Liebhaber französischer Kriminalliteratur werden begeistert sein. Wie Altmeister Simenon versteht es Pierre Magnon diese spezielle Atmosphäre des früheren Frankreich zu beschreiben, seinen Leser darin einzubinden, zu fangen.
Alle drei Erzählungen, wenn auch aus unterschiedlichen Lebensabschnitten des Kommisar Laviolette, haben neben der geheimnisvollen Story eine auch unheimliche, leicht gruselige Komponente, kein Horrorszenario, aber leichte Gänsehaut im Nacken.
Auch Laviolettes Gefühle, sein Gewissen werden dem Leser vermittelt, man teilt Zweifel, Fragen und Überraschung zum Ende der Geschichten.
Wer Magnan noch nicht kennt, kann mit diesem Buch einen guten Einstieg in die Atmosphäre finden. Wenns gefältt, kommt man von Magnan nicht mehr los.