Ein Hau-drauf-Action-Spiel ohne große Überraschungen.
Konami-Like zeigen die Spielfiguren wuchtige Rüstungen und ein extravagantes Outfit. Die Landschaften bzw. Leveldesigns sind nicht überwältigend aber ganz OK.
Der Ablauf des Spiels ist größtenteils flüssig, doch die Spielfiguren sind bei der Gegnerflut einfach zu langsam und zu behäbig. Ein Manko ist mit Sicherheit auch die schlechte Aufrüstbarkeit der einzelnen Figuren und das ziemlich dunkel gehaltene Erscheinungsbild der einzelnen Level.
Die zusätzlichen Recken, die als Verstärkung an der Seite des Hauptakteurs kämpfen, erleichtern bei manchen Gelegenheiten zwar den Sprung in den nächsten Level, allerdings sind sie sehr langsam und hinken ständig hinterher so das ein schnelles Spielen, wie etwa ein Wettlauf auf ein begehrtes Sammelstück einfach unmöglich ist, da man im Alleingang sehr schnell das Zeitliche segnet.
Weitere Protagonisten wie etwa die zu befreienden Gefangenen, die im späteren Verlauf einer zu erfüllenden Aufgabe die Türen öffnen, „verklemmen" sich in Pixeltreppen oder laufen mit der Verstärkung zusammen im Kreis und folgen dem Helden nicht mehr. Solch eine Einschränkung lässt auch den hartnäckigsten Gamer verzweifeln und sollte in der heutigen Zeit eigentlich nicht mehr vorkommen.
Die Maximalanforderungen CPU 1,2 GHz, 256 MB RAM und 64 MB GeForce 4 können zwar unterschritten werden, allerdings leidet der ohnehin eintönige Ablauf noch mehr darunter.
Der Sound ist zwar anständig aber die allgemeine Geräuschkulisse doch sehr spärlich gehalten.
2 Sterne, da man bei dieses Spiel schnell die Lust verliert.