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Die Autoren Böhringer, Bühler und Schlaich sind alte Hasen in der Mediengestalter-Welt -- und dass ist als Kompliment gemeint, denn sie haben ihr Handwerk noch nach alter Schule gelernt und kennen die Grundlagen aus jahrelanger Erfahrung, praktischer Arbeit und Lehrtätigkeit.
Das Kompendium richtet sich an Lernende und Lehrende in der Aus- und Weiterbildung gleichermaßen, denn es bietet beiden eine klare Struktur mit umfassenden Informationen und Beispielen. Darüber hinaus ist es auch für Medieninteressierte ein Fundus an Informationen, die man so gesammelt und aufbereitet nur schwer finden kann. Der Mediengestalter von heute muss den kompletten Workflow von der Datenerfassung bis zum Druck und zur Druckweiterverarbeitung kennen -- dem haben die Autoren in ihrem Buch Rechnung getragen: komplett aktualisiert und etwa um Kapitel zur Werbelehre und fotografischen Bildbearbeitung erweitert. So geht der Weg durch die 1100 Seiten vorbei an Wahrnehmung, Typografie und Layout, Interface-Design, Bild- und Filmgestaltung, Werbelehre, digitale Daten, Schrifttechnologie, Farbenlehre und Optik bis hin zur Netzwerk- und Drucktechniken. Bespickt mit kleinen, aber feinen Infos am Rande, Tipps und Tricks, Beispielen und Aufgaben samt Lösungen für den Wissenscheck.
Das Kompendium der Mediengestaltung für Digital- und Printmedien ist in der 3. Auflage ein "kleines" Meisterwerk, denn es ist umfassend, fundiert, lesbar und dazu noch ein Augenschmaus. Mediengestaltung lernen, lehren, verstehen und umsetzen; alles in einem Buch. --Wolfgang Treß
Sehr gut ist nach wie vor die Themenauswahl, die in der 3. Auflage noch erweitert wurde.
Schön finde ich das "Farbleitsystem", das die einzelnen Kapitel voneinander abgrenzt.
Zum Lernen sehr gut sind die kurzen Zusammenfassungen und Übungsaufgaben.
So kann die Prüfung kommen!
Sehr schön in der neuen Ausgabe, die farbliche Abgrenzung der verschiedenen Themen. Während in der alten Ausgabe das Medium Druck insgesamt auf nur rund 75 Seiten kam (von den Druckprinzipien, bis hin zu den Rohstoffen), wird in dieser Ausgabe diesem Medium seiner Wichtigkeit Respekt gezollt: ca. 170 Seiten sind diesem Medium gewidmet. Eigentlich noch mehr, denn sehr ausführlich werden jetzt ebenfalls die Bereiche PDF, PDF Workflow und Color Management (Kalibrierung und Profile) behandelt. Auch das Thema Farbenlehre wurde erweitert. Natürlich werden auch die die Digitalmedien, das Internetrecht, der Netzwerktechnik, der Bildverarbeitung, der Typografie und dem Layout, sowie dem Interface Design u.a. gebührend behandelt.
Sehr schön ebenfalls, dass man jetzt auf die Platzkostenrechnung und die Kalkulation eingeht. Das ist für jeden wichtig, der sich selbstständig machen will und auch für die Analyse von Kostenvoranschlägen. Meiner Meinung nach hat sich das Kompendium um einiges verbessert, es ist jetzt ein wirklich gutes Werkzeug in der Hand des angehenden, aber auch für den schon im Beruf stehenden Mediengestalter.
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