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Buchnotiz zu : Süddeutsche Zeitung, 15.09.2001
Vierzehn Geschichten, für den Rezensenten vierzehn "merkwürdige Welten," angesiedelt am linken Niederrhein oder mal in Ghana oder in Israel, "graphisch genau, komisch-melancholisch" beschrieben, dazu "abrupte Abstecher" ins Abseitig-Gelehrte, Kunsthistorische und Heimatkundliche. Und wenn eine starke Handlung auch fehlt, meint Christoph Bartmann recht großzügig, die Dichte der Beschreibung von Mensch und Ort macht das schon wett. Was bleibt und stört, sagt der Rezensent indes auch: "Der Autor hat Mühe, die Netze, die er ausgeworfen hat, auch wieder einzuholen." Das Genre der "story" nötige zur Kürze, aber es scheine, als falle dem Autor das immer erst drei Sätze vor Schluss ein.
© Perlentaucher Medien GmbH
Vierzehn Geschichten, für den Rezensenten vierzehn "merkwürdige Welten," angesiedelt am linken Niederrhein oder mal in Ghana oder in Israel, "graphisch genau, komisch-melancholisch" beschrieben, dazu "abrupte Abstecher" ins Abseitig-Gelehrte, Kunsthistorische und Heimatkundliche. Und wenn eine starke Handlung auch fehlt, meint Christoph Bartmann recht großzügig, die Dichte der Beschreibung von Mensch und Ort macht das schon wett. Was bleibt und stört, sagt der Rezensent indes auch: "Der Autor hat Mühe, die Netze, die er ausgeworfen hat, auch wieder einzuholen." Das Genre der "story" nötige zur Kürze, aber es scheine, als falle dem Autor das immer erst drei Sätze vor Schluss ein.
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Rheinische Post, 21. September 2001
Peters ist nicht nur ein souveräner, sprachlich sehr genauer Erzähler... Er ist auch ein großer Verrätseler, ein Geheimniskrämer.
Martin Lüdke im NDR, 8. Oktober 2001
Christoph Peters hat mit seinen neuen Erzählungen bestätigt, daß auf ihn zu zählen ist.
Max, 20. September 2001
Tatsächlich: Peters ist ein Meister.
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 9. Oktober 2001
...jede dieser Geschichten ist ein unvorhersehbares Abenteuer.
Neue Zürcher Zeitung, 9. Oktober 2001
...Geschichten, in denen die Probleme und Aporien unseres gegenwärtigen Weltzustands wie im Brennglas gebündelt erscheinen.
Kurzbeschreibung
14 Geschichten, kunstvoll gebaut, perfekt im Stil, klassisch im Ton und präzise in der Beschreibung. Und doch sind diese messerscharf in Sprache verwandelten Beobachtungen, die von den großen Sehnsüchten und Ängsten der handelnden Personen berichten, schwebend leicht. Der Titel ist Programm: In Christoph Peters' Erzählungen kommen die Menschen und gehen, und nur selten finden sie die Heimat, die sie zum Bleiben brauchen. Ob in Deutschland oder Afrika oder Ägypten - sie wünschen sich, wenn nicht in eine andere Haut, dann wenigstens in ein anderes Land. Denn sie sind Reisende, von tiefer Ortlosigkeit geprägt und im Grunde ohne festes Ziel. In Kommen und gehen, manchmal bleiben wechseln sich kontrapunktisch Geschichten von Seßhaftigkeit und Verwurzelung mit Reisegeschichten ab, ebenso alternieren die Perspektive und die Erzählhaltung. Da gibt es Stadt- und Landgeschichten, der Okzident wird dem Orient gegenübergestellt. In Peters' neuen Erzählungen sind Heimat und Fremde doppelbödiger, untrennbarer Gegensatz geworden. Die exotische Fremde, in die die Mutigeren aufbrechen, erfüllt zwar nicht ihre Verheißungen, aber die, die ihren festen, ihnen zugewiesenen Ort nie verlassen, verkümmern oder werden an ihm irre. Allen gemeinsam ist die unbestimmte Sehnsucht, immer wieder aufzubrechen, die Sehnsucht nach etwas Neuem, die Suche nach einem wirklicheren Leben.
Klappentext
"Peters ist ein eminent kluger und genauer Erzähler, die Klaviatur der Töne beherrscht er virtuos: Ironie, Leichtigkeit und Witz, Poesie, Lakonie und tiefen Ernst."
ELMAR KREKELER, LITERARISCHE WELT
ELMAR KREKELER, LITERARISCHE WELT
"Christoph Peters erzählt so raffiniert, dass man es zuerst gar nicht merkt."
RHEINISCHER MERKUR
-- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe:
Taschenbuch
.
Über den Autor
Christoph Peters wurde 1966 in Kalkar (Niederrhein) geboren. Er hat von 1988 bis 1994 in Karlsruhe Malerei studiert und lebt heute in Berlin. 2009 wurde er mit dem "Rheingau Literatur Preis" ausgezeichnet.