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Aber wie der Brenner dann zum Forschen angefangen hat, sind ihm ganz andere Sachen untergekommen. Erstmal hat jemand den Bimbo, auch einen von den Fahrern, erwürgt. Ganz klar, der Lanz -- sagen alle, auch die Polizei. Und der Lanz auch, und hat dann plötzlich keine Schulden mehr.
Ein Schnüffler lebt gefährlich. Drum wird der Brenner auch von den Rettungsbündlern zusammengeschlagen. Und erfährt so nebenbei etwas über die Geldquellen des Vereins. Und er merkt, dass alle anderen, die etwas wussten, mittlerweile tot sind....
Ganz schön makaber, diese Geschichte über zwei Rettungsvereine in Wien. Aber dabei durchaus nicht unrealistisch. Komm, süßer Tod ist für mich der beste Krimi aus der Reihe um Simon Brenner -- kohlrabenschwarz. Der Erzählstil ist wie gehabt; Wolf Haas schaut den Leuten aufs Maul. Und wenn man die Rosi, die am AKH eine Imbissbude betreibt, so reden hört: "gegege", genauso ist es! Die deftigen Scherze, Wortspielereien -- so grauslig sie auch sein mögen -- sie passen einfach. Wer gerne was österreichisches liest und sich dabei einfach nur unterhalten will: der ist hier richtig! --Daniela Ecker
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
...zum süchtig werden...,
Von
Rezension bezieht sich auf: Komm, süßer Tod (Taschenbuch)
Dies war mein zweiter Wolf Haas Roman, und ich habe mich schon auf den dritten gestürzt!Brenner, ehemaliger Kriminalbeamter und ehemaliger Detektiv, verspricht sich ein "ehrenwerteren" Beruf (und eine große Dienstwohnung), als er als Rettungsfahrer in Wien ein neues Leben beginnen will. Doch die Vergangenheit als "Schnüffler" holt ihn ungewollt wieder ein, als ein Kollege von ihm Zeuge eines Mordes wird und kurz darauf selbst Opfer einer Gewalttat wird und ein weiterer als Täter festgenommen wird. Soviel zur Handlung, die immer neue interessante und spannende Wendungen parat hält. Wirklich unterscheiden tun sich die Wolf Haas Romane von anderen Krimis allerdings durch die eigenwillige, "österreichisch grantige" und gerade deshalb liebenswürdige Hauptfigur Brenner mit seinem durchwegs schwarzen Humor. Als Wienerin amüsierte mich darüber hinaus die treffende, humorvolle Betrachtung der Stadt Wien. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Gewaltiger Wortwitz,
Von
Rezension bezieht sich auf: Komm, süßer Tod (Taschenbuch)
Wolf Haas ist ein sehr eigenwilliger Schriftsteller oder besser, er hat einen sehr eigenwilligen Stil. So wie er schreibt kein anderer und das spaltet auch die Leserschaft. Die eine Hälfte findet seine Art zu schreiben großartig, weil abseits von allem anderen. Die Sprache nahe am Dialekt mit viel bissigem Humor. Die andere Hälfte findet ihn zum Kotzen. Vor allem weil unter seinem Schreibstil Charaktere und deren Entwicklung ebenso leiden wie Handlung und Plot. Oft schweift Haas in völlig belanglose Erklärungen ab. Ich für meinen teil mag seine Art zu schreiben - solange ich nicht eine zu große Dosis auf einmal davon abbekomme. Da seine Bücher aber nicht sehr Dick sind, ist die Portionierung gerade angenehm."Komm süßer Tod" ist der dritte Roman von Wolf Haas (nach "Auferstehung der Toten" und "Der Knochenmann") und wiederum ist Simon Brenner die Hauptfigur. Dieses Mal ist er als Rettungsfahrer angestellt und Haas erzählt die Geschichte von einem Mord in diesem Milieu. Brenner der Zeuge dieser Tat war, wird immer stärker in den Fall hineingezogen und muss ihn letztlich auch lösen. Aus meiner Sicht ist Wolf Haas mit "Komm süßer Tod" eine weitere Verbesserung gelungen. Er wurde erneut bissiger und seine Kommentare wurden noch lustiger. Selten bringt mich ein Buch dazu laut aufzulachen, Wolf Haas schafft das mit Leichtigkeit. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
'Das ist schon a bisserl Ding',
Von
Rezension bezieht sich auf: Komm, süßer Tod (Taschenbuch)
In den Brenner-Krimmis soll es immer so zugehen, ich hab erst diesen hier gelesen, darum kann ich es nur üüber diesen hier erzählen. Ein Ich-Erzähler erzählt die ganze Geschichte, und zwar so, wie ein 'lebendiger' Erzähler uns die erzählen würde. Er spricht den Leser also direkt an, mit so Konstruktionen wie 'jetzt pass auf, Lebensweisheit, wenn dir einer...' oder 'ob du's glaubst oder nicht' oder 'Das ist schon a bisserl Ding'.Wer dieser Ich-Erzähler ist, woher er das alles weiss, das klärt sich in diesem Buch nicht auf, ist aber nicht so wichtig. Brenner, der lange Jahre Polizist war und danach kurz Privatdetektiv, arbeitet jetzt als Rettungsfahrer. Als plötzlich das andere Wiener Rettungsunternehmen seinem Arbeitgeber die Patienten wegklaut, wird er von seinem Arbeitgeber gebeten, doch mal nachzuforschen, woran das liegt. Plötzlich geschehen noch 3 Morde, der Chef der Blutbank beispielsweise und ein Kollege vom Brenner müssen sterben, und auch hier wird er irgendwie in die Ermittlungen hineingezogen. Am Ende klärt er es natürlich auf, wie sich das für einen Krimi gehört. Viel wichtiger sind aber der schwarze Humor vom Haas, die wunderschön nachempfundene Sprache, die die Erzählsituation perfekt abbildet, die skurrilen Details. Alles sehr makaber und bissig. Lesen! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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