Rezension
Wunderkinder sind normalerweise mit Vorsicht zu genießen. Dieses nicht: Was Konstantin "Kostya" Lifschitz hier im zarten Alter von 14 Jahren einspielte, zeugt von Extraklasse. Denn der mittlerweile 17jährige Ukrainer meistert mit Kompositionen von Bach, Schumann, Scriabin und Medtner gewissermaßen 250 Jahre Klaviergeschichte, wobei seine an Glen Gould erinnernde Interpretation von Bachs Französischer Ouvertüre in b-Moll ebenso herausragt wie die der drei Märchen des 1951 verstorbenen Russen Nicolai Medtner.
© Audio -- Audio