Mit Änderungen und Auslassungen zitiere ich Seite 2 der ergänzten Auflage von 1967.
Nach Ende des Zweiten Vatikanischen Konzils hat die Zeit der Aufarbeitung und Verwirklichung begonnen.
Die tiefgreifenden Neuerungen -
Reformen des Gottesdienstes,
Öffnung zu anderen christlichen Kirchen,
Dialog mit der modernen Welt -
lösten nicht nur freudige Zustimmung aus, sondern auch Unbehagen, Unsicherheit und Unruhe.
Es stellen sich die Fragen:
Was hat das Konzil tatsächlich gesagt?
Was hat es wirklich gewollt?
Welche Konsequenzen ergeben sich für den einzelnen Christen?
Damit der mündige Christ die Dokumente selbst lesen kann, wurde das „Kleine Konzilskompendium" mit Deutungen und Erklärungen von Karl Rahner und Herbert Vorgrimler herausgegeben.
Es enthält alle
Konstitutionen,
Dekrete und
Erklärungen des Zweiten Vaticanums in der neuen, endgültigen Übersetzung,
eine allgemeine Einleitung,
sechzehn spezielle Einführungen und
ein ausführliches Sachregister.
„Dem Leser wird mit diesem neuen Handbuch der
Zugang zu allen Konzilstexten eröffnet und
eine zuverlässige, sachliche und präzise Kurzkommentierung geboten,
die auf kritische und umstrittene Stellen eingeht,
Parallelen zieht und
manche Zukunftsperspektiven der Texte untersucht.
Das sorgfältig erarbeitete Sachregister ist mehr als nur ein einfaches Nachschlageregister,
es führt zu allen wichtigen Details in den Originaltexten und
hilft dem Leser, Sinn und Gehalt der Konzilsbeschlüsse zu erschließen."