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Konsum-Kinder [Gebundene Ausgabe]

Gerlinde Unverzagt , Klaus Hurrelmann , Lotte Lühn
3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.



Kurzbeschreibung

2001
An vielen Beispielen zeigen die Autoren: Weniger ist oft mehr. Nicht um spartanischen Verzicht geht es, sondern um die Entdeckung der Freuden, die nicht mit Geld zu kaufen sind.

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 192 Seiten
  • Verlag: Herder, Freiburg; Auflage: 2 (2001)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3451275813
  • ISBN-13: 978-3451275814
  • Größe und/oder Gewicht: 22,2 x 15,4 x 2,3 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 276.214 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

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Es ist stets eine viel versprechende Kombination, wenn ein Journalist und ein Fachwissenschaftler sich zusammentun, um ein Buch zu schreiben. So auch hier: die bei Eltern nicht unbekannte Gerlinde Unverzagt mit ihrem in der Sache immer hart am Ball bleibenden Stil, dabei angenehm populär und fürs Zielpublikum gut lesbar, und der Bielefelder Professor Hurrelmann, der über Verhaltensweisen im Kindes- und Jugendalter forscht.

"Kein Kind wird mit dem Schrei nach Pampers, Playmobil oder Pokémon geboren", und diese erfreuliche Anspruchslosigkeit bleibt glücklicherweise die ersten Lebensjahre erhalten. Aber irgendwann ist es dann so weit: "Gute Turnschuhe ohne Namen - das ist schlimmer als keine Turnschuhe an den Füßen." Gruppenzwang, aggressive Werbung, Hackordnungen, ein falscher Umgang mit Geld in der Familie, Konsum um jeden Preis -- eine Spirale, die bei vielen ins Unendliche geht und in Kummer und Problemen enden kann. "Was fehlt, wenn es an nichts fehlen darf?"

"Ja, ja", werden nach knapp 200 Seiten Eltern sagen und seufzen, "so ist es" oder "so wars". "Coole" und "krasse" Szenenbeschreibungen, deutliche Worte zu Konsum, Marketing, zu Geld und Markengläubigkeit von Kids und Teenies machen das Buch zu einem Leseabenteuer mit Wiedererkennungs-Effekt. Aber es ist für die Großen auch ein Lehrbuch, denn die Autoren machen unverblümt deutlich, was Eltern in Sachen Konsumsucht falsch machen, vorsichtig, sanft erklärend, ohne Brechstange und erhobenen Zeigefinger. Das nimmt man gerne an, es regt zum Nachdenken an, zur Auseinandersetzung.

Das Buch ist mit Augenzwinkern, viel Witz und trotz Kritik versöhnlich geschrieben: Werbung und Konsum, das sind nun mal Teile unseres Lebens, unserer Gesellschaft. Es wird nichts verteufelt und deutlich darauf hingewiesen, dass Kinder, obwohl "Konsum-Kinder", einen Menschen letztlich doch immer für das lieben, was er ist. --Barbara Wegmann

Über den Autor

Klaus Hurrelmann, Jg. 1944, Dr. sc. pol., ist Professor an der Uni Bielefeld und Direktor des Institut für Bevölkerungsforschung und Sozialpolitik.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
3.0 von 5 Sternen Ein kurz konsumiertes Buch 14. März 2010
Von Inge
Von Amazon bestätigter Kauf
Klaus Hurrelmann und Gerlinde Unverzagt sind schon seit einiger Zeit ein erfolgreiches Autorendoppel. Ob nun mehr die Handschrift von Sozial-, Bildungs- und Gesundheitswissenschaftler Hurrelmann oder eher die journalistische Finesse von Frau Unverzagt das Schriftstück prägt, bleibt im Unklaren. Doch kennt man Unverzagts Buch "Eltern an die Macht" wird klar: Auch in "Konsum-Kinder" geht es eigentlich den Eltern an den Kragen. Man fängt noch grün hinter den elterlichen Ohren an zu lesen, doch dann wird es einem schnell schwarz vor den Augen wie sich Kind für Kind in Geld auflöst. Nicht die Kinder ziehen den Erziehenden das Geld aus der Tasche -nein, es ist die Gesellschaft! Sie zwingt sie förmlich sich in ihr einzudecken. Keine Überraschung? Stimmt, das ist kein neuer Ansatz. Vielleicht gibt es auch deshalb keine Neuauflage des Buches.

Wollen sie sich als Elternteil informieren, wie die junge Welt heute so tickt und konsumiert? Dann holen sie sich schnell noch mal die Umrechnungstabelle DM in Euro, ersetzen sie die im Buch vorkommenden veralteten Trendmarken durch die Geschäftsnamen in ihrer nächst gelegenen Shoppingmeile, vertauschen sie ruhig öfter Mal die Wörter Kind und Jugendlicher und waschen sie sich noch mal richtig die Ohren, denn dann erst sind sie bereit für ein Buch was ihnen gehörig die Meinung geigt.

Natürlich kann dieses Buch nichts dafür, dass es schon etwas an Altersschwäche leidet und meine Rezension später kommt als seine eigentliche Aktualität, aber es ist eines noch immer: sehr belehrend und scheinbar hellseherisch aufklärend!

Was gelungen, aber zu kurz gekommen ist, bleibt der Teil der kindlichen Psyche, wo es darum geht, wieso oft Kinder bzw.
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Kinder im Konsumterror 23. Februar 2004
Von "moijoi"
Dieses Buch erklärt einfach, warum Kinder trotz ihres materiellen Reichtums vielfach trotzdem frustriert sind. Es zeigt auf, weshalb Marken so erfolgreich sind und was wir durch Marken gewinnen.
Ein sehr empfehlenswertes Buch für jene, die sich über die Macht der Wirtschaft über Kinder informieren wollen und wissen wollen, wie Eltern um den Finger gewickelt werden.
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