Fashion Sale Hier klicken Jetzt informieren b2s Cloud Drive Photos Erste Wahl Learn More designshop Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Autorip Summer Sale 16

Kundenrezensionen

4,7 von 5 Sternen
3
4,7 von 5 Sternen
5 Sterne
2
4 Sterne
1
3 Sterne
0
2 Sterne
0
1 Stern
0

Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel

Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

Das umfangreiche, großformatige und reich bebilderte Buch erschien zur großen Konstantinsausstellung in Trier (2.6.-4.11.07), ist jedoch weit mehr als nur eine Auflistung der dort zu sehenden Exponate. In einer Reihe kurzer Fachartikel stellen Experten (u.a. W. Kuhoff, A.Demandt, H.Brandt, M. Clauss, J. Engemann) den aktuellen Forschungsstand dar, beginnend mit der Reichskrise des 3. Jh. bis zum Nachleben des Konstantinsmythos im christlichen Europa. Dementsprechend breit gespannt ist der Bogen: Portraitskulpturen, Bewaffnung, Provinzialverwaltung, der Senat, Weiterleben der heidnischen Kulte, Münzprägung, Gladiatorenspiele, Rechtsprechung, Glas-, Keramik- und Mosaikproduktion, Trier als Bischofssitz, Konstantin und das Christentum - das und vieles mehr wird anschaulich dargestellt. (wenn auch die zu den Einzelartikeln angegebenen Literaturquellen am Ende des Buches sehr unübersichtlich zusammengefasst sind).

Für Nichtfachleute stellt diese Fülle der in Einzelbeiträgen nebeneinander stehenden Themen ein mögliches Problem dar. Daher ist es empfehlenswert, sich vor der Lektüre, auf jeden Fall aber vor Besuch der Ausstellung auf das Thema einzustimmen. Dazu eignen sich zahlreiche Sachbücher oder Biographien über Konstantin, weniger anstrengend geht es mit einem historischen Roman wie dem aktuell erschienenen Buch "Der Preis des Purpurs" (siehe meine Empfehlungsliste). Ohne eine solche Vorbereitung besteht die Gefahr, von der Materialfülle - bei der Ausstellung ergänzt durch die Trierer Bauten - schlicht überfordert zu werden.

In Anbetracht der schönen Ausstattung ist das Buch, das auch noch eine CD ROM mit den Abbildungen, Texten und einem umfangreichen Literaturverzeichnis enthält, seinen Preis wirklich wert. Besonders empfehlenswert ist es für jeden, der sich über das römische Reich hinaus speziell für die römische Geschichtsepoche Deutschlands, den Trierer Raum oder die Frühzeit des Christentums interessiert
0Kommentar| 20 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 29. Juli 2012
Die große Trierer Konstantinausstellung ist leider vorbei. Doch wer sie nicht gesehen hat und sich für die Spätantike und deren größten Herrscher und Gestalter interessiert, sollte sich dieses erstaunlich preiswerte Buch auf jeden Fall zulegen. Man kann nämlich mit Fug und Recht behaupten, dass es das Standardwerk schlechthin zu Konstantin und seiner Epoche ist. Zum Inhalt und zur Aufmachung brauche ich anhand der diesbezüglich umfangreichen Vorrezensionen nichts mehr zu sagen. Ein kleiner Trost für diejenigen, die die Ausstellung verpasst haben: Besuchen Sie die Dauerausstellung des Rheinischen Landesmuseums in Trier, das sowieso Leihgeber der meisten Exponate war. Damit haben Sie die Chance die Konstantinausstellung nochmals im Kleinen zu erleben!
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 2. August 2007
Interessant ist es allemale dass sich ein deutscher Archäologe mit dem vermeintlichen Förderer der Christenheit auseinandersetzt und eine würdige Arbeit präsentiert. Leider fehlen der Arbeit kritische Auseinandersetzungen und die so genannte "Konstantinische Schenkung" der Ländereien des Vatikan, die längst als Fälschungen entlarvt wurden. So gibt es noch mehr Punkte die durchaus etwas kritischer behandelt worden sein könnten, um der Leserschaft zu zeigen, dass es nicht immer mit rechten Dingen in der Biograpgie des Kaisers zugegangen ist.
Ich finde dass sich das Buch zu sehr an die Thematik der gleichnamigen Ausstellung angepasst hat.
Dennoch merkt man das hier ein emsig arbeitender Archäologe am Werk war, der durchaus eine Vier-Sterne-Bewertung verdient.
22 Kommentare| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden