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Kommandant in Auschwitz: Autobiographische Aufzeichnungen des Rudolf Höß [Taschenbuch]

Martin Broszat , Rudolf Höß
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (32 Kundenrezensionen)
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  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Kurzbeschreibung

1. Februar 1998
Die autobiographischen Aufzeichnungen decken die Hintergründe der moralischen und geistigen Pervertierung auf, die sich im Deutschland Hitlers und Himmlers bei unzähligen ehrgeizigen »Gläubigen« des Regimes vollzog.Das Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz, in der Nähe der gleichnamigen Stadt gelegen, wurde nach dem deutschen Angriff auf Polen im Zweiten Weltkrieg errichtet. Im Mai 1940 wurde der damalige SS-Obersturmbannführer Rudolf Höß mit dem Ausbau des Lagers beauftragt, das er als Kommandat dreieinhalb Jahre lang befehligte. Auschwitz gehörte zu den größten Vernichtungslagern des Dritten Reiches und bestand bis zum Januar 1945. Höß wurde zum 2. April 1947 vom polnischen Obersten Volksgericht zum Tode verurteilt und am 16. April 1947 in Auschwitz gehenkt. Der Kommandant, dessen Laufbahn in Dachau begann, dann über Sachsenhausen nach Auschwitz führte und schließlich 1945 in der Zentrale der »Inspektion KL« endete, berichtet von dem Inferno einer maschinell und »hygienisch« betriebenen Ermordung der Hunderttausende, die mit Transportzügen aus ganz Europa in Auschwitz eintrafen. Er schildert Entstehung, Organisation und Entwicklung der Konzentrationslager, besonders aber seine Tätigkeit in Auschwitz. Dabei bemüht er sich um Exaktheit und Sachlichkeit; er zeigt sich keineswegs als sadistischer Henkersknecht, sondern vielmehr als ein Mann, der Ordnung und Disziplin liebte, der in der Freizeit als »anständiger« SS-Führer stets beflissen und bereit war, auch den unmenschlichsten Befehl zur Zufriedenheit seiner Vorgesetzten auszuführen.

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 296 Seiten
  • Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (1. Februar 1998)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3423301279
  • ISBN-13: 978-3423301275
  • Größe und/oder Gewicht: 19 x 12,4 x 1,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (32 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 45.970 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Rudolf Höß war ein SS-Obersturmbannführer, der 1940 beauftragt wurde das Vernichtungslager Auschwitz auszubauen, das er als Kommandant dreieinhalb Jahre lang befehligte. Am 2. April 1947 wurde Höß vom polnischen Obersten Volksgericht zum Tode verurteilt und am 16. April 1947 in Auschwitz gehenkt.


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
73 von 88 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Verstörend 20. Februar 2006
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Das eigentlich Schreckliche an den Aufzeichnungen Höss' ist, dass Höss nicht den Eindruck eines allgemein menschenverachtenden Ungeheuers macht, sondern ein vielleicht etwas bürokratischer, ultradisziplinierter, arbeitssamer und ordnungsliebender Mensch ist, wie es wahrscheinlich nicht wenig auf der Welt gibt. Wie leicht wäre es, seine Verachtung für die nationalsozialistische Ideologie auf den allen nüchternen Zahlen vom Völkermord einen emotionalen und persönlichen Hintergrund gebenden Großverbrecher zu projizieren; jedoch: eine eigentliche Erklärung für die Motivation von Höss Handeln bleibt aus. Angst macht, was Hannah Arendt vielleicht nicht ganz untrefflich die Banalität des Bösen genannt hat: Menschen wie du und ich sind unter bestimmten Voraussetzungen zu ultimativer Grausamkeit fähig. Höss ist nicht resistent gegenüber dem Erlebten und Getanen: er scheint emotional durchaus unter seiner Arbeit gelitten zu haben, der unbedingte Gehorsam Himmer und Hitler gegenüber aber gestatten ihm nicht, Emotionen/ethische Überlegungen in die Tat umzusetzen, Härte (gegen sich selbst wie gegen andere, so Höss selbst) ist oberstes Gebot. Dies macht Angst: die Wahrscheinlichkeit historischer Singularität wird marginal vor dem Hintergrund solcher Psychogramme. DAher verstörend.
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39 von 50 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die Autobiographie von Rudolf Höß 6. Februar 1999
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Rudolf Höß legt in dieser kommentierten Autobiographie seine Sicht über sein Leben und Wirken dar. Aus historischer wie auch aus psychologischer Sicht ist dieses Werk deshalb höchst interessant.
Von der Kindheit im strengen Elternhaus, über die Zeit im Ersten Weltkrieg bis hin zum Eintritt in die SS und die daraus resultierende "Karriere" zeichnet Höß seinen Lebenslauf stellenweise sehr emotional nach und kommentiert z. T. auch die Zeitgeschichte.
Für die meisten Leser, die dieses Buch lesen werden, mag Höß eigene Darstellung über das Leben in "seinem" Lager Auschwitz von besonderem Interesse sein. Deshalb ist zu diesem spezifischen Punkt zu sagen, daß Höß nur kurz und mit einer widerwärtigen Oberflächlichkeit auf das Geschehene im Lager eingeht. Vor allem seine Betrachtungsweise über die Funktion der Gaskammern von Auschwitz-Birkenau entlarvt ihn als gewissenlosen Vollstrecker des Hitler-Terrors. Er selbst wähnt sich zwischen den Zeilen als Mörder mit weißer Weste, der zwar unmittelbar mit dem Massenmord an Millionen von Menschen zu tun hatte, innerlich aber stets ein Aufbegehren gegen Terror und Brutalität in einem KL empfand.
Dieses Buch ist im Hinblick auf die Gefühls- und Lebenslage eines der Haupttäter des NS-Wahnsinns besonders interessierten Lesern zu empfehlen. Als Ergänzungsliteratur hierzu empfiehlt sich das Buch von Robert Merle "Der Tod ist mein Beruf".
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64 von 84 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein Dokument nationalsozialistischer Geisteshaltung 1. Februar 2001
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Höss zu lesen geht an die Substanz. Wie einer, der für den Tod unzähliger Menschen verantwortlich war, mit einer Beiläufigkeit über sein Morden berichtet und gleichzeitig versucht sich von eben diesem zu distanzieren, schokiert. Nicht weniger schokierend ist das eigene Leseverhalten. Das Buch muss als spannend, gar fesselnd beschrieben werden. Und dennoch wollen mir eben diese Termini in diesem grässlichen Zusammenhang nicht so einfach über die Lippen kommen. Was ist es, was den Leser fesselt? Die Banalität des Bösen (Hannah Arendt), die sich uns auf wundersamer Weise eröffnet und dann doch wieder verschliesst (schließlich sind wir doch keine Mörder)? Oder sind wir gefesselt, weil wir uns als voyeuristische Gaffer am Unfassbaren ergötzen?
Martin Brozat (der Herausgeber) hat wahnsinnige Arbeit geleistet. Ohne seine wissenschaftliche Bearbeitung der Aussagen von Höss, wären diese nicht zu bewerten. Es ist sein Verdienst, dass wir wenigstens mit einem Quentchen Gewissenhaftigkeit den Versuch wagen können, hinter die Fassade nationalsozialistischer Menschenmanipulation, auf die Denkstrukturen eines Höss schauen zu können. Und was man sieht bleibt halt faszinierend banal. Höss, ein Typ,dem emotionale Regungen, wie Mitleid, nicht fremd waren; - doch standen sie hinter den Tugenden Gehorsam, Pflichterfüllung, Loyalität und Ordnungsliebe zurück. Ob es davon nicht noch mehr gibt?
Das Buch ist so spannend, dass man sich den Massenmord an den Juden mit ins Bett nimmt.
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28 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Michael Dienstbier TOP 500 REZENSENT
Format:Taschenbuch
"Im Frühjahr 1942 gingen Hunderte von blühenden Menschen unter den blühenden Obstbäumen des Bauerngehöfts, meist nichtsahnend in die Gaskammern, in den Tod. Dieses Bild vom Werden und Vergehen steht mir auch jetzt noch genau vor den Augen" (194).

Rudolf Höß was SS-Obersturmbannführer und Kommandant von Auschwitz. Er organisierte das effektivste Vernichtungslager des Dritten Reiches. Auch der Spruch "Arbeit macht frei", der synonym für den Holocaust steht, geht auf ihn zurück. Höß wurde 1946 verhaftet und von einem polnischen Gericht zum Tode verurteilt. Das Urteil wurde am 16.4.1947 in Auschwitz durch den Strang vollstreckt. Während seiner Haft schrieb Höß seine Lebensgeschichte nieder, die auf erschreckende Art und Weise zeigt, wie ein keineswegs sadistisch veranlagter Mensch aus reinem Pflichtgefühl zum Massenmörder wird.

Bis auf wenige Ausnahmen beschreibt Höß selbst die grausamsten Details in einem penetranten Beamtendeutsch. Seit dem Ende des Krieges stellt man sich die Frage, wie einfache Bürger zu kaltblütigern Mördern werden konnten. Höß' Aufzeichnungen lassen deutlich werden, dass dies maßgeblich darauf zurückzuführen ist, dass Gehorsam und Pflichterfüllung zum kategorischen Imperativ einer gesamten Gesellschaft und vor allem der SS erhoben wurde. "Deine Ehre heißt Treue" war der Leitspruch dieser selbsternannten Elitetruppe. Die Konsequenzen dieser Treue werden völlig irrelevant. So wurde selbst der befohlene Massenmord vollstreckt, weil es als unmöglich empfunden wurde, einen Befehl nicht zu befolgen.
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Vor 4 Monaten von Walter Bittner veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Kommandant in Auschwitz, Rudolf Höß
Das Buch habe ich mir gekauft, denn ich hatte mal Etwas gehört in einigen Interviews von Überlebenden von Auschwitz und wollte mehr davon wissen. Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Bibi veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Hart...
Ein mehr als krasses Buch mit einem (vermeintlichen) "Statisten" der rein garnichts verstanden hat. Mehr als "nur" lesenswert"! Einfach: nur LESEN!
Vor 8 Monaten von Bernd Lutter veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Aus dem Leben eines Täters, aus der Sicht des Täters
Das Buch von Rudolf Höß ist ein erschreckendes Zeugnis deutscher Geschichte und menschlicher Abgründe. Lesen Sie weiter...
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Vor 10 Monaten von Josephine Sterner veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Autobiographische Aufzeichnungen mit Verdrängungseffekt
Trotz guten Willen und großen Maß an Offenheit sind die kurz vor seinem Tode aufgezeichneten Aufzeichnungen des KZ Auschwitz-Kommandanten Rudolf Höß durch... Lesen Sie weiter...
Vor 15 Monaten von Vladi H. veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Echt gut
Sehr interesant fur alle die sich fur die zeit interesieren kann ich nur weiter empfelen
Ein echt cooles buch kann ich nur sagen
Vor 18 Monaten von ilker akyazi veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Kommandant in Auschwitz
Beschäftige mich z.Zt. mit der Geschichte von Auschwitz; bin dadurch auf das Buch autmerksam geworden und froh, es gelesen zu haben. Lesen Sie weiter...
Vor 19 Monaten von "omaB" veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Die Banalität des Bösen
Hannah Arendt hat im Kontext des Eichmann-Prozesses über die "Banalität des Bösen" gesprochen. Lesen Sie weiter...
Vor 19 Monaten von Bernd Wagner-Luebbeke veröffentlicht
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