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Kontakte mit der Ewigkeit. Perry Rhodan 72. [Gebundene Ausgabe]

William Voltz
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 414 Seiten
  • Verlag: Pabel Moewig (2000)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3811840509
  • ISBN-13: 978-3811840508
  • Größe und/oder Gewicht: 19,5 x 13,4 x 4,3 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Durch einen Tip des Yulocs Torytrae schöpft Perry Rhodan neue Hoffnung auf Rückkehr in die heimatliche Milchstraße. Er macht sich auf die Suche nach den Hinterlassenschaften des längst ausgestorbenen Volkes der Pehrtus und wird fündig - zuerst in Naupaum, danach in der Nachbargalaxis Catron, 104 Millionen Lichtjahre entfernt. In harten Kämpfen gegen die Robotgehirne der Pehrtus und die versteinerten Gehirne dieser uralten Wesen erfahren Perry Rhodan und seine Freunde von dem alten Programm der Bioinfizierung, einer furchtbaren Waffe gegen die Bewohner Naupaums, mit denen die Pehrtus im Krieg lebten. Diese Entdeckung ist so schockierend, daß der Herrscher von Naupaum, Heltamosch, mit seinem ganzen Volk in den Tod gehen will.

Auszug aus Perry Rhodan, Bd.72, Kontakte mit der Ewigkeit von Perry Rhodan. Copyright © 2000. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

November 3457
Als Rhodan den Petraczer in die Zentrale kommen sah, fragte er sich
unwillkürlich, warum er für dieses Wesen so starke Sympathien empfand.
Gayt-Coor war nur 1,70 Meter hoch, aber er hatte fast eineinhalb Meter
breite Schultern. Mit seinem beschuppten Körper und dem drachenähnlichen
Mund sah Gayt-Coor wie eines jener Fabelwesen aus, die in der Vergangenheit die Erde bevölkert hatten.
»Da kommt das Ungeheuer!« bemerkte Zeno unbehaglich.
Perry Rhodan lächelte. Er hatte längst bemerkt, daß der Accalaurie im Körper eines Yaanztroners dem Echsenabkömmling mit Zurückhaltung begegnete.
Rhodan, Zeno und Heltamosch standen vor den Bildschirmen der Außenbeobachtung in der Zentrale der PRYHNT Gayt-Coor hatte in seiner Kabine geschlafen und war über Bordfunk in die Zentrale gerufen worden, nachdem die PRYHNT in das Fuehrl-System eingeflogen war.
Die beiden Doppelaugen Gayt-Coors blickten in Richtung der Gruppe.
»Wir haben geschlafen«, sagte er. »Sind wir am Ziel?«
»Ich habe geschlafen«, verbesserte Heltamosch.
»Ich habe geschlafen«, korrigierte Gayt-Coor sich mit sanfter Stimme.
»Sind ich am Ziel?«
»Man sollte Ihnen verbieten, unsere Sprache zu benutzen«, sagte Heltamosch. »Ein hochintelligentes Wesen wie Sie dürfte solche Fehler nicht begehen.« Ein mißtrauischer Zug trat in sein Gesicht. »Sie machen
das wohl nur, um mich zu ärgern?«
»Nein!« versicherte der Petraczer kühl.
»Die dritte Welt ist interessant«, lenkte Rhodan die Aufmerksamkeit der anderen auf die Ereignisse auf den Bildschirmen.
»Sie heißt Horntol«, erklärte Heltamosch. »Das Fuehrl-System besitzt insgesamt fünf Planeten.«
Rhodan und seine neuen Freunde waren mit dem Frachtraumschiff VALLAD von Yaanzar aus gestartet und dann im Weltraum in die PRYHNT umgestiegen. Torytraes Informationen hatten Heltamosch veranlaßt, mit seinem Flaggschiff direkt das Fuehrl-System anzufliegen.
Rhodan warf Heltamosch einen Seitenblick zu. »Ich wundere mich, daß Sie mir noch immer in einer solchen Form helfen«, sagte er. »Was ich für Sie getan habe, ist längst ausgeglichen. Als zukünftiger Herrscher über das Naupaumsche Raytschat haben Sie doch bestimmt andere Dinge zu tun.«
»Ich dachte mir schon, daß Sie diese Frage früher oder später stellen würden.« Heltamosch l ächelte. »Natürlich ist es keine Selbstlosigkeit, wenn ich Sie auch diesmal unterstütze. Sie sind kein gewöhnlicher Ceynach, das haben wir alle längst gemerkt. Ich weiß auch, daß es für Sie unmöglich ist, mich mit Raumschiffen und Waffen zu unterstützen. Ein Ceynach-Gehirn Ihres Formats kann jedoch unter Umständen eine große moralische und psychologische Unterstützung bedeuten.«
Rhodan war nicht völlig überzeugt. Er empfand es außerdem als bestürzend, daß er fester Bestandteil von Heltamoschs Plänen war. Das konnte bedeuten, daß Rhodan früher oder später in die innenpolitischen Schwierigkeiten von Naupaum verwickelt werden würde. Daran hatte der 'lcrraner im Körper des Duynters Toraschtyn jedoch kein Interesse.
Rhodan hatte den Schock, daß er nicht nur in einer von seiner Heimat weit entfernten Galaxis, sondern auch gleichzeitig in einer Antimaterieballung lebte, inzwischen überwunden. Sein Optimismus und seine Entschlossenheit hatten ihn schnell wieder aktiv werden lassen. Er wollte sich so schnell nicht geschlagen geben.
»Eine friedliche Welt!« stellte Gayt-Coor fest und riß mit dieser Bemerkung Rhodan aus den Gedanken. »Ich kann mir nicht vorstellen, warum der Jäger uns ausgerechnet hierher geschickt hat.«
»Alles, was Torytrzte tut, hat einen Sinn«, sagte Rhodan.
Zeno lachte auf. »Sie sprechen von einem Wesen, das noch vor wenigen Tagen nichts unversucht gelassen hat, Sie zu töten.«
»Ich schätze Torytrae trotzdem«, meinte Rhodan. »Es ist schade, daß ich keine Zeit habe, mich mehr mit den Yulocs zu beschäftigen. Sie waren das interessanteste Volk dieser Galaxis.«
»Abgesehen von den Pehrtus!« sagte Heltamosch.
»Von den Pehrtus kennen wir nur den Namen«, sagte Rhodan. »Wir wissen nicht, ob sie noch existieren. Sie sind nur ein Gerücht.«
»Eine Spur, der Sie hoffnungsvoll nachgehen«, ergänzte Zeno.
Rhodan sah das Wesen mit dem unaussprechlichen Namen, dem erst Gayt-Coor den Namen Zeno gegeben hatte, nachdenklich an.
»Meine Hoffnungen sind auch die Ihren, Zeno! Wenn ich zurückfinde, haben auch Sie eine Chance.«
Zeno schüttelte den Kopf. »Es war ein unglaublicher Zufall, daß zwei Verschollene sich in einer großen Galaxis gefunden haben.«
»Das war kein Zufall«, widersprach Heltamosch. »Ihre Ermittlungen mußten Sie beide früher oder später gleichzeitig gemeinsam an einem Ort auftauchen lassen.«
»Unser Problem heißt Horntol«, erinnerte Gayt-Coor.
Der Petraczer liebte keine langen Diskussionen. Er pflegte jeweils kurz nachzudenken, eine Entscheidung zu treffen und dann zu handeln.
Heltamosch gab weitere Daten bekannt: »Wir sind zwölftausendsiebenhundert Lichtjahre von Yaanzar entfernt und befinden uns am äußeren Rand der Galaxis Naupaum. Die Analyse des Planeten Horntol hat bereits begonnen.« Er wandte sich an einige seiner Besatzungsmitglieder und gab ihnen neue Befehle.
»Der Planet sieht paradiesisch aus«, sagte Zeno.
»Auch paradiesische Welten sind mitunter Höllen!« meinte Gayt-Coor.
Rhodan ließ die Bildschirme nicht aus den Augen. Die Fernbeobachtung lieferte verschiedene Ausschnittsvergrößerungen. Es war deutlich erkennbar, daß Horntol eine Sauerstoffatmosphäre besaß. Es gab viele Meere, Wälder und Graslandschaften. Anzeichen einer Zivilisation waren nicht zu erkennen. Bisher hatte man von der PRYHNT aus allerdings höchstens zwei Drittel der Planetenoberfläche beobachten können.
Heltamosch meldete sich wieder. Er stand jetzt vor dem Bordrechner und wartete auf die ersten Werte. »Horntol durchmißt dreizehntausend Kilometer. Die Eigenrotation beträgt neunundzwanzig Stunden, die mittlere Temperatur liegt bei achtundzwanzig Grad.«
»Und die Schwerkraft?« fragte Rhodan.
»Etwas über dem Normalwert!«
»Ideale Bedingungen!« freute sich Gayt-Coor. »Jetzt müssen wir nur noch nach einem geeigneten Landeplatz für die PRYHNT suchen.«
Rhodan warf Heltamosch einen fragenden Blick zu. Der zukünftige Regierungschef schüttelte den Kopf. Heltamoschs Scheu vor den alten Völkern seiner Galaxis war so groß, daß er sich auch diesmal zurückhalten würde.
»Die PRYHNT wird nicht landen!« Zeno hatte den stummen Austausch von Frage und Antwort zwischen Rhodan und Heltamosch beobachtet und richtig gedeutet.
»Die PRYHNT wird nicht landen!« wiederholte Gayt-Coor. Damit war die Sache für ihn erledigt. Es war beeindruckend, mit welcher Gelassenheit der Petraczer die Entscheidungen anderer Wesen akzeptierte.
Allerdings verlangte er umgekehrt, daß man auch seine Entscheidungen widerspruchslos hinnahm.
»Wir werden weiter vom Raum aus beobachten«, sagte Perry Rhodan.
»Es ist möglich, daß wir doch noch etwas Interessantes entdecken.«

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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Der Band ist die Auflösung zu Naupaum

Interessant ist die Verknüpfung der Pehrtus zu Naupaum und deren Geschichte. Das Problem der Überbevölkerung wird endlich aufgeklärt. Gayt-Coor rückt hier stark in den Mittelpunkt des geschehenes und dürfte hier auch zum Publikumsliebling werden.

Man erwartet das große Finish, doch dieses bleibt aus und macht Freude auf den nächsten Band. Manchmal erscheint der Band auch als Lückenfüller, doch die Fans die es bis hier geschafft haben, wird auch dieses nicht abschrecken.

Der Band ist auf jeden Fall ein muss für die, die die Story schon seit längere Zeit verfolgen. Für Einsteiger ist er denkbar ungeeignet.

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