Meine neue 80'er »Glotzfolie« hat leider nur zwei Ausgänge: den für Kopfhörer, und einen optischen solchen. Der Kopfhöreranschluß ist suboptimal, denn wenn man da andauernd den Stecker rein- und raustut, dann geht das möglicherweise irgend wann mal kaputt. Also optisch! Aber mein alter Verstärker hat keinen optischen Eingang, also braucht es einen Adapter.
Ja, und nun habe ich also einen! Habe alles ordentlich verkabelt, und tut! Bin auch gleich mal auf Radio gegangen, auf Bayern-Klassik. Und wie auf Bestellung liefen dort gerade die Bilder einer Ausstellung von Modest Mussorgsky, und ich war baß erstaunt, wie gut das klingt; nur im Theater mit einem real existierenden Orchester habe ich jemals bessere Töne gehört.
Daß die Lautstärke unzureichend sei, kann ich zwar grundsätzlich bestätigen, glaube aber nicht, daß das ein Fehler dieses Konverters ist. So habe ich zum Beispiel den Verstärker auf dem Sender Bayern-Klassik zwar doppelt so weit aufdrehen müssen wie normal (was den Mangel zunächst zu bestätigen scheint), andere Sender hingegen kommen mit der vollen Dröhnung. Ergo: es kann nicht an diesem Konverter liegen.
Richtig ist hingegen, daß das Ding ein Eigengeräusch hat, das muß ich leider bestätigen. Jedoch höre ich dieses (ein spitzes hochfrequentes Zischen) nur dann, wenn ich den Lautstärkeregler bis an den Endanschlag aufdrehe, und das kommt bei mir im praktischen Einsatz nicht vor. Wohl wahr, ein Mangel ist das zwar, aber er stört mich nicht.
Aber einen Stern muß ich abziehen, und zwar für die Stromzuführung: der kleine runde Stromstecker sitzt sowas von locker, daß er bei der geringsten Berührung wieder rausfällt. Ob das typisch ist, oder ein Einzelfall, weiß ich nicht, aber ich habe den Fehler nun einmal und also bewerte ich den auch. Aber ich nehme es hin! Ich bin fähig die fehlerhafte Dose auszutauschen, einen geeigneten Lötkolben besitze ich.