Pressestimmen
»Insgesamt kann dem Band bescheinigt werden, dass er der doppelten Zielsetzung einer widersprüchliche Sehweisen durchaus offen haltenden Zwischenbilanz sowie der Anregung weiterer Diskussion über die Relevanz von Generationenfragen in der jüngsten Literatur gerecht wird, und auch eine Anregung darstellen könnte, den Blick auf Schweizer und österreichische Literatur auszudehnen.« (Kurt Bartsch, literaturhaus.at, 17.03.2010)
Kurzbeschreibung
Generationen als Label in der Gegenwartsliteratur seit 1990.
Im Literaturbetrieb ist das Label der »Generation« äußerst beliebt. Meist handelt es sich dabei aber nur um Marketingstrategien wie die Erfindung des »Fräuleinwunders« in den 1990er Jahren. Viele jüngere Autorinnen und Autoren weisen solche Konzepte daher entschieden zurück. Andere dagegen betonen »generationsspezifische« Erfahrungen emphatisch, um sich eine gesteigerte öffentliche Aufmerksamkeit zu verschaffen. Doch lassen sich solche Selbstinszenierungen, die vor allem auf die Identifikationswünsche des Massenpublikums zielen, tatsächlich als »generationenspezifische« betrachten? Literaten, Journalisten und Literaturwissenschaftler schreiben aus unterschiedlichsten Blickwinkeln über das umstrittene Thema.
Im Literaturbetrieb ist das Label der »Generation« äußerst beliebt. Meist handelt es sich dabei aber nur um Marketingstrategien wie die Erfindung des »Fräuleinwunders« in den 1990er Jahren. Viele jüngere Autorinnen und Autoren weisen solche Konzepte daher entschieden zurück. Andere dagegen betonen »generationsspezifische« Erfahrungen emphatisch, um sich eine gesteigerte öffentliche Aufmerksamkeit zu verschaffen. Doch lassen sich solche Selbstinszenierungen, die vor allem auf die Identifikationswünsche des Massenpublikums zielen, tatsächlich als »generationenspezifische« betrachten? Literaten, Journalisten und Literaturwissenschaftler schreiben aus unterschiedlichsten Blickwinkeln über das umstrittene Thema.
Über den Autor
Andrea Geier, geb. 1972, Studium der Neueren deutschen Literatur, Allgemeinen Rhetorik und Empirischen Kulturwissenschaft in Tübingen, seit Oktober 2004 wissenschaftliche Assistentin an der Philipps-Universität Marburg. Veröffentlichungen zur Gegenwartsliteratur, Gender Studies, Interkulturalität, Rhetorik, Literaturtheorie