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Kundenrezensionen

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am 30. September 2011
Zu diesem Thema gibt es ja leider nicht allzu viel informative und ernstzunehmende Literatur, daher war ich sehr gespannt, auf das vorliegende Werk. Kurz gesagt, hat es mich schon einigermassen enttäuscht. Klar, Cradle of Filth haben ihre Daseinsberechtigung, haben sicherlich auch einen gewissen Stellenwert in der BM-Szene (gehabt?) und Bandkopf Dani ist ein skurriler Zeitgenosse, was viele Passagen lesenswert macht. Aber leider ist das komplette Buch mit zig Dani-Kommentaren zu jeglichen Themen vollgekleistert, wobei sich mir meist der Bezug und die Notwendigkeit nicht erschließt. Das Buch ist reich bebildert, schön aufgemacht, aber oft auch unfreiwillig komisch, gerade wenn Dani und Konsorten ihren Vampir-Mummenschanz treiben...Was mit zunehmender Lesedauer ebenfalls nervt, ist die krampfhafte Gegenüberstellung von CoF-Texten zu einzelnen Kapiteln oder Abschnitten. Man hat das Gefühl, dass jede einzelne CoF-Textzeile in dem Buch auf Teufel (höhö...) komm raus verwurstet wird.
Das Buch ist letztendlich nichts anderes als eine umfangreiche (aber überhaupt nicht chronologische) Bandhistorie über CoF und handelt parallel, oft wild durcheinander, diverse okkulte Themen im jeweiligen geschichtlichen Kontext ab. Viel Augenmerk wird auf die englische "Okkult"-Szenerie des 18/19.Jahrhunderts rund um Lord Byron und Konsorten gelegt, zudem werden Geschichte und Entwicklung von Film, Kunst und Comics, die sich mit dieser Thematik beschäftigen, dargestellt. Die Musik, v.a. die norwegische BM-Szene, kommt irgendwie zu kurz. Ausserdem ist das ganze leider nicht stringent und spannend genug, um dauerhaft dranzubleiben. Und das ist wohl das größte Problem des Buches, alle Themen werden angerissen, um dann irgendwann später in anderem Kontext wieder aufzutauchen, chronologisch (s.o.) ist hier nur selten was geordnet. Der Lesefluss leidet dadurch arg.
Schade, da hätte mehr draus werden können, gerade weil der Autor sich spürbar mit der Materie auskennt und viel Interessantes zum Besten gibt.
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am 18. März 2011
Bei diesem Buch fehlen mir ehrlich gesagt die Worte. Was sollen man noch schreiben über einen Totschläger, der fast 3 kg auf die Waage bringt, knapp 600 Seiten im A4-Format umfasst (mit Hardcover-Umschlag) und wirklich Tausende von teils exklusiven Fotos featured? Ach so, ja, ich könnte ein paar Zeilen über den englischen Autoren Gavin Baddeley verlieren. Er ist der mit Abstand kenntnisreichste Schreiberling über die schwarze Szene in allen ihren Facetten, ob das nun Philosophie, Kunst, Film, Literatur, Religion oder Lifestyle ist. Seinen vorangegangenen Werken "Lucifer rising" und "Gothic Chic" (bitte beide im englischen Original lesen) setzt er mit dem "Kompendium der schwarzen Künste" noch einen drauf. Das Layout des Buches ist fantastisch und die deutsche Übersetzung von Andreas Diesel (selbst ein Autor, siehe "Looking for Europe") absolut famos. Das Buch besitzt stellenweise immensen intellektuellen Tiefgang, der Co-Autor Dani Filth (von Cradle of Filth) taucht nur sporadisch mit Kommentaren zu bestimmten Themen auf, beweist aber ebenfalls seine Faktensicherheit! Kurzum: Wenn es ein Buch gibt, das in keinem Bücherregal eines jeden Schwarzkittels fehlen darf, dann ist es "Das Kompendium der schwarzen Künste". Auch wenn der Autor selbst Mitglied der Church of Satan ist, so wird an keiner Stelle der 592 Seiten ideologisiert (auch Christen sollten sich mit diesen Themen auseinandersetzen). Der Preis ist aufgrund der Aufmachung und des Umfangs total gerechtfertigt!
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am 18. April 2011
Als großer Fan von Cradle Of Filth hatte ich mich schon lange auf das Erscheinen des "Gospel of Filth" gefreut, es dann aber wieder völlig aus den Augen verloren. Nun ist das Werk also auf deutsch erschienen und schon der mit einiger Freiheit "übersetzte" Buchtitel wird dem Werk wirklich gerecht. "Das Kompendium der dunklen Künste" verspricht dem Leser auf dem Einband nicht zuviel, ist es doch wesentlich mehr als bloß eine mit unveröffentlichten Fotos illustrierte Band-Biografie.
Wie meine Vorredner schon erwähnten, dient die Entwicklung von Englands Vorzeige-Schwarzkitteln viel mehr als roter Faden und Wegweiser durch die jahrtausendealte Tradition von Schock und Schauer in der Kunst. Die Faszination am Abgründigen, Dunklen, "Bösen", die die Menschheit seit ihrem Bestehen in sich trägt, hat sich im Laufe der Zeit in vielfältiger Weise in der Kunst geäußert. "Das Kompendium" nun nimmt sich äußerst umfassend dieser einzelnen Ausdrucksformen in Malerei, Literatur, Musik und Film an und zeigt in einem komplexen Geflecht deren historische Zusammenhänge und Einflüsse untereinander auf - stets Bezug nehmend auf einzelne Textpassagen exemplarischer Cradle-Songs. Großmeister Dani selbst kommentiert das Geschehen in aufschlussreichen Randnotizen und gibt so quasi nebenbei Einblick in seine ganz persönliche Horror-/Schauer-Sozialisation. Wer Cradle und ihre vielschichtigen Songtexte bzw. sorgfältig recherchierten Konzeptalben kennt und schätzt, wird wissen, dass Schreihals Dani tatsächlich eine ganze Menge zu diesem Thema beizusteuern hat, und so ergibt sich für das vorliegende "Kompendium der dunklen Künste" nur ein Fazit:

Das Buch ist DER Wegweiser ins künstlerische Reich der Finsternis und mit Sicherheit ein künftiges Standardwerk!
Unbedingte Kaufempfehlung!
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am 14. April 2011
Endlich gibt es die Gospel Of Filth auch auf deutsch.
Leider mit anderem Cover.
Was in diesem Buch geboten wird überstieg meine Erwartungen.
Das Kompendium der dunklen Künste ist ein sehr umfangreiches und aufschlussreiches Buch geworden das einem einen riesen Einblick in die Thematik diverser Cradle Of Filth Stücke bietet.
Man kann sagen das die Band eigentlich als roter Faden dient und viel mehr die Themen rund um die Inhalte der Stücke als Hauptthema aufgegriffen werden.
Diese beziehen sich auf Themen wie die Entstehung des Gothics bzw dessen Herkunft, die Beleuchtung der Figuren wie Gilles de Rais oder Elisabeth Bathory oder die paralellen zu Themen wie Massenmörder, die gemeinsamkeiten von Geschichten für Kindern und Erwachsenen usw usw.
Es ist eigentlich kaum möglich eine genaue Zusammenfassung zu schreiben da es wirklich sehr umfangreich geschrieben ist.
Man könnte es fast als Geschichtsbuch bezeichnen:-)
Dazu gibt es jede Menge Bilder und Anmerkungen von verschiedenen Musikern oder Personen.
Positiv finde ich ist das trotz der Zugehörigkeiten von Dani Filth zu der Metal Szene oder auch Gavin zum Satanismus usw alles recht neutral dargestellt ist ohne in Propaganda zu fallen.
Wer auch nur irgendwie etwas für Black Metal, Gothic, Hintergrundwissen über Themen im Metal etc über hat soltle sich dieses Buch unbedingt kaufen,es lohnt sich auf alle Fälle.
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am 4. Januar 2015
Herr Baddeley der ja Satanist ist und extreme Musik macht die nicht meinen Geschmack trifft hat hier ein
sehr persönliches Werk voller Bilder und Geschichten zusammengestellt.
Die Fotos von Lavey und seiner damaligen Frau zeigen beide z.B.: beim Einkaufen von Kindersachen.
Es zeigt meiner Meinung nach vor allem die Menschliche Seite neben der Künstlerischen und beschreibt ein
wenig die eigene Philosophie und Kunst oder einfach nur eine Sammlung von Horror-Plastik-Figuren.
Einige Filme und Bücher wahren mir nicht bekannt die sich mit dem Thema Satanismus direkt oder indirekt auseinander setzen.
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