Ein Dämonenjäger,der nie stirbt da er sich immer wieder zusammensetzen kann und eine sexy Begleiterin mit Mini und Overknees in einer Shooter-action mit Knobeleinlagen.Hört sich an,als wäre das ein Knallerspiel;doch dem ist nicht so,denn bei der Umsetzung der Idee wurde viel Potential verschenkt wodurch das Gameplay leidet.
Schon ab dem 3 Level,war ich so gelangweilt von dem Spiel,dass ich es gleich wieder verkaufen musste.Die Grafik ist ganz OK,nur die Musik nervt etwas.Klingt ständig wie die Musik eines Flipperautomaten.Die Gegner sind immer die Gleichen und die sehen auch noch aus,wie die süßen Pokemon-Tierchen.Also in keinster weise bedrohlich.Frage mich warum das Spiel von der USK ab 18 eingestuft wurde.Selbst 12-jährige werden wohl kaum auf die Idee kommen,sich einen Arm abzutrennen,da sie aufgrund der Spielerfahrung denken,man könne ihn wieder dransetzen;aber sei es drum.
Das mit der Unsterblichkeit (wäre ja auch zu schön gewesen) stimmt so schon mal nicht: Man wird wegen jeder Kleinigkeit gleich in Stücke gehauen und muss dann mit seinem Kopf über den Boden kriechen um seine Körperteile wieder einzusammeln.Dabei wird der Kopf dann meistens gleich von einen der ständig nervenden Hundehorde gefressen,was dann Game Over bedeutet,falls man nicht einen kleinen Reaktionstest besteht -> Wilkommen am letzen Checkpoint,denn manuelles Speichern gibt es nicht.Die Tierchen respawnen übrigens von verteilten Basen,die man im Kampfgetümmel auch noch zerstören muss,ohne den Kopf zu verlieren ;-) Am Ende des Levels wartet dann der Bossgegner,den man besiegt indem man ihm immer ausweicht und dabei auf seine gelb makierte Schwachstelle schießt.Natürlich kann man den Gegnern auch mit einem überdimensionalen Butterflymesser auf den Leib rücken.Die Steuerung ist etwas gewöhnungsbedürftig,aber mit der Zeit geht es schon.Die hübche Begleiterin bringt einem eigentlich auch nichts.Entweder meckert sie,sagt wo es lang geht,steht im Weg rum oder brauch mal wieder Heilung,da sie sonst verreckt,was für den pseudo-unsterblichen Protagonisten ebenfalls Game Over bedeutet.
Was ich an dem Spiel ganz nett finde,ist die Grafik,die zerstörbare Levelstruktur und das Rätsellösen mit einzelnen Körperteilen.Letzteres ist aufgrund der Problematik,das der Kopf zu schnell gefressen wird,aber nicht gelungen umgesetzt.Insgesamt ist NEVERDEAD ein netter Versuch mit neuen Ideen zu begeistern,welcher aber kläglich an der Umsetzung im Gameplay scheiterte.Momentan kommen so viele Blockbuster an Spielen raus,dass man sich diesen "B-Movie" getrost sparen kann.
Hier meine Pro und Contras in der Übersicht:
+ zerstörbare Levelstruktur
+ hübsche Grafik
+ ein paar nette Ideen
- kein manuelles Speichern
- langweiliges Gegnerdesign
- abwechslungsarme Gegnertypen
- seltsame Steuerung
- nervige Musik
- keine deutsche Synchro,nur Untertitel
- Gameplay auf die Dauer langweilig
- USK Einstufung mal wieder völlig unverhältnismäßig,da null Horror,lila Blut u.s.w. Ab 12 Jahren meiner Meinung nach.
Fazit: haut einen nicht gerade um,nichts halbes und nichts ganzes,muss man nicht unbedingt haben.