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Produktinformation

  • Audio CD (1. Mai 2006)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Lado Musik (SPV)
  • ASIN: B00004U085
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 90.888 in Musik (Die Bestseller Musik)

 
1. Electric Mojo Vs. Phoneheads: Das Geschenk (Crosseyed DJ-Mix)
2. Thomas & Dettinger: Jackpot (K.O.Kompakt Mix)
3. Dakar&Grinser feat. Toxette: Let There Be Rock (Dakar&Grinser Remix)
4. Funkstoerung: Morgen wird wie heute sein(Funkstoerungs K.O.K.O.N.U.T.S. Mix)
5. Deimel Audio: Rock Pop In Concert (RP In C)
6. Turner: Das Geschenk (Turners Zweisprach Surprise)
7. Fever: Let There Be Rock (We Let There Be Rock)
8. Fischmob/Erobique: Jackpot(Fischmob/Erobique Remix)
9. DJ DSL: Let There Be Rock (DJ DSL Remix)
10. Tocotronic: Tag Ohne Schatten (Im Dreierland Remix)
11. Christoph De Babaloon: Das Unglueck muss zurueckgeschlagen werden (Makes Me So Depressed) To See You Groove
12. Ostinato: Die Grenzen des guten GeschmacksI (MEVSMENSCH Remix)
13. Tocotronic vs. Console: Freiburg V3.0(Original)
14. All Of My Life
15. Over Yonder (Jonathan`s Song)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Ein gewagtes Experiment: Jan Müller, Arne Zank und Dirk von Lowtzow haben ihr Album K.O.O.K. in die Hände von befreundeten Musikern, vornehmlich aus der Elektronik-Ecke, gegeben, um den Songs eine neue Dimension abzuringen. Gleich viermal wird "Let There Be Rock" in seine Einzelteile zerlegt und wieder zusammengesetzt. Vieles wird dabei weggelassen, noch mehr gleich völlig neu angelegt. Die beiden Münchner DJs Dakar & Grinser zum Beispiel nahmen für ihre spacige Version sogar den Gesang neu auf. DJ DSL, der schon das "Liebeslied" der Absoluten Beginner remixte, macht aus der Hymne ein torkelnde Jazz-Nummer. Fever wiederum verfremden den Song bis zur Unkenntlichkeit, jagen die Vocals durch eine ganze Batterie von Verzerrern und Effektgeräten. Genrell gilt: Ähnlichkeiten mit den Originalen sind rein zufällig und nicht beabsichtigt. Im besten Fall entstehen auf dieser Weise völlig eigenständige Songs, oft jedoch scheitern die angestrengten Neuauflagen an ihrem Kunstanspruch. --Wolfgang Hertel

Amazon.de
Hinter den K.O.O.K. Variationen verbergen sich dreizehn Neubearbeitungen und Remixe vom letzten Tocotronic-Album K.O.O.K. und andere Preziosen des Hamburger Schrammelgitarrentrios. Am auffälligsten ist sicherlich die Neufassung des alten Tocotronic-Heulers "Freiburg", der in der Bearbeitung des Münchners Martin Gretschmann alias "Console" (ich frage mich immer noch, warum sein eigener Elektro-Pop-Song "14 zero zero" kein Welthit geworden ist) in neuem Glanz erstrahlt. Das riecht nach Hit! Erkennt man hier das Original sehr schnell, so ist bei den anderen, meist recht abenteuerlichen Neubearbeitungen, der jeweilige Originaltrack nur schwer erkennbar oder erratbar.Verschiedene Menschen aus dem Electronic-Zirkel haben sich dabei Toco-Tracks wie "Das Geschenk", "Jackpot" oder "Let There Be Rock" angenommen. Eigen wie immer kommt das Rosenheimer Duo Funkstörung ("Morgen wird wie heute sein") daher, glamourös die Münchner Dandy-Elektriker Dakar & Grinser. Während Fever "Let There Be Rock" geradezu niedermetzelt und Christophe De Babalon "Das Unglück muss zurückgeschlagen werden" durchs Drum-And-Bass-Inferno jagt, laden Fischmob und Erobique den "Jackpot" pompös auf und führen Thomas & Dettinger den "Jackpot" im "KO Kompakt Mix" (zu dem man auch Bum-Bum-Mix sagen könnte) auf den Dancefloor. Ein echtes Highlight ist Tocotronics eigener Karibik-meets-Hamburg-Remix von "Tag ohne Schatten", an dem sich anscheinend, so das Info, Drummer Arne Zank abgearbeitet hat. Schöne Platte mit Remixen einer der wichtigsten deutschsprachigen Rockbands. --Thomas Bohnet



INTRO

Dieser Schritt wird die Massen spalten. Die Massen von introvertierten Rockfans und desorientierten Teenagern nämlich, die die Hamburger Knödelrock-Band Tocotronic mittlerweile hinter sich geschart hat. Früher wollten sie ja noch “Teil einer Jugendbewegung” sein - als sie aber irgendwann ihre eigene Jugendbewegung waren, haben sie’s nicht mehr gemocht. Immer nur als Rollenmodell die Befindlichkeiten ihrer Generation artikulieren, das war es nicht. Und weitergehen mußte es auch noch irgendwie. Also interessierten sich Jan Müller, Arne Zank und Dirk von Lowtzow, die Typen mit den asymmetrischen Wave-Scheiteln, für jene Musik, die ihre Fans eigentlich als Anti-Pol betrachten: nicht-handgemachte, computergenerierte nämlich. Und gaben Remixe ihrer aktuellen Platte “K.O.O.K.” bei Sequenzer-Benutzern in Auftrag - allerdings bei nicht ganz undenkbaren. So ist Michael Sauer / Mojo Club wegen Hamburg dabei. Turner war mal ein Mitbewohner Müllers. Console ist auch klar, wegen Freiburg. Peter Deimel war der Tontechniker des Albums. Und Tobias Thomas / Olaf Dettinger aus Köln sind auch introvertiert - nur im House eben. Das Ergebnis aber: ein großartiges Spektrum zwischen Disko und Wohnzimmer, das immer noch irgendwie rockt. Klar, die Texte sind dabei nur noch schmückendes Beiwerk zum Party-Hedonismus oder zur eskapistischen Home-Listening-Erfahrung. Und bis auf Wiens DJ DSL, der Lowtzow zum Jazz-Crooner umbaut, hat auch niemand sich getraut, die knarzige Männerstimme unangetastet zu lassen - zuviel Rock. Aber wahrscheinlich wollten sie genau das. Und ist es nicht das Beste, wenn man beides kann: Statements abgeben und sich auf der Tanzfläche locker machen? Nur ihre albernen Frisuren sind leider noch immer keiner geschmackvollen Schere zum Opfer gefallen. Ansonsten aber: Hochachtung für diesen Schritt - und jetzt nicht von nörgelnden Rock-Engstirnen ablenken lassen.

Florian Sievers / Intro - Musik & so
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Noch vor kurzem hätte ich nicht im Traum daran gedacht.., 18. Juli 2002
Allen Unkenrufen zum Trotz: ich mag dieses Album! Dabei sind in diesem Fall viele namhafte House-/DUB- und was-weiß-ich-wie-man-das-nennt-Künstler mit von der Partie: Einmann-Wunder Erobique, die ultra-coolen Dakar & Grinser (mit einer Version von "Let There Be Rock", die zwar ganz anders als das Original ist, aber mindestens ebensogut, wenn nicht sogar besser!), Turner (mit "Das Geschenk"), Tilman Rossmy (mit einer ironischen Interpretation von "Grenzen I"), der von der Split-Single altbekannte Christoph de Babalon (hier mit einem sehr freien, wenig musikalischen Versuch, das Unglück zurückzuschlagen), die Kooperateure von Console ("Freiburg V 3.0", der VIVA2-Hit) sowie etliche mehr, deren Nennung eindeutig den Rahmen sprengte. Alles in allem eine höchstinteressante, mitunter brilliante Platte. Obwohl ich beileibe nicht der größte Fan elektronischer Musik bin, kann ich nicht umhin, beiden Parteien für den Sprung über ihre Genre-Grenzen hinweg, größtmöglichen Respekt und Anerkennung entgegenbringen!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Eine super ungewöhliche Seite von Musik,die Tocos betreffend, 13. Mai 2001
Von Ein Kunde
Eine absolut geniale Art, die Musik der Tocos auch einer anderen Hörerschaft zuzuführen.Diese Art mag denen vielleicht zu fremd vorkommen, die sich nur auf die traditionelle Musikart von Tocotronic beschränken, wer aber v.a. auch die Elektro-Sparte zu schätzen weiß, der kann von dieser CD einfach nur begeistert sein. Das Abspielen dieser CD ist einfach eine fantastische Reise mit immer neuen Überraschungen. Manchmal kommen Stücke etwas sehr belustigend rüber, bei anderen kann man nur sagen:"Besser hätte man das Stück nicht remixen können."Jedes Lied ist einfach für sich schön,so,wie es ist.Eines ist aber bei dieser CD genau so wie bei allen anderen von Tocotronic:man kann sich von diesen Liedern einfach nicht losreißen.Fazit zum Ende:Diese CD kann man absolut nicht missen.
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3 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen Meinung von Micha:, 16. Februar 2001
Von Ein Kunde
Ich war echt überglücklich, daß ich mir diese CD von einer Freundin ausleihen konnte, da ich von Tocotronic sehr viele gute Lieder kenne. Aber was mich dann im Auto auf der Heimreise erwartet hatte, war mehr als schlecht. Sinnlos hintereinander angeordnete schiefe Töne folgten wahllos hintereinander. Irgendwann hörte ich kurze Textstellen aus alt bekannten Liedern und dann wurde es wieder unanhörbar! Ich kann von mir nicht behaupten, daß ich kein Ohr habe für guten Techno oder feinen Rock und Pop. Aber diese CD hat mal wieder gezeigt, daß jemand aus Scheisse Geld machen will! Ich kann diese CD nicht empfehlen und bin froh, sie nicht gekauft zu haben.
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Veröffentlicht am 14. September 2001 von psydragon

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Am 22. Februar 2001 veröffentlicht

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