich in einem so kurzen Buch kann man doch nicht das Programm, wie Felber es in viert Teilen vorstellt, vollständig beschreiben: 1. Ursachen der Krise, 2. Löscharbeit der Regierungen, 3. Finanzmärkte regulieren, 4. 10 Schritte aus der Krise. Doch Überraschung er kann; mit "ausgezeichnetem Erfolg". Es ist ein sehr kompaktes Buch, mit unglaublich vielen Informationen, dass zum Teil auch sehr anspruchsvoll zu lesen ist und am besten auch ein zweites Mal - zum besseren Verdauen - gelesen werden sollte. Doch prinzipiell ist es allgemeinverständlich - auch ohne Hochschulabschluss in Wirtschaftswissenschaften.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Polarisierung für ein Miteinander 7. Oktober 2009
Format:Taschenbuch|Von Amazon bestätigter Kauf
Das Buch liest sich gut. Felber pflegt einen bewusst faktenorienierten Schreibstil, besonders in der ersten Hälfte des Buches. Die Lösungen, die er vorschlägt, sind dann schon von einem anderen Kaliber. Damit polarisiert er, und ich finde, das muss auch so sein. Mit einem Schlaflied kann man niemanden aus seiner Agonie rausholen. Die Verweise auf historische Misserfolge sozial(istisch)-solidarischer Systeme halte ich für notwendig, um eine ausgeglichene Argumentation zu erreichen. Wer gegen die Globalisierung schreibt, landet - wenn auch ungewollt - bei Marx. Und dennoch: es gibt immer etwas "dazwischen", hier eben zwischen totaler Wirtschaftsliberalisierung und totaler Planwirtschaft. Der Staat ist nicht so böse, wie uns das die Wirtschaftsauguren erzählen wollen. Er ist eben für alle da, nicht nur für die mit den dicken Brieftaschen.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gegenseitige Hilfe und Solidarität 16. März 2010
Von Mag Wolfgang Neubacher TOP 500 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Am Beginn des Buches von Christian Felber, dem Mitbegünder von attac Österreich, steht eine Analyse; nur einige Punkte daraus seien hier erwähnt:

- Es gibt ein globales, gigantisches Finanzvermögen, das das Dreieinhalbfache(!) der Weltwirtschaftsleistung ausmacht. Wollte man es um 4% steigern, müsste die Weltwirtschaft um 14(!)% wachsen.

- "Wenn das Finanzvermögen die Realwirtschaft um ein Vielfaches übersteigt und die Geldvermittlung zu einem gewinnorientierten Geschäftszweig wird, ist es um die Demokratie geschehen."

- Das europäische Wirtschaftswunder gelang fast ausschließlich mit nicht gewinnorientierten Banken: Raiffeisenbanken, Volksbanken etc.

Heute dagegen unterwandere das Kapital die Politik und korrumpiere sie!

Einige Forderungen des Autors:

- Globale Märkte bedürfen einer globalen Regulierung!

- Das höchste Monatseinkommen eines Arbeitnehmers sollte maximal das 20fache des gesetzlichen Mindestlohns betragen!

- Da die ökonomischen Eliten das demokratische System unterwandert hätten, helfe nur mehr das Engagement ganz vieler Menschen (möglichs engagiert in Gruppen)!

Das Ziel sollte sein:

- Abschied vom Profitstreben

- Ein Spektrum geldfreier und bedingungsloser Befriedigung von Bedürfnissen

- Kleine Schritte setzen - diese kann jeder machen

- Für mehr Demokratie streiten

- Und letztendlich: Kooperation statt Konkurrenz

Ein in diesen Zeiten unheimlich wichtiges und aktuelles Buch, dem man viele Leser wünscht!
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