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am 8. Januar 2003
Was ist wenn man Jacob's Ladder, David Lynch und Hellraiser in einen Topf wirft und kräftig rührt? Das Ergebnis ist überraschenderweise ein Videospiel namens "Silent Hill 2". Bereits sein Independent-Vorgänger faszinierte den anspruchsvollen Horrorfan mit einigen der grauenerregensten und bizarrsten Visionen, die sich je in den Gehirngängen der Zocker breit gemacht haben. Nie zuvor gab es in Videospielen eine derartig anstrengende, doppelbödige Geschichte zu bestaunen, die ähnlich wie in David Lynch-Filmen zu keinem wirklich zusammenhängenden Ganzen führt, sondern die Spieler am Ende noch mehr verwirrt wie zu Beginn des Abenteuers.
Das mysteriöse kleine Städtchen Silent Hill umgibt ein geheimnisvolles Rätsel, denn wie Veteranen der Serie wissen, ist es nach wie vor nicht klar, ob Silent Hill wirklich real, oder nur in den unergründlichen Gehirnwindungen einiger Psychopaten existiert.
Spielerisch orientiert sich das Spiel stark an den ausgezeichneten Vorgänger. Das Kampfsystem wurde leicht verbessert und der Schwierigkeitsgrad des Action -sowie des Rätselbereichs lässt sich vor dem Spielstart individuell auf den persönlichen Geschmack des Users einstellen. Ein vorbildliches Feature, das unbedingt Schule machen sollte. Es gibt einige sehr lange Fußmärsche zu erledigen, die aber dank der ständig gegenwärtigen Hochspannung gerne bewältigt werden. Die Rätsel sind genau wie schon im Vorgänger sehr durchdacht, erneut poetisch angehaucht und passen zum Rest des Spiels und vorallem zur Story wie die Faust auf's Auge. Die Gesamtspielzeit ist recht kurz angelegt, was der Story aber noch zusätzlich Kraft verleiht und somit als klarer Pluspunkt anzusehen ist. Zudem gibt es mindestens 4 verschiedene Endings (plus einen augenzwinkernden Entwicklerjoke), die man, je nachdem wie man sich im Spiel verhält, am Schluss zu Gesicht bekommt.
Auch im zweiten Teil sind Atmosphäre und Story die Höhepunkte des Spiels. Die bizarren und surrealen Bilder brennen sich direkt in die Netzhaut und lassen einfach nicht mehr los. Diese Bilder werden mit einer der modernsten Grafikengines der Videospielgeschichte zum Leben erweckt. Zudem ist das Design der Grafik äußerst künstlerisch gestaltet und erinnert an Werke von Maler Francis Bacon. Zusammen mit der einzigartigen Musik, einer Mischung aus Twin Peaks-Klängen, völlig depressiven und melancholischen Ambientstücken und absolut erschreckend düsteren Industrial-Sounds und der abartig drückenden, realitätsnahen und doch fremnden Soundkulisse, ergibt sich eine wahrhaft niederschmetternde und paranoide Gesamtstimmung, von der man sich ab und an sogar mal erholen möchte. Überhaupt muss ich anmerken, dass gerade die Soundkulisse allesüberragend ausgefallen ist. Der Soundtrack ist meiner Meinung nach wohl der Beste im gesamten Videospielbereich und die Soundeffekte stehen dem in nichts nach. Der wahre Star des Spiels ist aber dennoch ein anderer, nämlich die Story. Nie war ein Videospiel bedrückender, realistischer, trauriger, angsteinflößender und mehr für Erwachsene geeigent. Es geht um Egoismus, Schuld, Mord, Suizid, Vergewaltigung, Diskriminierung, seelische Grausamkeit, sexuelle Unzufriedenheit, wahre Liebe und Tod. Kinder sollte man so weit wie möglich von diesem Produkt fernhalten. Die Geschichte ist sehr ausgefeilt, und dennoch genug wirr und mysteriös um auch Lynch-Anhänger und selbstverständlich Fans des ersten Teils zu begeistern. Während Lynch sich in seinen Filmen mehr der Bildergewalt hingibt, geht Silent Hill eine Spur weiter und beschäftigt sich teilweise wirklich mit der menschlichen Psyche und hinterlässt somit einen beklemmend realen Eindruck.
Silent Hill 2 ist ein Horror-Game, das klarmacht, woher Horror kommt. Nämlich, daß die tiefsten und persönlichsten menschlichen Gefühle ständig von einer unmenschlichen und immer feindlicheren äußeren Realität bedrängt werden.
Intellektueller Horrortrip in die Psyche der Menschen. Was ist wenn sich Träume in die Realität drängen? Das Spiel macht die nächtliche Wahrnehmung und den Schlaf der Vernunft zu einem ästhetischen Prinzip. Es ordnet sein Material nach den Zufällen von freier Assoziation, surrealer Wirklichkeit und Ängsten aller Art. Für Psychofreaks ein gefundenes Fressen. Die dunklen Gefilde der Seele kehren sich hier nach außen. Das Unterbewußte übernimmt Schnitt, Licht, Ton und Regie.
Zum ersten Mal im Reich der digitalen Unterhaltung gelingt es Entwicklern einen Höllentrip durch die eigene Psyche zu erschaffen, eine verstörte Psyche, dunkle Vergangenheiten (Vergewaltigung, Mord, Schuld etc.) die posttraumatische Erlebnisse auslösen, bestimmen das Geschehen. Sicherlich keine leichte Unterhaltung, vielmehr ein faszinierener Trip durch die Abgründe einer modernen Gesellschaft.
Mit bizarren Bildern und sehr schrägen Einstellungen bereitet das Spiel wahrhaft Kopfschmerzen und Beklemmungen. Mit wenigen aber erschreckend realitätsnahen Dialogen und nur unterlegt mit kreischenden Geräuschen und alptraumhafter Musik ist Silent Hill 2 ein absolutes Kultspiel, das auch zum Nachdenken anregt und allgemein sehr deprimiert. Konami Tokyo gelang mit dem Nachfolger zum schockierensten Spiel der Videospielgeschichte ein aussergewöhnliches und eindringliches Stück Medium und möglicherweise das erste echte Spiel für Erwachsene. Ein Independent-Werk irgendwo zwischen Survivalhorror, Liebesballade, Psychothriller und Kunstdrama, diskussionswürdig, absolut düster, und eigentlich auch abgrundtief böse.
Erwähnen sollte man noch eine herrlich schräge Hommage an das umstritten geniale "Blue Velvet" im Woodside Apartment. Wer sich das nicht entgehen lassen will, aber auch alle anderen erwachsenen Fans von intelligenter, anspruchsvoller und künstlerisch wertvoller Unterhaltung mit Botschaft, sollten sich schnellstmöglich dieses Ausnahmeprodukt holen.
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am 20. August 2004
Silent Hill steht für Horror der allerersten Güte.
Es ist schlicht ein Fakt, dass die SH Serie einem im Sekundentakt die heftigsten Schauer über den Rücken jagt und teilweise wirklich unerträglich zu spielen ist. Dennoch, oder gerade deswegen, ist Silent Hill die intensivste Spieleerfahrung, die man machen kann. Und nicht nur das! Es gibt meines Wissens nicht einen Film oder Buch, das auch nur annähernd an die Erfahrung eines Silent Hill herankommt. Und das sage ich als grosser Fan von Psycho-Horrorfilmen und den Lynch Filmen.
Doch es sind nicht mal die Atmosphäre, die schockierenden Momente oder die abartigen Wesen, die einem über den Weg laufen, die diesen zweiten Teil so besonders machen. Es ist ohne Frage die Geschichte. Diese gestaltet sich als eine verstrickte, aber dennoch immer nachvollziehbare Geschichte der obersten Klasse. Jedes Mal, wenn das Spiel zu Ende gegangen ist und ich vor mir den Abspann laufen sehe, fühle ich, wie ich ein Stückchen mehr in diese Welt eingetreten bin und die Charaktere ein klein wenig mehr verstehe. Da wären der undurchsichtige Hauptcharkter James Sunderland, der sich auf seiner Reise nach Silent Hill allem stellen muss, das er fürchtet, wobei die abartigen Monster lange nicht das Schlimmste sind. Oder Angela und Eddie, die beide aus einem unsäglichen Grund in die Stadt "gerufen" wurden und dunkle Geheimnisse mit sich tragen. Dann Laura, ein kleines, freches Mädchen, das die ganze Stadt nach einer ihr wichtigen Person durchforstet. Und nicht zu vergessen Maria, die James' verstorbener Frau so ähnlich ist und doch alles ist was diese nie sein konnte. All diese Personen finden sich in diesem kleinen Ferienort zusammen, um die Antworten auf Fragen zu suchen, die sie quälen und die dennoch besser unbeantwortet bleiben sollten.
Die Geschichte von Silent Hill 2 ist undurchsichtig, verdreht und zeigt die untersten Seiten der Seele eines Menschen. Wo der 1. und der 3. Teil noch auf halbwegs "normalen" Horror setzten mit Okkult, Beschwörungen und "echten" Monstern, lässt einen Silent Hill 2 aufgrund seiner enormen Tiefe lange Zeit nicht mehr los und man fragt sich noch Wochen nach dem Durchspielen, was diese und diese Szene denn nun zu bedeuten hatte. Absolut grandios!
Verpackt wird die Geschichte in einem Setting, das seinesgleichen sucht: Das Krankenhaus in Jacob's Ladder wirkt gegen die kranken Umgebungen in Silent Hill wie ein Kinderspielplatz. Dazu werden diese in einer Grafik dargestellt, gegen die sich nur der Nachfolger oder höchstens noch die grafische Brillianz von "Legancy Of Kain - Defiance" messen kann. Texturen, wie man sie sich auf einer Plattform wie der Playstation 2 gar nicht vorstellen kann und dazu eine mehr als beachtliche Anzahl an Polygonen. Alles wirkt "richtig" und zum Anfassen.
Ein Grossteil der Atmosphäre wird zudem noch durch Soundeffekte und Musik übertragen, die allesamt von Mastermind Akira Yamaoka produziert und komponiert wurden. Türen hören sich an wie Türen, Schritte wie Schritte und die Musikstücke lassen einem entweder die Haare zu Berge stehen lassen oder wühlen einen auf, wie sonst selten in Filmen oder Spielen. Da wären das geniale "Promise", "Theme Of Laura" oder das blueslastige "Love Psalm", die dann wiederrum durch kranke Psychotracks wie z.B. Block Mind abgelöst werden. Klare Kaufempfehlung also auch an den Soundtrack.
Dann wäre da noch das dem Directors Cut vorbehaltene Szenario "Born From A Wish". Jeder Silent Hill Kenner dürfte diesen Zusatz, in dem Maria als Protagonistin dient, in 1 bis ein-einhalb Stunden durchgespielt haben, dennoch finde ich, dass jeder der das Hauptszenario so sehr vergöttert wie ich, auf jeden Fall auch zum DC greifen sollte. Ich war noch ein wenig skeptisch, während ich es spielte, doch das Ende von "Born From A Wish" ist eine wunderbare Ergänzung zum Hauptspiel, ohne einem die eigene Interpretation der Geschichte zu rauben.
Es gibt also nur noch zu sagen, dass jeder schnellstens auf den "bestellen" Button drücken sollte, die Rollläden lichtundurchlässig schliessen, und Silent Hill 2 solange spielen sollte bis das Ende erreicht wurde.
Auf gutes Gruseln und bewegende Momente und freut euch auf Teil 4 ;).
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am 20. Dezember 2005
Wer anspruchsvollen Psycho-Horror sucht, hat ihn hiermit gefunden! Während die meisten Gruselspiele wie Resident Evil eher mit simplen Handlungsverläufen und klassischem Horror arbeiten, gleicht Silent Hill 2 eher einem bizarren Alptraum, der einen schweißgebadet aufwachen lassen würde. Die Story ist derart bizarr, dass selbst nach erfolgreichem durchspielen unmengen an Fragen bleiben. Seltsamer Weise wird das Spiel gerade dadurch noch unheimlicher.
Silent Hill 2 setzt auf psychischen Horror, der nichts mit blutigen Metzelszenen gemein hat. Unheimliche Geräusche, schummriges Licht, dicker Nebel u.v.m bescheren Ihnen eine herrliche Gänsehaut.
Kenner der Serie werden wissen, dass Silent Hill zu den berühmtesten Gruselspielen überhaupt gehört. Doch selbst wer noch nie etwas davon gehört hat, muss keine Angst haben, dass er nicht verstehen wird was er kauft. Dieser Teil spielt zwar, ebenso wie der erste, in der verfluchten Stadt Silent Hill, hat aber eine eigenständige Handlung die nicht unbedingt Vorkenntnis vorausetzt.
Zartbesaitete sollten sich den Kauf eventuell noch mal überlegen.
Mein Tipp: spielen Sie wenn möglich mit einer Surround-Anlage und im Dunkeln oder im Kerzenschein ... Wenn Sie sich trauen ...
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am 15. August 2007
Fortsetzungen funktionieren häufig nach einem bestimmten Prinzip: größer, besser und schöner! Bei Horrorspielen bedeutet dies: mehr Blut, mehr Monster und mehr Action! Silent Hill 2 geht da einen ganz anderen Weg! Neu, anders und trotzdem wieder erkannt lautet hier das Motto! Silent Hill 2 ist nämlich keine Fortsetzung im eigentlichen Sinne! Zwar spielt auch Silent Hill 2 wieder in der Namensgebenden Kleinstadt, jedoch sind die Geschichte und die Charaktere komplett neu! Das kann für das Genre als durchaus ungewöhnlich bezeichnet werden.

Die Geschichte von Silent Hill 2 ist ebenso mysteriös wie die vom viel gelobten Vorgänger und handelt von James Sunderland, der einen Brief von seiner vor 3 Jahren verstorbenen Frau Mary erhält. Diese bittet ihren Liebsten nach Silent Hill zu ihrem Speziellen Ort. Herauszufinden, was sie damit gemeint haben könnte, ist James Hauptaufgabe und damit auch die des Spielers.

Die Story des Spiels und auch ganze Spiel selbst ist nicht mehr so extrem düster wie noch im 1. Teil. Während Silent Hill in wenigen Worten als Krank", Abscheulich" und Psycho-Terror in Reinkultur" beschrieben werden kann, treffen auf Silent Hill 2 eher die Worte Verstörend", Deprimierend" und Traurig" zu. Silent Hill 2 ist aber trotzdem oder gerade deswegen unglaublich gruselig und angst einflössend!

Erneut erzeugen unerklärliche Ereignisse, groteske Monster und die durch Nebel und Dunkelheit stark eingeschränkte Sichtweite ein ständiges Gefühl der Bedrohung! Und doch muss man sagen, dass Silent Hill 2 aufgrund der Story ein anderes Gefühl des Horrors vermittelt, wie der erste Teil! Es ist anders, aber keineswegs schlechter als Teil 1! Das möchte ich ganz deutlich betonen!

Das Silent Hill 2 anders ist, sieht man schon an den erneut auftretenden Parallelwelten. Diese sind sehr düster und blutverschmiert, jedoch zu keinem Zeitpunkt so extrem gestaltet, wie im Vorgänger. Die Rätsel sind dagegen wieder echte Kopfnüsse und werden dem Spieler Kopfzerbrechen bereiten. Speziell auf der höchsten Schwierigkeitsstufe können schon mal 1 - 2 Stunden vergehen, bis man die Lösung hat. Die Rätsel sind allerdings erneut logisch aufgebaut und mit Kopfarbeit auch immer lösbar!

Allgemein kann man sagen, dass Silent Hill 2 spielerisch dem Vorgänger sehr ähnlich ist. Die große Faszination wird von der Story und der Atmosphäre des Titels ausgelöst! Obwohl viel linearer, lädt die Story noch mehr zu Interpretationen ein, als das in Teil 1 sowieso schon der Fall war. Die Begegnungen mit den Nebencharakteren wirken verstörend und erinnern in Ihrer Intensität an David Lynch Filme oder die Twin Peaks Serie.

Insgesamt betrachtet ist Silent Hill 2 ein Meisterwerk, dass zwar spielerisch nur wenig neues bietet, dafür aber mit einer erneut sehr dichten Atmosphäre und einer wirklich grandiosen Story punktet, die keinen Spieler kalt lassen wird! Silent Hill 2 ist ein wahrhaftiger Horror-Trip in die tiefsten menschlichen Abgründe!

Wer sich damit abfindet, dass Silent Hill 2 nicht mehr ganz so extrem präsentiert wird, wie der Vorgänger und sich gerne auf psychologischen Horror einlässt, wird von dem Spiel begeistert sein! Leute die schon mit Silent Hill wenig anfangen konnten, wird Teil 2 möglicherweise noch weniger gefallen, da es erneut lange Laufwege und noch mehr ruhige Passagen gibt wie in Teil 1!

Meine Wertung(aus damaliger Sicht! Am Sound und am Spielspaß hat sich erneut nichts geändert!) Grafik: 85%, Sound: 90%, Einzelspieler: 92%
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am 23. November 2001
Endlich ist es da...die Fortsetzung des wohl schaurigsten Horrorspiels, was es jemals gab (wie ich finde). Sicher könnte man denken, dass SH2 seinen Vorgänger in allen Punkten schlägt, doch das entspricht nur Teilweise der Wahrheit. Was mir negativ aufgefallen ist, ist die Tatsache, das sehr viele Räume verschlossen sind und es auch bleiben. In diesem Punkt hatte der Vorgänger mehr Freiheiten zu bieten. Auch der "Krissel-Filter" viel mir anfangs negativ auf, doch schon nach ein paar Minuten stört er keine Sekunde mehr.
Dennoch bietet SH2, wie auch der Vorgänger, eine wahnsinnig beklemmende Atmosphäre. Man fühlt sich gleich von der ersten Minute an in ihren Bann gezogen. Grafisch ist dieses Spiel auch in den oberen Regionen angesiedelt (trotz des Filters). Das Unbehagen, dass die Atmosphäre erzeugt ist beweist, dass die Programmierer ihre Hausaufgaben gemacht haben.
Mein Fazit: Wer Silent Hill mochte, wird sich auch schnell mit dem zweiten Teil anfreunden können. Also ich kann es vollstens empfehlen.
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am 7. Dezember 2007
Also eins vorweg mann sollte man sich für überlebens,
Psycho/Horror Spiele auch wirklich interessieren den es geht in den Silent Hill teilen allgemein
nicht um irgendein rumballern erst mit einer Pistole dann mit ein Schrottgewehr und am ende
ein dicken Raketenwerfer wo man angst haben muss sich selber in die luft zu sprengen
sondern mann muss neben ein paar schusswaffen auch mit primitven Waffen kämpfen wie etwa
ein abgebrochenes Stahlrohr. Ich möchte auch hier wie zu den anderen Teilen beschreiben wie man spielen sollte:
Also erst mal genug essen nochmal aufs klo gehen, genug zu trinken im Zimmer stehen haben
und das Zimmer nur verlassen wenn es wirklich nicht anders geht. dann sollte man es zur
Oktober/November Zeit spielen am besten Nachts und wenn es Nachts nicht geht dann warten
bis es dunkel ist kein Licht an haben (Ausser die Konsole und der Fernseher natürlich)
und auch alleine sollte man sein, das Spiel auch bewusst auf mehrere tage hintereinander
aufteilen und NICHT auf einmal durchspielen weil ja irgendwann die konzentration nachlässt wegen der Grafik und Klangeffekte.

Auch hier möchte ich nichts zur Geschichte erzählen ausser das man wohl möglich auf
unabhängigen Internetseiten nachlesen muss weil wie mir es ging habe ich die Geschichte von alleine nicht
wirklich verstanden. Also die Geschichte an sich ist spannend und verstört aber nicht wundern
wenn man am Ende vor Fernseher sitz und nur ein "aha?!?" von sich gibt. Was ich sehr
bemängel sind die Kämpfe: Die erste Waffe ist ein Holzbrett mit einer sehr geringen
Reichweite und die ersten Gegner greifen mit einer Giftgasewolke an und die Kreaturen
laufen nicht blöd in den Angriff rein sondern sind schlau und warten. Und da kommt das
Problem: Der Spieler will ja erst mal die Kreatur aus der Reserve locken damit der Angrif
ins leere läuft und dann zuschlagen. Aber entweder man schlägt wegen der kurzen Reichweite
und schwierigen Kampfsteurerung andauernd daneben und fängt sich höchst wahrscheinlich konter
ein oder wenn man es geschafft hat diese "Giftgas-Schleudern" in die Mangel zu nehmen ohne
selber verletzt zu werden (was schon beinah ne Meisterleistung ist) und dann zu Boden
fallen damit man den noch den Rest geben muss also am besten rauftreten damit die tot sind
nein die Viecher "schwimmen?" davon stehen dann wieder auf und der Stress geht wieder von
vorne los! Also am besten solange davon laufen bis man Nahkampfwaffen mit einer grösseren
Reichweite oder ne Schusswaffe hat sonst wird man auch noch andauernd von zwei aufeinander
gestellten Puppenbeinen ins Gesicht getreten, von Kakerlaken in die Füsse gebissen
oder kriegt von Krankenschwestern ein Stahlrohr geben den Körper (Das "wegschwimmen" bezieht
sich nur auf die "Giftgas-Schleudern" die anderen Gegner bleiben brav liegen wenn man genug
auf die eingedroschen hat).
Was einen schon nerven kann ist das viele laufen am Anfang aber es gleicht sich aus weil man die Atmosphäre
sprich das ganze Umfeld bestaunen kann was meiner Meinung sehr gut gelungen ist was
wiederum heisst das Grafik und Klangeffekte sehr gut sind. Auch hier haben es die Rätsel teilweise in sich und 5 verschiedene Endsequenzen gibt es.
In grossen und ganzen
ein Superspiel aber ein Stern ziehe ich wegen schwächen ab und das ist
wirklich noch fair
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am 7. Juni 2003
Nach drei Jahren der puren Angst in „Silent Hill" und einem riesigen Erfolg in der Spielerwelt, war es nur logisch, dass einen zweiten Teil geben würde.
Doch viele Fortsetzung sind meistens nur schlecht!!
Pustekuchen !!! Silent Hill 2 überzeugt durch beeindruckende Grafik, realitätsnahen Zwischensequenzen und den genialen Soundtrack.
Zur Geschichte: James Sunderland erhält einen Brief - von seiner vor drei Jahren verstorbenen Frau Mary.
Sofort reist der niedergeschlagene, deprimierte Mann voller neuer Hoffnung (aber auch Bedenken) nach Silent Hill, um dem Ursprung dieses Briefes auf den Grund zu gehen. Doch schon als er in Silent Hill ankommt, hat sich dort vieles verändert und es scheint, als nichts mehr wie einiger Zeit.
Der bedeutende Faktor der Angst wurde in dieser Fortsetzung noch mehr getopt, indem den Hauptpersonen düstere, unheimliche Charaktere gegeben wurde. Durch die überaus gelungene Grafik verleiht ihnen Mimiken und Bewegungen, die mehr als realistisch und glaubwürdig wirken. Man meint, man würde einen Film sehen und fühlt sich durch den Dual-Shock fast selbst als James Sunderland.
Wie in Silent Hill muss man im Spiel wieder viele Rätsel lösen, die im Vergleich zum ersten Teil noch ausgeklügelter sind und auch wieder sind eine Gegenstände zu finden, um dem richtigen Weg weiterzukommen. (In den Optionen kann man nun auch das Rätsel-Level seinem eigenen Können anpassen).
Die beklemmende Atmosphäre tut ihr übriges und wirft den Spieler an die eigenen Abgründe der Angst. Der undurchsichtige Nebel, die unheimlichen Geräusche und erdrückende Dunkelheit. Man glaubt schon alles gesehen zu haben? Nein, Silent Hill2 ist eine neue Erfahrung, die mit nichts zu vergleichen ist. Es führt uns an die eigenen Grenzen der Angst, die nicht zu kennen glaubten und nur aus unklaren Albträumen kannten. Silent Hill2 ist ein einziger greifbarer Albtraum geworden!!
Je nach Spielverlauf, wirken die einzelnen Entscheidungen und Taten während des Spiels auf das Ende ein, indem es zu vier (oder vielleicht auch mehr? *g*) mögliche Schlusssequenzen gibt. Das ist ein bedeutender Grund das Spiel mehrmals durchzuspielen, um zu versuchen die „richtigen Entscheidungen" zu treffen.
Natürlich nur, wer sich traut, wieder in die Horror-Welt von Silent Hill wieder einzutreten *g*.
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am 4. Februar 2005
Dieses Spiel ist soviel mehr als ein simples Horrorspiel.
Die Atmosphäre ist einzigartig, die Musik unglaublich gut und passend, die Grafik überwältigend und zudem ist die Story derart tiefgründig und mitreissend, dass es in meinen Augen ein kleines Kunstwerk ist! Ich könnte hier noch vieles mehr sagen(bis ca. 1000 Wörter!), aber es ist eigentlich schon alles gesagt worden(siehe 'Habe noch nie so ein Spiel erlebt!!!, etc. ...).
Fans von Resident Evil und ähnlichem sollten hier aufpassen, da es nicht einfach zu vergleichen ist, obwohl es in das gleiche Genre gehört!
Die Verpackung, Anleitung und Zusatz DvD sind sehr gelungen!
Also: Kaufen, Freunde einladen, Rollläden runter(oder besser gleich nachts spielen, da ist der Heimweg viel "schöner") und geniessen!
Ach, 'Restrooms' sind kein Ort an dem man rasten, ruhen oder sein Geschäft verrichten sollte...zumindest nicht in der Welt von Silent Hill!
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am 28. Juli 2002
Also Silent Hill 2 ist einfach nur ein klasse Game. Die Verpackung ist richtig schön und sogar mit einer Bonus DVD bestückt. So jetzt zu dem wesentlichen: Silent Hill 2 ist nichts für depressive oder ängstliche Leute! Ich spiele viele Horrospiele (da Filme einfach nicht so ein hautnah-Feeling vermitteln) und ich muss sagen Silent Hill 2 top alles! Nie hatte ich solche Angst! Nie hab ich mich mehr gefürchtet was mich um die nächste Ecke erwartet! Aber "leider" ist die Story des Spiels sehr depressiv und wenn man die Konsole anschaltet fühlt man sich auch meist ein bisschen schlechter, da man sich in James SUnderland sehr gut hereinversetzen kann. Der Soundtrack des Spiels trägt viel zu düster-depressiven Stimmung bei. Sehr lobenswert sind die 5 unterschiedlichen Aspänne, aber wer sich traut das SPiel ein 2tes mal zu spielen ist wirklich mutig. Ich musste mich beim 2ten Anlauf jedes mal motivieren weiterzuspielen. Nicht weil es zu langweilig wäre, sondern weil ich Angst davor hatte, das selbe nochmal durchzumachen. Also wenn ihr das Spiel spielt, dann nur nachts (!) in einem dunklen Raum. Dann entfaltet das Spiel seine volle Wirkung. Also wer von sich behaupten kann er mag Horrorspiele und kann einiges ertragen, der kann beruhigt zu greifen. Dies ist zwar ein gelungenes Action-Adventure, aber ich rate denen die leicht zu erschrecken sind, sich eher ein anderes Game zu holen. In diesem Sinne, eine "ruhige" Nacht...
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am 13. Februar 2006
Silent Hill 2 ist definitiv ein Meilenstein auf dem Gebiet der Horrorspiele. Es besticht vor allem durch seine schaurig schöne Atmosphäre, welche sich bedrückend aufbaut und den Spieler von Anfang, bis Ende mit sich zieht. Auch die Grafik kann sich wirklich sehen lassen, zumal der "Rauschfiltereffekt" für eine zusätzliche Undurchsicht sorgt. Man findet sich ganz allein in dieeser skurilen Welt wider und begegnet auf seinem Weg allerhand merkwürdigen Charakteren, oder - wie ich PramidHeads Fall- auch merkwürdigen Gestalten. Auch die Tatsache, das der Spieler die Möglichkeit hat 6 verschiedene Endings freizuspielen und nach dem ersten Durchspielen eine Vielzahl neuer Waffen auf einen warten bringen hierzu zusätzlichen Spaß- und Widerholungsfaktor. Wer sich den Directors Cut zugelegt hat, hat nun auch die einmalige Möglichkeit mit Maria das Szenario "Letters from the lost Days" zu spielen. Der Soundtrack, welcher von Altmeister Akira Yamaoka höchstpersönlich komponiert wurde ist diesmal sehr stimmig und kann mit großartigen Themen wie "Promise (Reprise)", "Angels Thanatos", oder "Theme of Laura" aufwarten. Wer früher schon Silent Hill Fan war, der sollte sich wahrlich auch diesen Teil zulegen, gerade das momentane Preis/ Leistungsverhältnis lässt wahrlich nicht zu wünschen übrig!
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