Die 12 Titel stamen von 3 veschiedenen Sessions vom Januar 1953, 6 davon wurden live im The Haig in Los Angeles aufgenommen. Lee Konitz war zu dieser Zeit Mitglied des Stan Kenton Orchesters und diese wunderbaren Sessions in kleiner Besetzung müssen ihm riesigen Späß gemacht haben, so hört es sich jedenfalls an. Musikalisch standen sich Konitz und Mulligan nahe, Konitz` Saxophonspiel hat etwas Fliessendes und eine Leichtigkeit, die gut in die kontrapunktischen Linien der Mulligan-Arrangements passt. Konitz ist der Haupsolist auf allen Titeln - und was für einer! Mulligan ist exzellent wie immer, und gegen die beiden kann Chet Baker nicht immer bestehen.
Die Tonqualität auch der Live-Aufnahmen, lässt nichts zu wünschen übrig, lediglich ein bisschen mehr Musik hätte man sich gewünscht: 37:45 Minuten einschließlich eines Bonus Tracks von 1:52 Minuten sind für eine CD nicht sehr viel. Sei's drum, wegen der überragenden Aufnahmen: *****