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Nun, Hauptkommissarin Franziska Roos muss im Zuge ihrer Ermittlung den Verdächtigen Informationen entlocken, sich mit Einmischungsversuchen ihres dilettantischen Vorgesetzten plagen, eigene Thesen schlüssig präsentieren und Kritik ertragen wie austeilen. Ihr Job ist pure Kommunikation, und das macht sich die Unternehmensberaterin und Trainerin Sabine Anna Hegmann geschickt zunutze: "Story learning" heißt die Zauberformel -- das Einmaleins gelungener Kommunikation einmal nicht trocken und theoretisch erörtert, sondern spielerisch mit einer spannenden Krimihandlung verknüpft.
Auf den ersten 130 Seiten entfaltet die Autorin die Krimihandlung, schürzt handwerklich solide den Knoten und porträtiert ihre Figuren mit sicherem Blick. Theoretische Hinweise beschränken sich auf einige Randbemerkungen. Die zweite Hälfte des Buches ist der Theorie gewidmet, mit den inhaltlichen Schwerpunkten "Präsentieren mit Spannungsbogen", Argumentieren ("Kriminell logisch"), "Überzeugen statt manipulieren" und Kritisieren. Dabei greift Hegmann Krimiszenen wieder auf, um ihre Thesen zu illustrieren. Resultat ist ein lebendiger, niemals langweiliger Grundkurs in Sachen Kommunikation. Neben bekannten Instrumenten (etwa aktiv zuhören, Ichbotschaften senden) wartet die Autorin dabei mit neuen, originellen Sichtweisen auf. Besonders gelungen: ihre Ausführungen dazu, wie man seiner Präsentation einen Spannungsbogen gibt, indem man durch einen geschickten Einstieg Interesse weckt, verschiedene Fährten legt, um die Aufmerksamkeit weiter zu fesseln, und schließlich wie bei einem guten Krimi das Ganze mit einem pointierten Schluss abrundet.
Fazit: ein sehr empfehlenswerter Band für alle, die sich dem Thema Kommunikation einmal auf etwas andere Weise nähern wollen und Krimis mögen. Lernerfolg und Lesespaß garantiert! --Dr. Petra Begemann
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Eine gelungene Verbindung von Unterhaltung und Information!,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Kommunikations-Training (Taschenbuch)
Das Besondere an diesem sehr anschaulichen und gut strukturierten Buch ist, dass die Grundlagen guter Kommunikation anhand einer Krimihandlung dargestellt und erklärt werden.Der erste Teil des Buches besteht aus einem Krimi im klassischen Stil. Ein Mord ist geschehen, der Täter soll ermittelt werden. Die Handlung liefert ganz nebenbei Beispiele für mehr oder weniger gelungene Kommunikation. Diese stellen das Anschauungsmaterial dar, mit dem im zweiten Teil die theoretischen Inhalte erläutert werden. Kriminell gut! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Spaß mit Kommissar Tappert,
Von mpe (Finkenwerder) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Kommunikations-Training (Taschenbuch)
Man hat wirklich viel Spaß an dem Buch! Die Wirksamkeit von einigen Kommunikationstechniken wird nicht ohne Humor im Krimiteil vorgestellt und im Theorieteil durchleuchtet. Es geht insbesondere um Präsentation, Argumentation sowie die Bedeutung des "Anliegens" und der "Macht der Gefühle". Und das alles ohne übermäßig viel theoretischen Ballast.Auch der etwas längliche Teil über "Logik" ist vertretbar, obwohl ich noch nie jemanden getroffen habe, der sich elementarer Aussagenlogik verschlossen hätte, weil er oder sie das nicht verstehen würden. Wichtiger ist die Frage, ob die Kommunikationspartner immer die gleiche Auffassung über die "Plausibilität" eines Arguments haben; hierauf wird nicht eingegangen. Die Autorin hält sich an ihre eigenen Regeln (z.B. "Visualisieren") ; im Innenumschlag finden sich Illustrationen (der Autorin?) des Tatorts und der Verdächtigen. Hier stimmt allerdings nicht immer alles. Sind auch manche Personen im Krimi etwas unscharf geblieben (Hans Langfels): So habe ich mir die anderen nicht vorgestellt.... Die Autorin wendet sich auch vehement gegen "Manipulation". Das ist sehr in Ordnung, weil jede ehrliche Kommunikation immer die effektivste ist. Aber was ist ein Krimi ohne Netz und doppelten Boden! Zwar wird "Colombo" gelegentlich bemüht. Ist der aber nun doch das größte Schlitzohr von allen! ("...ich bin ja voll von Ihrer Unschuld überzeugt, aber mein Chef - wissen Sie - der will immer einen ganz vollständigen Bericht, und deshalb habe ich da noch ein paar ganz klitzekleine völlig unwichtige Fragen...") So bleibt auch das Thema "Verhandlungen" ausgespart - und ich fürchte, es gibt keine "nicht-manipulativen" Verhandlungen.... Trotz ein wenig Kritik sehr lesenswert; und sollte man das nicht mal verfilmen ? Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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