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Konzepte der Kulturwissenschaften. Theoretische Grundlagen - Ansätze - Perspektiven
 
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Konzepte der Kulturwissenschaften. Theoretische Grundlagen - Ansätze - Perspektiven [Taschenbuch]

Ansgar Nünning , Vera Nünning
2.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)

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Taschenbuch, März 2008 --  

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 450 Seiten
  • Verlag: Metzler (März 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3476017370
  • ISBN-13: 978-3476017376
  • Größe und/oder Gewicht: 23 x 15,2 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 807.032 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Anspruch und Ziel des Bandes bestehen darin, eine "möglichst systematische Bestandsaufnahme der wichtigsten Konzepte, Ansätze und theoretischen Grundlagen" darzulegen." (Zeitschrift für Germanistik)

"In 15 Artikeln, jeweils mit abschließenden Bibliographien, präsentiert das Handbuch den bisher ausführlichsten Überblick zum Thema und erfüllt alle Anforderungen an ein Standardwerk." (Germanistik)

"Nünning und seine wissenschaftlichen Kollegen zeigen den Stand der Forschung, unterteilt in Kapitel über die jeweilige Einzeldisziplin. Fazit: Ein Update für Geisteswissenschaftler." (BUCHKULTUR)

"Durch die Fülle unterschiedlichster Konzepte zur Kulturwissenschaft wird das Buch seinen Ansprüchen voll gerecht und stellt eine ausgezeichnete Einführung in derzeitige kulturwissenschaftliche Arbeitsfelder dar." (DAAD-Jahrbuch der ungarischen Germanistik)

"Informativ und multiperspektivisch versammelt der Band hochkarätige Beiträge aus den verschiedenen Bereichen der Kulturwissenschaft(en) und gibt damit einen Überblick über relevante Ansätze und Teildisziplinen sowie deren theoretische Grundlagen und Schlüsselbegriffe." (KULT online, GGK)

Kurzbeschreibung

Standardwerk einer neuen Forschungsrichtung Systematischer Überblick über verschiedene Ansätze der Kulturwissenschaften Das "Handbuch Kulturwissenschaften" bietet Orientierung in einem interdisziplinären Diskussionsfeld, das inzwischen selbst für Fachleute kaum noch überschaubar ist. Es informiert über die gegenwärtigen kulturwissenschaftlichen Diskussionen - insbesondere in den Literaturwissenschaften - und gibt einen systematischen und umfassenden Überblick über die verschiedenen Ansätze wie Kultursemiotik, Kulturanthropologie und New Historicism. Weitere Kapitel widmen sich der Medienwissenschaft, kulturwissenschaftlicher Geschlechterforschung, Fragen des kulturellen Gedächtnisses oder interkultureller Kommunikation.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
58 von 65 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Schon seit Jahren florieren kulturwissenschaftliche Ansätze und bevölkern die verschiedensten Disziplinen. Kein Wunder also, daß nun in kurzem Abstand immer wieder Einführungsbücher auf den Markt geworfen werden, von denen sich der aufgeschlossene Leser eine Vermittlungsfunktion und Hilfestellung auf dem Weg zum Theoriedickicht erwartet. Neben anderen Anthologien ist nun auch das von Ansgar Nünning herausgegebene Handbuch erschienen. Seiner Einleitung schließen sich 15 Kapitel zu kulturwissenschaftlichen Themen wie „Kultursemiotik", „-anthropologie", „New Historicism", „Kollektives Gedächtnis" und „"Kulturökologie" an, ehe Siegfried J. Schmidts Artikel zu einer noch ausbaufähigen „Medienkulturwissenschaft" den Abschluß bildet.
Alle Texte geben sich einen didaktischen Anschein, indem zentrale Begriffe fett markiert werden und viele Unterkapitel für eine Strukturierung sorgen, ehe jeweils eine Auswahlbibliographie erstellt wird.
Wie stets in solchen Fällen lebt auch dieser Band von der fachlichen und sprachlichen Qualität der Einzelbeiträge, und hier kommt es zu einem drastischen Gefälle zwischen jenen AutorInnen, die sich um Anschaulichkeit und Einführung in ihr Gebiet bemühen, sowie den um solche Serviceleistungen völlig unbesorgten Verfassern kryptischer Elaborate, die zwar jahrelange Denkvorgänge erkennen lassen, vom Zweck des Unternehmens jedoch völlig abgehoben sind. Letztere halten sich gern auf gewissen Meta-Ebenen auf, schleudern dem Lesepublikum Begriff auf Begriff um die Ohren, ohne sich weiter darauf einzulassen. Vielfach werden die Fachtermini auch nur für einen Absatz benötigt und dann durch das nächste Plastikwort verdrängt. Wo man sich genauere Aufklärung erhoffen würde, wird lieber eine Floskel wie „normativ überhöht" eingebaut; wo es darum ginge, ein Konzept kritisch zu durchleuchten, genügt der bloße Hinweis auf die Existenz „paraverbaler Faktoren". Den Tiefpunkt markiert das Schmidtsche Schlußkapitel, bei dem man zunehmend den Eindruck gewinnt, der Verfasser sei sich selbst nicht im klaren darüber, was er eigentlich vorbringen wolle. Immerhin steuert er den schönen Ausdruck „Layout einer Medienkulturwissenschaft" bei, mit dem man in Diskussionsrunden Eindruck schinden kann.
Die Lektüre der übrigen Texte führt im Detail durchaus zu interessanten Erkenntnissen, doch fehlt den meisten Autorinnen und Autoren schlichtweg die Fähigkeit, ihre stark komprimierte Darstellung hinreichend zu vereinfachen. Hier hätte der Herausgeber stärker eingreifen müssen, war aber doch zu sehr mit seinem eigenen Einführungstext beschäftigt: Nach einem Rundblick über den Stand der Diskussion kündigt er im Sinne der Einwandvorwegnahme gleich mehrfach an, was das vorliegende Buch NICHT leisten will. Leider werden aber auch die anvisierten Ziele nur punktuell erreicht, und am Ende der Buchlektüre fühlt man sich, als sei man mit einem Dutzend Brühwürfeln gefüttert worden. Wieder einmal hat sich die akademische Forschung einen Bärendienst erwiesen und in ihrer beständigen Furcht vor „Unterkomplexität" erschreckend leblos formulierte, ohne einen Funken Begeisterung verfaßte Texte zusammengefügt, deren Lektüre man sich gut und gern ersparen kann.
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