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am 4. April 2008
Ein wirklich gelungenes Buch. Dem Autor Peter Schreiner gelingt es sehr gut das alte Konstantinopel vor dem geistigen Auge wieder auferstehen zu lassen. Detailliert beschreibt er die wechselvolle Baugeschichte der Stadt vor dem Hintergrund der historischen Abläufe. Dabei betrachtet er die statt aus immer wieder unterschiedlichen Perspektiven: als Kaiser- und Hauptstadt des oströmischen/byzantinischen Reiches, als Wirtschaftszentrum, als großstädtisches Siedlungsgebiet, als Sitz der Ostkirche und Pilgerstätte, als Zentrum antiker und mittelalterlicher Gelehrsamkeit. So entfalten sich die verschiedenen Facetten einer Stadt, die einst die wohl größte und wichtigste Metropole der Christenheit war und von der doch fast nichts geblieben ist. Immer wieder weist Peter Schreiner darauf hin, wie wenig wir doch vom konkreten Aussehen vieler zentraler Gebäude wie z.B. dem Kaiserpalast wissen. Ja, oft ist nicht einmal wirklich der Ort bekannt, an dem ein Gebäude sich befand.
Wahrend sich das Buch "Byzanz" von Ralph-Johannes Lilie aus der gleichen Reihe eher mit der "Außenpolitik" und den Kriegen beschäftigt, erfährt man hier über den Umweg über die Hauptstadt etwas über das Wesen des Reiches.
Für jeden, der sich für Byzanz und seine alte Hauptstadt interessiert, ist dieses Buch in jedem Fall eine Empfehlung!
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am 6. Oktober 2008
Peter Schreiner stellt in seinem Buch "Konstantinopel" aus der Reihe "Beck Wissen in der Beck'schen Reihe" die Hauptstadt des Oströmischen Reiches von der offiziellen Gründung 330 n. Chr. durch Kaiser konstantin bis zu ihrer Eroberung 1453 durch die Türken dar. Schreiner beschreibt in seinem Buch ausschließlich die Stadt und die Stadtpolitik und läßt die Politik der Römischen Reiches außen vor. Hierbei geht auf die Stadtgründung und die Stadtentwicklung ein. Auch die Verwaltung wird in dem Buch geklärt. Danach stellt Schreiner die Auswirkungen des Kaiserhofs auf die Stadt dar und inwieweit der Kaiser in den städtische und sakrale Elemente eingebunden war. Die Stadtbevölkerung spielt hierbei ein wichtige Rolle und deren Leben innerhalb der Stadtmauern wird beleuchtet. Des Weiteren stellt er die Ernährung, die Wirtschaft, die Religion sowie die Bildung auf den letzten 40 Seiten dar. Dies alles war der Lebensnerv der Stadt, der nicht versiegen durfte. Dieses Buch ist eine kurze und knappe Darstellung, die für einen Einsteiger reicht. Bietet aber auf seinen 128 Seiten sehr viele Informationen. Interessierte Leser können sich im Literaturverzeichnis mit weiteren Bücher versorgen.
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