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58 internationale Autorinnen haben sich der Exegese des Alten und Neuen Testaments gewidmet. Das Kompendium Feministische Bibelauslegung spürt in der Bibel auf, was aus der spezifischen Sicht von Frauen erklärt, kritisiert und rekonstruiert werden muss. Jedes biblische Buch wird von einer Theologin feministisch-theologisch kommentiert und interpretiert. Dabei sind die durchaus streitlustigen Beiträge der Autorinnen keiner einheitlichen Auslegungsrichtung verpflichtet. Diese feministisch-exegetische Methodenvielfalt zählt zu den besonderen Stärken des Kompendiums. Die Kommentare bewegen sich auf dem neuesten Stand exegetischer Kenntnisse und sind abgerundet durch Literaturverzeichnisse, die insbesondere die wissenschaftliche Arbeit von Frauen berücksichtigen. Auch die so genannten Apokryphen und einige außerkanonische Schriften haben Aufnahme ins Kompendium gefunden, u.a. Josef und Asenat, Testament der zwölf Patriarchen, Hirt des Hermas, Theklageschichte, Evangelium der Maria usw.
Dieses feministische Handbuch zur Bibelauslegung ist eine herausfordernde Lektüre. Dem Kompendium ist größte Verbreitung zu wünschen. --Bettina Wittke
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
hilfreiches Handwerkszeug,
Von
Rezension bezieht sich auf: Kompendium Feministische Bibelauslegung (Gebundene Ausgabe)
Ich arbeite gerne mit diesem Buch und habe schon viele hilfreiche Gedanken darin gefunden, die mir ein besseres Verständnis des Textes ermöglicht haben. Solch ein umfassendes exegetisches Werk aus feministisch-theologischer Sicht ist einzigartig im deutschsprachigen Raum. Ich finde es ermutigend wie viele Theologinnen es mittlerweile gibt, die wissenschaftlich arbeiten.
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4 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
unumgänglich,
Von Yasmeen (CH, Europe) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Kompendium Feministische Bibelauslegung (Gebundene Ausgabe)
dieses buch ist bis jetzt einzigartig auf dem deutschen markt.es bietet zu jedem biblischen buch eine einführung und überlegungen zu wichtigen fragestellungen und problemen, und gibt ideen und denkansätze. was mir an diesem buch gefällt ist das es von verschiedenen autorinnen geschrieben wurde und daher verscheidene stimmen zu wort kommen; die beiträge hätten allerdings länger sein können... aber dann wäre das buch wahrscheinlich zu dick geworden. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
5 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
konzeptlose Aufsatzsammlung,
Rezension bezieht sich auf: Kompendium Feministische Bibelauslegung (Gebundene Ausgabe)
Von dem Buch hatte ich erwartet, etwas über das Wesen der feministischen Exegese zu lernen, also wenigstens ein bisschen Hermeneutik präsentiert zu bekommen, darüber hinaus einen Überblick über ihre Geschichte, wichtige Diskussionen innerhalb der feministischen Exegese bisher und zur Zeit, ausführliche Diskussionen der wichtigsten exegetischen Entscheidungen und nicht zuletzt viel Literaturhinweise.
Die Erwartungen an die Literaturhinweise sind (wie meistens bei wissenschaftlichen Arbeiten) erfüllt und dafür gibt es auch immerhin zwei Punkte. Aber ansonsten ist das Buch konseqent nicht aus der Sicht des interessierten Käufers gestaltet. Ohne viel methodische Reflektion beginnen sofort die Kapitel zu jedem Buch der Bibel - einschließlich der Apokryphen und sagen wir mal Bonusmaterial. Auf diese Weise erhält man eine große Anzahl wissenschaftlicher Aufsätze mit vielen Einzelbeobachtungen, weiß aber noch nicht einmal, was feministische Exegese überhaupt ist: legt man einen Text feministisch aus, wenn man aufzeigt, wo Frauen nicht vorkommen und dies kritisiert? Oder ist es gerade feministisch, wenn man auf weibliche Aspekte hinweist, die vorher noch niemand gesehen hat? Welchen Stellenwert hat die Bibel für eine feministische Theologien überhaupt - damit das ganze Unterfangen einen Sinn macht? Welche Stellung nimmt die Exegese in der Theologie ein? Welche Fragen sind in der feministischen Exegese zentral oder theologiestürzend, und welche sind banale Randbemerkungen? Und überhaupt: was bedeutet es für eine Frau, einen Text aus der Perspektive einer Frau auszulegen? Das ist ja nun keineswegs trivial. Keine dieser Fragen wird in dem sog. "Kompendium - Feministische Bibelauslegung" beantwortet. Man hat eher den Eindruck, dass jede Autorin vor sich hinbastelt und hofft, irgendjemand wird sich schon mit den grundsätzlichen Themen beschäftigen. Vermutlich wäre es ein sinnvollerer Einstieg in die feministische Theologie, wenn man sich einerseits hermeneutische Literatur sucht und andererseits ausführlichere Abhandlungen zu speziellen Fragen. Interessant wäre vermutlich auch eine Beschäftigung mit dem Werk einzelner Vertreterinnen (z.B. Schüssler-Fiorenza?). Aber dieses Kompendium ist nichts Halbes und nichts Ganzes: weder eine reflektierte Darstellung des wissenschaftlichen Ansatzes noch ein befriedigender Kommentar zu einzelnen Stellen - und schon gar nicht ganzer biblischer Bücher. Dieses Buch wird man ein bisschen durchblättern, ein paar von den Aufsätzen lesen und es dann etwas unbefriedigt im Regal abstellen - vielleicht braucht man es ja noch mal, um in den Literaturverzeichnissen zu stöbern. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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