Das hat der gute Matthias Pöhm so überhaupt nicht nötig. Aber irgendwie hat er Lust auf Provokation.
Doch der Reihe nach.
Ein neues Buch vom sog. "Schlagfertigkeitspapst'"ist erschienen, das sich in diesem Fall aus dem Internet-Projekt "Metaphern-Datenbank" speist. Pöhm hat 200 bildhafte Antworten (die besten?) von der Seite genommen und vorne 35 Seiten Erläuterung geschrieben, sowie hinten eine Seite angefügt, auf die ich gleich noch genauer eingehe. Dazwischen gibt es die Parabeln, Gleichnisse oder kräftige sprachliche Bilder. Und die sind manchmal wirklich gut. Zu jeder Metapher gibt es einen Angriff, auf die dann die Metaphern-Erwiderung folgt. Zusätzlich wird erklärt, was die Kernaussage ist und in welchen Momenten die Metapher noch passen würde.
Inhaltlich sind das manchmal mutige Thesen - dennoch wird in dieser Sammlung die Wirkung der Metaphern gut deutlich.
Mir fehlte ein einfacheres Zugangs- oder Suchsystem, ein Stichwortregister vielleicht. Aber vielleicht bin ich da auch internetverwöhnt.
Auf der letzten Seite macht Pöhm sich grundlos und ohne Erklärung über ein Buch eines Professors lustig, was ich sehr schade fand, denn das hat der Trainer nicht nötig.