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Kommt der Islam? Die Fundamentalisten vor den Toren Europas [Gebundene Ausgabe]

Rolf Stolz
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
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  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Kurzbeschreibung

1. September 1997
Das aktuelle Buch zur Diskussion über mögliche Gefahren für unsere Kultur. Eine aufrüttelnde und weiterführende Lektüre mit Handbuchcharakter. Der "Heilige Krieg" ist nicht mehr auf den Nahen Osten beschränkt. Orthodoxe Muslime und radikale Eiferer wollen Europa mit allen Mitteln entwestlichen und entchristlichen, um es für den Islam zu gewinnen. Ausmaß und Gefährlichkeit der Aktivitäten werden nach wie vor verdrängt und verharmlost. Durch Aufklärung und eine neue Besinnung auf die geistigspirituellen Werte Europas will der Autor dem Missionieren islamischer Prediger begegnen und sie präventiv bekämpfen. Eine schonunglose politischphilosophische Analyse des Islams und des islamischen Fundamentalismus.

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 368 Seiten
  • Verlag: Herbig; Auflage: 2. A. (1. September 1997)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 377661997X
  • ISBN-13: 978-3776619973
  • Größe und/oder Gewicht: 22,2 x 14,7 x 4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.575.767 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Autorenkommentar

Hinweise zum Inhalt
Rolf Stolz
"Kommt der Islam?
Die Fundamentalisten vor den Toren Europas"
(368 Seiten, zweite Auflage Oktober 2001)

Dezember 2001

Die Konfrontation zwischen islamischem Fundamentalismus und westlicher Demokratie, zwischen orthodox-islamischer Kultur und christlich geprägter Aufklärung war nie ein Randproblem und ist längst aus einer fernen weltpolitischen Frage zu einer akuten innenpolitischen Bedrohung geworden. Rolf Stolz zeigt in seinem bei Herbig in München erschienenen Buch "Kommt der Islam? Die Fundamentalisten vor den Toren Europas" auf, wie gefährdet unsere Kultur, unsere Gesellschaftsordnung und der innere Frieden sind und welche Möglichkeiten wir haben, uns zur Wehr zu setzen. Der Autor war Mitbegründer und Bundesvorstandsmitglied der GRÜNEN, gehört weiter dieser Partei an und ist einer der profiliertesten Vertreter einer zugleich patriotisch und internationalistisch orientierten Linken. Er ist bekanntgeworden durch Bücher wie "Der deutsche Komplex. Alternativen zur Selbstverleugnung" (Erlangen 1990) und "Die Mullahs am Rhein" (zuerst bei Herbig 1994, 1996 auch als Taschenbuch bei Ullstein erschienen, in beiden Ausgaben vergriffen, aktualisierte Neuauflage im Frühjahr 2002 bei Herbig) sowie durch Fernsehsendungen (z. B. bei "Talk im Turm").
Rolf Stolz weist detailliert nach, wie wenig der ursprüngliche, unreformierte Islam vereinbar ist mit einer modernen demokratischen Gesellschaft. Sein Buch ist geradezu ein Kompendium und Vademecum in Sachen Islam, Islamismus und europäisch-orientalischer Kulturkonflikt - frei von falscher Rücksichtnahme auf angebliche politische Korrektheiten, frei von vorauseilender Selbstzensur.

Eine kleine Auswahl aus den Themen, die "Kommt der Islam?" behandelt:

- Die unbehobenen Geburtsfehler des Islams
- Das Ausbleiben einer islamischen Reformation
- Die Unvereinbarkeit des Islams mit Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit
- Die schöne Legende vom friedlichen Islam und die häßliche Wirklichkeit
- Die Türkei am Kreuzweg zwischen Europa und Orient, Laizismus und Islamismus
- Die islamische Mission in Europa und das Ausnutzen der Menschenverschiebung durch Gastarbeitereinwanderung und Asylmißbrauch
- Die (un)heimlichen Freunde und Paten des Islamismus in Deutschland
- Über die "multikulturelle Gesellschaft" zum islamischen Europa und zum Gottesstaat?

Über den Autor

Rolf Stolz, geboren 1949 in Mülheim an der Ruhr, machte viele Reisen (Afrika, Naher Osten, Lateinamerika, Asien). Lyrik, erzählende Prosa, Essays, Kinderbücher, außerdem fotografische Arbeiten.

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17 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gegen Islamophilie! 7. Juli 2006
Von Holger
Format:Gebundene Ausgabe
Manchmal ist es von Vorteil, wenn man ein Buch nicht gleich nach seiner Veröffentlichung liest, sondern erst einige Zeit später. Auf diese Weise können Vergleiche angestellt werden zwischen den gegebenen Prognosen und Aussagen mit den tatsächlich eingetretenden Situationen und Begebenheiten. Im Gegensatz zu einer exakten naturwissenschaftlichen Aussage sind soziologische Theorien nur durch die Zeit selber zu verifizieren oder aber auch nicht.

Im vorliegenden Fall des Buches von Rolf Stolz "Kommt der Islam?" zeigt es sich, das die Prognosen noch viel zu zaghaft waren und längst von der Realität eingeholt worden sind. Stolz geht der Frage nach, ob es möglich sein kann, das der Islamismus friedlich mit anderen Religionen in einem Staat, nämlich Deutschland, zusammenleben kann. Er verneint sie sofort und führt zahlreiche Beweise dafür an. Historisch gesehen war der Islam bis auf wenige Ausnahmen immer eine Religion des Schwertes. Sich selbst als die einzig wahre Religion setzend, bekämpft er andere Glaubensrichtungen vehement. Der zunehmende Einfluß islamischer Fundamentalisten in zahlreichen Ländern beweist dies.

Doch auch in Europa macht sich dieser Einfluß langsam aber sicher immer mehr geltend. Moscheen und Koranschulen, islamische Schattenwirtschaft und Großstadtghettos bedrohen die demokratischen Staaten. Die Meinungsfreiheit wird von zahlreichen fundamentalistischen Gruppierungen dazu benutzt, intolerante Einstellungen zu verbreiten. Rechte von Minderheiten werden in Deutschland eingeklagt, doch in den jeweiligen Heimatländern ist die umgekehrte Situation undenkbar. Von radikalen Anhängern des Islamismus wird ein Frauenbild propagiert, welches nicht mit europäischen Vorstellungen einer modernen Zivilisation einhergeht.

Im Gegensatz zu dieser durchaus kämpferisch zu nennenden Missionarstätigkeit steht die Lethargie des Staates. Viele seiner exponierten Vertreter verharmlosen die Gefahr und schwächen im Gegenzug die eigene Position. Die Kampagne für die doppelte Staatsbürgerschaft durch die rot-grüne Regierung ist dafür das beste Beispiel. Ohne Rücksicht auf bestehende Strukturen wird dem Wahlvolk die Ideologie der Alt-68`er aufgezwungen. Politisch verblendet wird die Auswechselung fast der gesamten Bevölkerung durch millionenhafte Einwanderung vorbereitet.

Stolz legt seinen Finger in der Tat auf einen der schlimmen Punkte aktueller deutscher Politik. Richtig bemerkt er, dass nach dem Wegfall des Kommunismus die meisten deutschen Salonsozialisten auf der Suche nach einem neuen ideologischen Betätigungsfeld waren und es in der Suche nach der angeblichen deutschen Fremdenfeindlichkeit gefunden haben. Hier nun legen sie sich wieder mächtig ins Zeug und sind auf dem besten Weg, genuine deutsche Interessen zu verraten. Die geplanten Einwanderungszahlen sind ein Horrorszenario für die Gesellschaft und ohne schwere innere Konflikte nicht zu realisieren.

Eine engstirnige und perspektivlose Politik hat allenfalls die eigenen Wähler im Auge, jedoch nicht die langfristige demografische Entwicklung. Eine naive Multi-Kulti Gemütlichkeit ist an die Stelle einer rationalen, dem Willen der Bevölkerung entsprechenden Politik getreten. An allen Fronten des gesellschaftlichen und politischen Lebens machen sich Auflösungserscheinungen bemerkbar. Aus Angst vor dem Vorwurf der Fremdenfeindlichkeit knicken so manche Politiker, aber auch Richter ein. Auf der einen Seite das Bestreben dafür zu sorgen, das die Kruzifixe aus den Klassenzimmern verschwinden, auf der anderen Seite jedoch die höchstrichterliche Erlaubnis einer muslimischen Referendarin, während des Unterrichts ein Kopftuch tragen zu dürfen. Defaitistischer kann die Einstellung zum eigenen Staat nicht mehr sein.

Wo Rolf Stolz noch das Aufglimmen eines Pariotismus sah als er sein Buch 1997 schrieb, sind nur vier Jahre später durch die rot-grüne Regierung der unkontrollierten Einwanderung Tor und Tür geöffnet und ist den uns folgenden Generationen eine schwer zu tragende Last aufgebürdet worden.

Manchmal ist es doch nicht so gut, Bücher erst eine Weile später zu lesen, denn die Realität ist schlimmer als die damaligen bösen Träume.
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18 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Inhaltlich dicht - aber zu emotional 1. Juni 2002
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Der Autor nimmt eine links-intellektuelle Position ein. Aus diesem
Blickwinkel kritisiert er den Islam als eine Freiheits- und
Denk-feindliche Religion. Er sieht im Islam einen krassen Gegensatz zum
christlich-jüdischen Geist, auf dem die demokratische Grundordnung
aufbaue. Letzlich beruhe somit auch die Freiheit der Atheisten und
nicht-Christen wie ihm selbst auf der Grundlage eines aufgeklärten
Christentums.
Seine Argumentation führt der Verfasser von einer Analyse des Koran und
anderer moslemischer Schriften über die Geschichte des Islam zu
aktuellen politischen Problemen.

Das Buch ist sehr faktenreich. Der Verfasser zeigt sich historisch
gebildet und belesen in der aktuellen politischen und
sozialwissenschaftlichen Literatur. Hinzu kommt, daß er selbst Kontakt
zu vielen Moslems pflegt.
Für den Inhalt vergebe ich fünf Sterne: Detailliert und aus einer
hinreichenden Breite an Quellen erschlossen. Bei der Präsentation kommt
leider zu oft der typische Alarmismus eines linken Intellektuellen
durch. Auch so manchen Bandwurmsatz hätte man zerlegen können. Deswegen
nur drei Sterne für die Präsentation. Macht gemittelt vier Sterne.

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