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Weiter so, 9. März 2009
Rezension bezieht sich auf: Kommando (Zeitschrift)
So, nachdem ich dann auch mal dazu gekommen bin mir die 4. Ausgabe von K-ISOM zu besorgen und durchzuarbeiten erlaube auch ich mir ein Urteil zu dieser Ausgabe. Vorab eines: Ich persönlich finde es rundum gelungen. Dem Interessierten Leser fällt schon mit dem Titelbild ein Highlight ins Auge: "Seit wann trägt die BW MSA-Helme?" Die Nachrichten sind dieses Mal recht kurz gehalten, das stört mich persönlich eher weniger. Erfreut war ich über den Artikel über die LITHSOF. Ein wirklich guter Einblick in eine doch recht am Rand des allgemeinen (deutschen) Interesse wirkenden Einheit. "Car Gunfighting" fällt für mich persönlich in die Rubrik "nice to know", aber ich denke das es auch hier einen Leserkreis gibt der die Informationen gut gebrauchen kann. Der Artikel über die Scharfschützen des FschJgBtl 313 brachte für mich persönlich an Informationen nicht viel Neues, allerdings sind die Bilder wirklich erstklassig. Sowohl Einsatz- als auch 'Heimat' Bilder bieten eine Fülle von Detailsinformationen, die verwandete Ausrüstung wird im Begleittext, teilweise mit Bezugsangabe, erklärt. Alleine diese Bilder rechtfertigen in meinen Augen den Kauf der Ausgabe. Was mich allerdings am meisten überrascht hat war der Artikel über das SAR M41 'SOPMOD'. Da ich in meiner aktiven Zeit noch mit dem G3 ausgerüstet war und mir dessen Schwächen (und Stärken) hinlänglich bekannt sind bin ich doch beeindruckt was der Zubehörmarkt an Zurüstteilen für diese Art von Waffen bereithält. Hier hat der Autor wirklich sehr akribisch den Markt beobachtet und auch teilweise erstaunliche Stücke mit Seltenheitswert gefunden. So kann man den Bogen von den Bildern der Scharfschützen zu einem, auf dem Zivilmarkt erhältlichen, G3-Klone spannen und sich ggf. seine Wunschkonfiguration zusammenstellen. Die rechtlichen Vorgaben dabei natürlich immer im Blick. Alles in allem betrachtet ist ein stetiger Verbesserungs- und Lernprozess bei den Autoren und Redakteuren zu spüren. Kritikpunkte werden, soweit machbar, umgesetzt. Man scheut sich auch nicht Kritik an Entscheidungen oder Versäumnissen der Bundeswehr anzubringen. Das ist auch in der heutigen Presselandschaft eher eine Seltenheit. Gemäß dem Motto: "Stillstand ist Rückschritt" geht es mit dieser Zeitschrift vorwärts. Meinen Glückwunsch.
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Ausgabe 1-6, 3. Juli 2009
Rezension bezieht sich auf: Kommando (Zeitschrift)
Ich habe das Glück, die Zeitschrift seit ihrer ersten Ausgabe zu kennen und den positiven Entwicklungsprozeß mitverfolgt haben zu können. Die Redaktion ist durch ein entsprechendes Forum sehr nah am Leser, und versucht Vorschläge und Kritik nach Möglichkeit umzusetzen. Dadurch entsteht eine Themenvielfalt, die für die meisten sehr ansprechend ist. Standardthemen sind die verschiedensten aktuellen politischen-militärischen Entwicklungen, diverse Einheiten- und Ausrüstungreviews, Büchertips und jüngere historische Themen und einiges mehr. In der Ausgabe Nr. 4/2009 finden sich z.b. Artikel zu: - Amerkanische Truppen im Irak - 'Green Berets' - G82 - Magpul Masada - Taschelmapen im taktischen Bereich - Schweizer Grenadiere uvm. Sehr überzeugend ist dabei, daß die Artikel nicht bei Kaffee und Kuchen mit dem jeweiligen Kommandeur und mit Bildern aus dem Archiv entstanden sind, sondern vor Ort -und das ist oft genug das Kriegsgebiet, wie der jüngste Artikel von Martin Specht beweißt- von eigenem Erlebten berichten. Die entsprechenden Fotos sind stets aktuell und suchen ihres geleichen. Auch wenn die 'Kommando' unpolitisch ist, so ist sie nicht kritiklos und zeigt Mißstände auch auf politisch-militärischer Ebene auf. Ich denke, was Aktualität, Authentizität, gute und interessante Bilder und Recherchen betrifft, so ist die 'Kommando' mit das beste, was zur Zeit auf dem deutschsprachigen Markt zu finden ist.
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Endlich!, 27. Januar 2009
Rezension bezieht sich auf: Kommando (Zeitschrift)
Respekt. KOMMANDO - International Special Operations Magazin ist ein deutsches Magazin, das moderne Sondereinheiten in guten Fotostrecken präsentiert. Aber nicht nur das. Ebenso werden Eliteeinheiten der Bundeswehr sowie Kampfeinsätze in den aktuellen Konfliktzonen dargestellt. Äußerst positiv fällt auf, dass das Magazin NICHT billig mit Internetbildern befüllt wurde, sondern die Autoren zumeist selber vor Ort sind/waren. Angenehm ist auch die unpolitische und überparteiliche Position der Redaktion. Das Magazin ist durchgehend mit schweren Glanzpapier gedruckt und umfasst 80 Seiten. Leider erscheint es nur alle zwei Monate. Interessant ist auch die englische Zusammenfassung am Ende jeden Heftes, das wohl dem Attribut "International" gerecht werden will. Selbstverständlich könnte man die ein oder andere Sache verbessern, aber unterm Strich eins der besten Militärzeitschriften auf dem deutschen Markt. Nachdem ich das Magazin durchstöbert habe, sind mir folgende Rubriken ins Auge gestossen: - Spezialeinheiten - Eliteeinheiten und Kampfoperationen - Scharfschützen - Waffen und Zubehör - Ausrüstung -Tests - Abzeichen - Interview (in meiner Ausgabe von General a.D. Wegener, GSG 9) - Historisches
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