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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Der weisse Mann und der Wald.,
Von Markus B. (Hamburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Kongofieber: Roman (Taschenbuch)
Redmond O'Hanlon ist Abenteurer grossen Formats, ein intelligenter und aufmerksamer Erzähler obendrein. Wer ihm bereits „Ins Innere von Borneo" oder in den südamerikanischen Dschungel gefolgt ist, wird ihn auch in den Kongo begleiten, mal wieder auf der Suche nach irgend etwas, dass der Reise einen scheinbaren Sinn gibt (im Falle der Kongoreise handelt es sich um den Kongo-Saurieres „Mokélé-mbembé"), in der Hoffnung auf Erlebnisse, von denen man Ende doch lieber nur lesen möchte. O'Hanlon beschrieb sein „Kongofieber" über einen Zeitraum von mehreren Jahren, immer wieder unterbrochen von Malariaanfällen. Man könnte vermuten, dass dieses Buch eine wirklich intensive Auseinandersetzung mit seiner „Forschungsreise" zum verbotenen See Lac Télé geworden, eine in Ihrer Detailliertheit stärker ausgearbeitete Erzählung als die vorher veröffentlichten Reiseberichte ist, und so ist es. Die distanzierte, vornehme, humorvoll-trockene und naturalistische Erzählweise O'Hanlons prägt auch die Beschreibung seiner Reise von Brazzaville in den Urwald des Nordens der Demokratischen Republik Kongo. Begleitet wird er neben einem einheimischen „Expeditionstrupp" von seinem amerikanischen Freund Lary Shaffer, dem man angesichts der - sagen wir - existenziellen Unbequemlichkeiten keinen Vorwurf daraus machen mag, dass er die Reise (vereinbarungsgemaess) nach 3 Monaten beendet. Dabei hat man ihn über die Zeit liebgewonnen. O'Hanlon beschreibt die Menschen im Kongo, deren Beziehungen zueinander (Mit einem unglaublichen Gedächtnis für ihre Geschichten und Unterhaltungen!) und insbesondere - das wird den einen oder anderen stärker beanspruchen als erwartet - die Tierwelt Zentralafrikas. Er bestimmt und beschreibt jeden Vogel, dessen er ansichtig wird, verfolgt jede denkbare und undenkbare Krankheit bis in ihre parasitären und bakteriellen Wurzeln, setzt mehr naturwissenschaftliches Interesse beim Leser voraus als eine Promotion in Verhaltensphysiologie und teilt unsere Leidenschaft für Gorilla-Scheisse und Hauterkrankungen infolge Himbeerseuche mit grösster Hingabe. Ein äusserst lehrreiches, authentisches, bisweilen komisches Buch eines tatsächlichen „Individualreisenden". Ich freue mich auf seine nächste Reise. Ich gebe dem Buch nur 4 Sterne, weil ich die Lektüre einige Male für Tage unterbrochen habe und mir der erneute Einstieg manchmal sehr schwer fiel; das kann nicht nur an mir liegen. In seinem Drang, alles Geschehene und jeden Zusammenhang aufzuzeichnen, verliert sich, so meine Empfindung, die Reise gelegentlich im Personenkreis der Reisegefährten. Aber das entspricht wohl auch dem Einfluss, den die Kongolesen mit ihrem natürlichen Mystizismus auf ihn hatten. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
...kann man auf die Hälfte kürzen!,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Kongofieber: Roman (Taschenbuch)
Ein eigentlich interessantes Thema wird hier mit zu vielen Detailbeschreibungen der Fauna und Flora des afrikanischen Dschungels verwässert. (Für Biologiestudenten wahrscheinlich ein Hochgenuss! ;-) So nach 150 Seiten begann ich dann, diese Stellen nur noch quer zu überfliegen. Man verliert sich zu oft in nebensächlichen, für einen visuelle Typen wie mich, der kein Biologe ist(!) nur schwer vorzustellende Beschreibungen von Tieren, Pflanzen oder eben mal Gorilla-Dünnschiss! (Stimmt wirklich!) Die Alternative wäre gewesen, das Buch ganz aus der Hand zu legen. Hierfür war die Story dann aber doch wieder zu interessant. Sehr gut gefallen hat mir der oft trockene Humor.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Irre. 2 Irre im Kongo,
Rezension bezieht sich auf: Kongofieber: Roman (Taschenbuch)
lag 2 wochen im krankenhaus und habe mich festgelesen. 2 (halb) irre kryptozoologen auf der suche nach einem übrig-gebliebenen dinosaurier im kongo. im ende wird es mehr eine reise zu sich selbst: der weissen und der sie begleitenden schwarzen. genauso fieberhaft wie die malaria, die alle teilnehmer der expedition hatten. wer was über fremde mentalitäten lernen will, muss dieses buch lesen.
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