Kurzbeschreibung
Die Herausbildung einer für gesamteuropäische Verhältnisse außerordentlich vielfältigen, nahezu einzigartigen Konfessionslandschaft im östlichen Teil des untergehenden mittelalterlichen Königreichs Ungarn, nämlich in dem sich als autonomes Fürstentum etablierenden Siebenbürgen, wird in diesem Band sowohl im breiten Kontext wie auch in zahlreichen Spezialuntersuchungen auf aktuellem Forschungsstand dargestellt. Die thematisch breitgefächerten, differenzierten Aufsätze tragen aus der regionalgeschichtlichen Perspektive substantiell zur Überprüfung und Relativierung des Konfessionalisierungsparadigmas bei. Mit Beiträgen von Volker Leppin, Ernst D. Petritsch, Harm Klueting, Krista Zach, Gedeon Borsa, Edit Szegedi, Ulrich A. Wien, Konrad Gündisch, Ernst Hofhansl, Thomas Wilhelmi, Mihály Balázs, Miklós Czenthe, Ildikó Horn, Radu Marza, Ladislau Gyémánt, Peter Király, Lore Poelchau
Über den Autor
Volker Leppin, geb. 1966, ist Professor für Kirchengeschichte in Jena.Dr. Ulrich A. Wien, geboren 1963 in Speyer (Rhein)
- nach seinem Studium der Geschichte, Politischen Wissenschaften, Anglistik und Evangelischen Theologie wurde er mit einer Arbeit zur siebenbürgisch-sächsischen kirchlichen Zeitgeschichte 1998 an der Universität Heidelberg promoviert
- seit 2011 lehrt der ordinierte Pfarrer in Landau (Pfalz) am Institut für Evangelische Theologie Kirchengeschichte sowie sporadisch in Hermannstadt
- seit 2001 Vorsitzender des Arbeitskreises für Siebenbürgische Landeskunde (AKSL).