![]() Gutschein erhalten
Tauschen Sie jetzt Kommandounternehmen: Verdeckter Zugriff - Special Forces im Einsatz gegen einen Amazon-Gutschein in Höhe von EUR 8,05 ein - einlösbar für Tausende von Artikeln bei Amazon.de. Entdecken Sie mehr eintauschbare Bücher im Bücher Trade-In Shop. Bitte beachten Sie die Teilnahmebedingungen.
Jetzt für Amazon Student anmelden und um 20% erhöhten Eintauschwert sichern. |
Produktinformation
Möchten Sie die Produktinformationen aktualisieren oder Feedback zu den Produktabbildungen geben?
Ist der Verkauf dieses Produkts für Sie nicht akzeptabel? |
Auch bei seinem zweiten Buch schlüsselt er nach diesem Muster erfolgreiche und misslungene Aktionen bekannter Spezialeinheiten auf. Da ist zum Beispiel die Operation Nimrod des britischen Special Air Service (SAS) 1982 in London oder der einer Katastrophe endende Versuch einer ägyptischen Kommandotruppe, ein Flugzeug auf Malta zu befreien. Sehr interessant auch die weniger bekannte Evakuierungsmission der US-Marines während des somalischen Bürgerkrieges, als es darum ging, amerikanische und europäische Diplomaten und Staatsbürger aus der US-Botschaft in Mogadischu auszufliegen.
Wer nur Heldenstorys mit gestellten, klinischen Bildern von Special Forces in sauberer Einsatzkleidung mit viel Ausrüstung und martialisch gehaltenen Waffen sucht, ist mir Sieverts Büchern schlecht beraten. Leser, die aber die wahren Hintergründe und Abläufe von solchen Kommandounternehmen erfahren wollen, finden auch im neusten Werk des Schweizer Soldaten und Journalisten klar gegliederte Fakten, die von über 60 teilweise bis dato unveröffentlichten Fotos, Schaubildern und Grafiken unterstützt sind.
Der 1965 geborene Kaj-Gunnar Sievert ist ein Insider, der selber von 1987 bis zum Jahr 2000 Angehöriger der Schweizer Spezialeinheit, der Fallschirm Aufklärer Kompanie 17 war und die vergangenen drei Jahre als ihr Kommandant fungierte. Zur Zeit gehört Sievert als Major zu einem Einsatzstab der Luftwaffe und stand verschiedentlich mit der Schweizer Armee im Einsatz, so unter anderem im Jahr 2005 anlässlich des humanitären Einsatzes in Sumatra während der Tsunami-Katastrophe. Ausserdem arbeitet er als Sprecher von armasuisse, dem wehrtechnischen Verwaltungs- und Beschaffungsamtes der Schweizer Streitkräfte. --VISIER – Das internationale Waffen-Magazin, Dezember 2010
Kommando-Unternehmen Mit dem modernen Terrorismus hat die Schweiz 1969 Bekanntschaft geschlossen, als (am 18. Februar) eine vierköpfige Bande der so genannten Volksfront für die Befreiung Palästinas den neutralen Boden Helvetiens für einen Anschlag auf ein israelisches Zivilflugzeug missbrauchte. Seither hat der Terror insbesondere, aber keineswegs ausschliesslich, nahöstlicher und deutscher Prägung (so genannte Rote Armee Fraktion) auch unser Land – aber bei weitem nicht nur die Schweiz - wiederholt heimgesucht. Ein Mittel gegen zwei typische Terrormethoden (Entführung und Geiselnahme) ist die gewaltsame Befreiung durch Spezialeinheiten. Das kann in blutigen Desastern ausmünden: Kaj-Gunnar Sievert schildert in seinem neusten Buch[i] unter anderem die
besonders blutige Befreiungsaktion eines ägyptischen Kommandos auf Malta (wohin ein Flugzeug entführt worden war) im Jahre 1985. Die Sache kann aber auch „mit der Präzision eines Schweizer Uhrwerks“ ablaufen wie am 9. September 1982 bei der Befreiung der in der polnischen Botschaft in Bern festgehaltenen Geiseln durch die Antiterroreinheit STERN und Präzisionsschützen der Stadtpolizei Bern. Die fünf im Buche vorgestellten Beispiele (aus den Jahren 1980 bis 1991, neuere sind wohl noch zu weitgehend klassifiziert) sind hervorragend dokumentiert. Das Werk liest sich leicht. Wer je in die Lage kommen könnte, politisch, militärisch, journalistisch mit der Thematik in Berührung zu kommen oder sich persönlich dafür interessiert wird den Band über einen sehr ernsten Gegenstand mit grossem Gewinn zur Hand nehmen. --Allgemeine Schweizerisch Militärzeitschrift (ASMZ), September 2010
Nach dem 2004 veröffentlichten Titel «Kommandounternehmen – Spezialeinheiten im weltweiten Einsatz» veröffentlicht Kaj-Gunnar Sievert ein zweites Buch zu diesem spannenden und anspruchsvollen Thema. Im Vorwort schreibt Dr. h.c. Klaus Naumann, General a.D., ehemaliger Generalinspekteur der Bundeswehr und Vorsitzender des NATO-Militärausschusses sehr treffend: «Kaj-Gunnar Sievert zeichnet sich aus durch gründliche Recherche, präzise Sprache, klare Darstellung der einzelnen Operationen und einer nüchterner Analyse.»
Der Autor beschreibt in seinem Buch fünf sehr unterschiedliche Operationen: 1. Operation «Nimrod» – 5. Mai 1980; Besetzung der iranischen Botschaft in London; 2. Operation «Polnische Botschaft» – 9. September 1982; Besetzung in Bern; 3. Operation «Flight 648» – 24. November 1985; Flugzeugentführung, das Ende in Malta; 4. Operation «Acid Gambit» – 20. Dezember 1989; Befreiung eines Amerikaners aus dem Gefängnis in Panama City; 5. Operation «Eastern Exit, Rettung vom Meer» – 5./6. Januar 1991; Evakuierung gefährdeter US-Bürger sowie Angehöriger anderer Staaten aus Mogadischu, Somalia.
Vier von fünf Operationen wurden von den Sicherheitskräften erfolgreich gelöst, eine misslang. Warum? Sievert erklärt das Problem sehr eindrücklich und ausführlich. Jede Operation wird genau beschrieben und mit Bildern, Lageskizzen und weiteren Grafiken ergänzt. Die zweckmässige Gliederung der Operationen erleichtert den Überblick. Ihre Beschreibung gliedert Sievert in folgende Bereiche: Übersicht, Vorge- schichte, Entwicklung der Lage, Auftrag, Planung, Training, Ausführung, Nachtrag und schliesslich Analyse und Wertung der Operation.
Sievert, ehemaliger Kommandant der Fallschirmaufklärerkompanie 17 und heutiger Kommunikationschef der armasuisse befasst sich seit langem mit dem Thema «Einsatz von Spezialkräften». Man erkennt sein Fachwissen, aber auch sein «Herzblut». Vieles geschieht bei verdeckten Operationen im «Dunklen», sei es beim «Angriff» von wenigen Personen (ob Terroristen, Verbrecher, Fanatiker) meist auf Zivilpersonen oder sei es bei den Reaktionen der Sicherheitskräfte. Der «Angriff» beginnt immer überraschend und ist hinterhältig.
Die «Opfer» leiden, werden misshandelt oder umgebracht. Die Einsatzkräfte nehmen hohe Risiken auf sich, sind flexibel und verfügen über modernstes Material. Oft können sie nur unzureichend vor Ort trainieren.
Für solche Einsätze eignen sich nur «Profis». Die Anforderungen an Menschen, die solche Operationen durchführen, sind enorm. Körperliche Leistungsfähigkeit, Geisteshaltung, Flexibilität, Disziplin und persönliche Opferbereitschaft sind nur einige Stichworte. Der «Gegner» ist unberechenbar, rücksichtslos, brutal, medienbewusst und er darf nie unterschätzt werden. Offene Fragen bleiben, wie beispielsweise:
• Welches ist der Beitrag der Schweizer Armee auf diesem Gebiet?
• Welche Leistungen müssen Interventionskräfte im Inland und welche allenfalls im Ausland erbringen?
• Sind dies vor allem Aufgaben für Polizeikräfte, beispiels- weise bei Geiselnahmen in Botschaften oder auf Flughäfen in der Schweiz?
• Sind die Ausbildungs- und Trainingsmethoden sowie die Einsatzverfahren unserer Spezialkräfte der Armee mit den im Buch geschilderten Verfahren vergleichbar?
• Wie würde eine allfällige Zusammenarbeit funktionieren?
Das lesenswerte Buch hilft Politikern, Sicherheitsverantwortlichen, militärischen Führern und anderen Interessierten bei ihrer persönlichen Lagebeurteilung und vermittelt wertvolle Hinweise zur Klärung der oben dargestellten Herausforderungen. Sich auf Dritte verlassen oder gar Wegschauen sind für die Schweiz weder zielführende Methoden noch glaubwürdige Lösungen. Treffend schreibt Naumann an die Adresse der Angreifer «Ihr könnt uns herausfordern, aber ihr werdet niemals gewinnen.»
Brigadier Marcel Fantoni Stabschef Operative Schulung --MILITARY POWER REVUE der Schweizer Armee, Nr. 2 / 2010
Die Bekämpfung des internationalen Terrorismus und der Organisierten Kriminalität sowie die Rettungs- und Evakuationsoperationen gehören zu den Aufgaben militärischer und polizeilicher Spezialverbände. Kaj-Gunnar Sievert behandelt in seinem Buch, dem zweiten zu diesem Themenkreis, in gewohnter Qualität fünf historische Spezialoperationen: Den Sturm des britischen SAS auf die von Terroristen besetzte iranischen Botschaft (19080), die Befreiung von fünf Geiseln aus der Hand polnischer Krimineller durch die Berner Polizeispezialeinheit „Stern“ (1982), die fehlgeschlagene Erstürmung einer entführten Egypt-Air-Maschine durch eine ägyptische Spezialeinheit auf Malta (1985), die Befreiung von US-Staatsbürgern aus einem panamesischen Gefängnis durch Delta Force (1985) sowie die Evakuierung von Zivilisten aus Somalia durch Spezialkräfte der U.S. Navy und des U.S. Marine Corps (1991). Sievert zeichnet Ausgangslage, Handlungsoptionen und Ablauf detailliert nach und liefert darauf aufbauend eine nüchterne Analyse und Wertung --Strategie & Technik, August 2010
Spezialkräfte der Polizei und des Militärs sind auf den Extremfall vorbereitet. Nicht immer sind ihre Einsätze spektakulär, doch stets begeleitet sie ein hohes Risiko, und oft wandeln sie auf dem schmalen Grad zwischen erfolgreich und desaströs. Fünf verschiedene Einsätze stellt der Autor vor. Kaj-Gunnar Sievert war selber Kommandant eines Spezialverbandes der Schweizer Armee. Worauf der Schwerpunkt bei der Lagebeurteilung, der Einsatzvorbereitung, der Risikoabwägung und schliesslich der Durchführung zu legen ist, weiss er daher kompetent einzuschätzen. Und so beschreibt er den Ablauf der verschiedenen Einsätze, die exemplarisch für Erfolg und Versagen der Spezialkräfte stehen, in ihren dramatischen Abschnitten teils von Minute zu Minute. Er nimmt den Leser mit nach Panama, wo während der Invasion der USA der Auftrag lautete, einen US-Amerikaner aus dem Gefängnis zu befreien, nach Malta zur Erstürmung eines gekaperten Flugzeuges, nach London bzw. Bern, wo die iranische bzw. polnische Botschaft zu befreien waren, und nach Somalia zur Evakuierung westlicher Staatsbürger.
Ein geschriebenes Denkmal
Vollkommen unterschiedliche Szenarien geben dem Leser einen Eindruck der Herausforderungen. Neben der sachlichen Schilderung der Abläufe sind die Kapitel jeweils ergänzt um eine kurze Darstellung, wieso es überhaupt zu den Entführungen, Besetzungen usw. kam. Karten und Bilder veranschaulichen die Befreiungs- und Rettungsaktionen. Wie General a.D. Klaus Naumann in seinem Vorwort schreibt, setzt der Autor damit den Angehörigen der Spezialkräfte ein geschriebenes Denkmal als Dank für ihren Einsatz und Opfermut. --Deutsche Militärzeitschrift, Juli/August 2010
Die Geiselnahme im Moskauer Dubrowka-Theater 2002, der Terroranschlag auf die Londoner U-Bahnen und Busse im Jahr 2005 und der Angriff auf Luxushotels des westindischen Mumbai 2008 haben sich tief ins öffentliche Bewusstsein eingeprägt. Die terroristische Bedrohung der modernen Zivilisation durch Extremisten ist mit deren international agierenden Netzwerken aktueller denn je. Die vom Terrorismus und anderen schwerstkriminellen Taten ausgehenden Gefahren werfen gleichzeitig die Frage nach angemessenen Gegenmassnahmen auf. Wennschon wirksame Prävention unmöglich scheint, dann wollen Politiker aus aller Welt wenigstens für die Intervention im Krisenfall gerüstet sein. Der Einsatz von Spezialkommandos gewinnt daher an neuer Bedeutung.
Der Schwerpunkt in diesem Band liegt auf Befreiungs- und Rettungsoperationen. Dabei werden sowohl geglückte als auch gescheiterte Aktionen geschildert. Der Leser wird umfassend über Ausgangslage, Auftrag, Planung, Training und Ausführung der verschiedenen Einsätze informiert. Teilweise unveröffentlichte Fotos, Karten und Grafiken veranschaulichen die Fallbeispiele. Eine hochaktuelle und brisante Thematik, authentisch berichtet aus der einmaligen Insider-Perspektive eines ehemaligen Kommandanten der Fallschirm-Spezialeinheit der Schweizer Armee. --Soldat im Volk / Mai/Juni 2010
Tags, die Kunden mit diesem Produkt verbinden(Was ist das?)Klicken Sie zum Suchen verwandter Artikel, Diskussionen oder Personen auf ein Tag.
|
|
|
|