13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Old school immer noch cool ( Japan Import Test ), 1. Februar 2003
Rezension bezieht sich auf: Contra: Shattered Soldier (Videospiel)
Softcore gamer aufgepasst, die legendäre Contra-Reihe (bei uns auch als "Probotector" bekannt) ist zurück!
Obwohl Ihr euch in bester Jump'n Gun Manier nur in 2 Dimensionen bewegt, handelt es sich bei "Shattered Soldier" um eine komplette 3d-Engine, die allerlei Kameraschwenks und Sichtwechsel ermöglicht. Wahlweise könnt Ihr allein oder zu zweit kooperativ den Kampf gegen Aliens und Roboter aufnehmen. Waffen werden aber nicht mehr aufgesammelt, sondern Ihr seid von Anfang an in Besitz von Machinegun, Flammenwerfer und Granatwerfer, zwischen denen jederzeit gewechselt werden kann. Zusätzlich hat jede der 3 Waffen noch eine alternative Schussfunktion (z.B. zielsuchende Raketen), die durch Gedrückthalten der O-Taste aufgeladen wird. Die Smartbombs wurden leider gestrichen.
Geblieben ist hingegen der sehr hohe Schwierigkeitsgrad. Für diejenigen, die die Serie nicht kennen: Selbst die Berührung der kleinsten feindlichen Fliege rafft euren Super-Söldner dahin. Sind alle Leben aufgebraucht, gilt es den Stage vom Anfang oder, sofern ihr sie bereits erreicht habt, auch der Mitte zu beginnen. Massig fiese Zwischen- und Endgegner erschweren euch dabei das Überleben, bis ihr die komplexen Angriffsmanöver durchschaut habt, sterbt ihr 1000 Tode. Selbst der easy mode (mit 8 Leben, 99 Continues) fordert schnelle Reaktionen und einen kühlen Kopf. Zur Entschärfung könnt ihr jedoch im Trainingsmodus (mit ausreichend Leben) einen Großteil der Level üben, um in der richtigen Kampagne nicht ganz so alt auszzusehen.
Enttäuschend ist leider der Umfang, der insgesamt nur 6 Level + 1 Bosslevel umfasst. Hinzu kommt, dass man, um überhaupt in den Genuss der letzteren Level zu gelangen, das Spiel schon in- und auswendig kennen muss, da sie nur im normal mode (2 Leben, 3 Continues) und mit guten Endratings zu erreichen sind. Also üben, üben, üben!
Als Fan des alten Contra 3 (SNES) bin ich von Shattered Soldier begeistert. Bestes old school Gaming aus alten Tagen, aufwendig serviert mit tollen Effekten, coolem Monsterdesign, vielen Ansichtswechseln und nicht zuletzt dem genialen Hardrock und Techno Soundtrack. Trotz des unglaublich harten Schwierigkeitsgrads ist es motivierend die Attacken der vielen Bossgegner zu analysieren und auswendig zu lernen, um die Mission mit möglichst perfektem Rating zu beenden. Wirklich ärgerlich, dass es nicht für mehr als 6 Level gereicht hat.
Fazit: "Contra: Shattered Soldier" stellt eine perfekte Mischung aus traditionellem Gameplay und moderner Grafik dar. Wegen etwas magerem Umfang und hohem Schwierigkeitsgrad für Neulinge nur bedingt zu empfehlen, für Retro und Action Fans aber eine Offenbarung. Dieses Game rockt!
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Update einer Ballerspiel-Legende, 22. November 2006
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen
Rezension bezieht sich auf: Contra: Shattered Soldier (Videospiel)
Bereits der Name Contra an sich lässt Videospieler, die dem Actiongenre verfallen sind, aufhorchen. Bereits zu Zeiten der 16-Bit-Konsolen wie Super Nintendo und Sega Mega Drive erlangten Versionen Anfang der 90er-Jahre legendären Ruhm. Wenn ich mich recht erinnere . korrigiert mich bitte, sollte ich völlig falsch liegen war Contra der Name der Importversionen, die europäische Fassung wurde bekannt unter dem Namen Super Probotector bzw. Probotector. Jedenfalls - machen wir es kurz erschien im Jahr 2003 das Playstation-2-Spiel Contra Shattered Soldier, was frei übersetzt werden könnte mit schwer mitgenommener Soldat oder so ähnlich. Konami wagte sich an diesen PS2-Ableger und konnte sich dessen sicher sein, dass die Erwartungen der Fangemeinde angesichts der glorreichen Erfolge der Vergangenheit riesengroß waren. Die gute Nachricht gleich vorweg: wir haben es tatsächlich mit einem sehr gelungenen Ballerspiel zu tun, welches nahezu alle Shooter-Fans zufrieden stellen sollte. Es gibt nicht wirklich etwas Schwerwiegendes, was man den Entwicklern dieses Actionkrachers vorhalten könnte, bis auf Kleinigkeiten, auf die ich natürlich später noch eingehen werde. Trotz unterschiedlicher einstellbarer Schwierigkeitsstufen solltet Ihr Euch traditionsgemäß bei Shootern allerdings darauf gefasst machen, dass Eurem Nervenkostüm einiges abverlangt wird: die Anforderungen sind hoch, sehr hoch sogar und einige (oder auch sehr viele) Neustarts werdet Ihr definitiv in Kauf nehmen müssen, aber das ist das Erfreuliche selten haben wir das Gefühl, Opfer überaus unfairer Passagen zu sein. Als weiteres Bonbon wird uns zudem ein Zweispielermodus spendiert, was bei Shootern ja nun wahrlich keine Selbstverständlichkeit ist.
Lasst Euch auf jeden Fall durch den sehr schweren Einstieg nicht abschrecken: aller Voraussicht nach werdet Ihr zu Beginn mit Frustelementen nur so bombardiert und kommt zunächst so gut wie gar keinen Schritt weiter, sterbt unzählige Bildschirmtode. Nach einer etwas längeren Eingewöhnungsphase erkennen auch die Normalsterblichen unter uns, dass eine reelle Chance besteht, doch den entsprechenden Level zu meistern. Sehr zu empfehlen nicht nur Anfängern oder Genre-Gelegenheitszockern ist der intensive Besuch des Trainingsmodus: hier können wir (vergleichsweise) in Ruhe, uns mit der sehr komplexen Steuerung, sich den daraus ergebenden Möglichkeiten und speziell den variantenreichen Angriffstechniken widmen und möglichst perfektionieren. Tut Euch selber den Gefallen und begebt Euch trotz aller Neugier auf das hauptsächliche Abenteuer in das Training, ansonsten erlebt Ihr unangenehme erste Spielstunden mit diesem hammerharten Game.
Der absolute Clou ist wie schon bei den Urversionen von Contra der Zweispielermodus: dieser bietet uns keine lediglich nettgemeinten Zusatzszenarien, in denen wir uns gegenseitig die Rübe wegballern, sondern und das ist einfach großartig tatsächlich die Möglichkeit, das gesamte (knackig-schwere) Abenteuer zu zweit anzugehen, sozusagen im Kooperations-Modus. Dies sorgt natürlich dafür, dass dieses schwere Ballerspiel nicht nur erheblich abwechslungsreicher und unterhaltsamer wird, sondern die Bewältigung der fordernden Missionen etwas aber eben nur etwas leichter fällt. Fakt ist, dass sich dieses Ballerspiel auch darauf eingestellt hat und die Bossgegner im Zweispielermodus mit höherer Lebensenergie ausgestattet sind. Hier wurde offensichtlich sehr genau nachgedacht. Wir ballern uns zu zweit somit nicht im Splitscreen-Modus (geteilter Bildschirm) durch die Level, sondern sind gemeinsam auf einem Screen unterwegs. Zwei Gleichgesinnte und damit auch Leidensgenossen wird dies über Wochen, wen nicht sogar Monate motivieren und selbst nach Jahren ist es gut möglich, dass dieses Game dann wieder hervorgekramt wird. Was somit auch für einen sehr hohen Wiederspielwert spricht.
Bestreiten wir Contra Shattered Soldier alleine und davon sollten wir grundsätzlich ja erst einmal ausgehen so haben wir die Wahl zwischen einem männlichem Helden und einerweiblichen Amazone, mit der wir uns in der Folgezeit durch sieben Spielabschnitte ballern werden. Unterschiede zwischen den beiden Protagonisten gibt es nicht, sie laufen und springen somit gleich schnell und verfügen auch über das absolut identische Waffenarsenal. Wir greifen im Laufe des Abenteuers auf drei unterschiedliche Waffensysteme zurück, zwischen denen wir nach Belieben hin- und herschalten können. Im Nahkampf bietet sich dabei der Flammenwerfer an, aus größerer Entfernung das Maschinengewehr und schließlich freut sich der Actionfan über einen Granatwerfer, welcher seine todbringende Fracht dem Feind entgegenrollen lässt. Jede Wumme verfügt darüber hinaus über eine Sekundärfunktion, welche durch das Gedrückt-Halten der jeweiligen Aktionstaste erfolgt: Feuerbälle und Zielsuchraketen bringen frischen Wind ins Gameplay. Shooter-Freaks werden möglicherweise mehr als nur dezent darüber enttäuscht sein, dass es massig weitere Extras nicht einzusacken gibt, zum Beispiel wird die in diesem Genre nur zu gern zur Anwendung kommende Smartbombe hier nicht gezündet. Dies soll aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Möglichkeiten, den Feind zu zerbröseln, variantenreich sind und auch einiges an Übung erforderlich machen. Wer das Handling nicht blitzsauber beherrscht, geht hier gnadenlos unter und wird unzählige Bildschirmtode erleiden, das ist so sicher wie das Amen in der Kirche.
Die Action ist erwartungsgemäß sehr hoch und das Spieltempo überaus flott, so wie es sich eben für einen anständigen Shooter gehört. Was die überwiegend horizontal scrollenden Level nur ab und an schwenkt die Kamera in eine 3D-Perspektive um, so (natürlich) bei mächtigeren Feinden, die uns dann in Großaufnahme präsentiert werden - so interessant macht, ist dabei vor allem die Art der Gegner, die uns regelmäßig voller Heißhunger erwarten: ein Zwischengegner nach dem anderen erweist sich die Ehre, so dass wir kaum zum Luftholen kommen, dabei gibt es die sogenannten Standard-Gegner so gut wie gar nicht, jeder Level wird von völlig unterschiedlichen Spezies bevölkert. Das Design der Schauplätze ist dabei angenehm abwechslungsreich gestaltet worden, so ballern wir uns beispielsweise durch glitschige Alien-Dungeons, ausgebombte Großstädte und düstere Laboratorien: die Endzeitstimmung ist dabei allgegenwärtig. Nicht nur zu Fuß sind wir unterwegs, zwischendurch schwingen wir uns auf ein Hover-Bike oder düsenbetriebene Snowboards oder hängen an überdimensional großen Raketen, während wir den Feind bekämpfen. Langeweile ist somit hier definitiv ein Fremdwort, kaum ein (größerer) Feind gleicht einem anderen und dies sowohl in punkto Aussehen als auch Art der Taktik, mit denen diese zu bekämpfen sind. Insbesondere die zahlreichen Zwischengegner sind quasi das Salz in der Suppe, diese werden originell und gleichzeitig spektakulär in Szene gesetzt. Einfach klasse.
Wie mehrfach erwähnt, ist dieser Shooter allererster Kajüte beileibe nichts für Weicheier. Der Schwierigkeitsgrad ist trotz der anwählbaren unterschiedlichen Stufen hoch bis sehr hoch. Leicht und mittel unterscheiden sich dabei im Übrigen lediglich durch die Anzahl an zur Verfügung stehenden Leben und Continues: auf der niedrigste Stufe erhalten wir zehn Leben und neunundneunzig Continues, auf der mittleren nur noch drei Leben und vier Continues. Die Anforderungen und somit die Verhaltensweisen, die Anzahl und der Grad der Aggressivität der Feinde bleiben dabei aber gleich, also knackig schwer. Wer den Bogen nicht raus hat und weder über Talent und Ausdauer noch über stahlharte Nerven verfügt, der kommt trotzdem nicht weiter, das Erblicken des Abspanns wird dann eine Illusion bleiben. Erschwert wird uns ein Vorankommen zusätzlich auch noch dadurch, dass es nicht möglich ist, zwischendurch zu speichern. Ja, Ihr habt richtig gelesen: nicht ein einziges Mal ist es uns erlaubt, irgendwo in diesem sieben Level umfassenden Shooterspektakel abzuspeichern. Das ist brutalhart. Als kleiner Trostpunkt mag da vielleicht angeführt werden, dass durch die (sicher zahlreiche) erfolglosen Versuche immerhin einige Extras freigeschaltet werden, so lockt unter anderem ein Blick in die Historie der legendären Contra-Serie.
Grafik und Soundkulisse sind satt, gar keine Frage. Exorbitant gut, überragend oder bombastisch wäre aber übertrieben. Die geballte Action vorwiegend in 2D zu präsentieren ist gar nicht mal verkehrt, schadet zumindest nicht der Übersichtlichkeit. Die 128-Bit-Power der PS2 wird hier deutlich, noch nie zuvor sah ein Contra so prickelnd aus wie hier. Die Schauplätze sind detailreich gezeichnet, die Gegner originell und sehr schön modelliert, Spezialeffekte in diesem Action-Inferno gibt es ohnehin bis zum Abwinken. Auch der Grad der Abwechslung im Hinblick auf die grafische Gestaltung der einzelnen Spielabschnitte, ist ein weiterer Trumpf dieses PS2-Games. Dabei bleibt die Grafik trotz der mächtigen Action konstant flüssig, was eine echte Meisterleistung darstellt. Ein 60-Hertz-Modus fand ebenfalls Berücksichtigung, selbst deutsche Bildschirmtexte wenn sich auch die Bedeutung solcher bei einer Ballerorgie wie dieser hier im Rahmen hält dürfen wir erblicken. Die...
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Probotector / Contra - gut wie nie zuvor!, 7. Februar 2003
Rezension bezieht sich auf: Contra: Shattered Soldier (Videospiel)
Moin Freaks! Kann mich Kai Müller eigentlich in allen Punkten anschließen - bis auf einen! Es ist und war immer GERADE der hohe Schwierigkeitsgrad, der Contra/Probotector so interessant gemacht hat! Wer die Spiele-Reihe kennt, weiß wovon ich spreche. Man ist z.B. bei einem wichtigen Level-Endgegner gelandet, die schwitzenden Hände halten zitternd das Game-Pad... man hat ihm schon stark zugesetzt und wird von allen Seiten beballert - WAAAH!! Das ist einfach DER Kick :-)
Diese Hektische mochte ich schon immer an Contra.
Doch zurück zum Anfang. Wer kennt sie nicht, die legendäre Probotector-Reihe für Game Boy, Mega Drive oder Super Nintendo!? In Amerika und Japan unter dem Titel "CONTRA Mission" verkauft, spielt man einen Soldaten, der sich durch eine Schar von Alien-Soldaten (US-Version) bzw. Robotern (deutsche Version) von links nach rechts ballern muss.
Bei "CONTRA: Shattered Soldier" wurde das bewährte Spielprinzip mit neuester Technik kombiniert - das Ergebnis haut den eingefleischten Action-Fan von den Socken! Absolut flüssiger Spielablauf und so gut wie keine Ladezeiten!
GRAFIK: 90% - Selbst wenn der Bildschirm von Gegner nur so wimmelt, was eigentlich immer der Fall ist, ruckelt das Spiel nicht. Es wurde, genau wie bei den alten Teilen auch, wieder extrem viel wert auf die End- bzw. Zwischen-Bosse gelegt! Die Monster sind einfach der Hammer!
SOUND: 90% - Es kracht und explodiert, wo man nur hingeht. Astrein. Dazu noch die Metal-/Techno-Mischung à la Rob Zombie. Herrlich :o)
FAZIT: Spielspaß 99%! - Entweder man beißt sich durch oder man gibt gleich im ersten Level auf. Contra ist eben nichts für Golf- oder Angler-Simulationsliebhaber. Ich mochte diese Spiele schon immer und kann jedem nur ein Probespielen empfehlen!
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