Mathilde, ihre Schwester Ali und ihre Freundin Johanna leben in Berlin. Ali ist verheiratet und hat ein Kind. Sie ist berufstätig und ihr arbeitsloser Mann versorgt den Haushalt. Als Architektin bei einem Großprojekt steht sie unter starkem Stress und das überträgt sich auf ihre Familie. Mehr aus Frust, betrügt sie ihr Ehemann.
Johanna hat über Kontaktanzeige einen Mann kennen gelernt. Als dieser sie zu hause anruft, geht ihre Tochter ans Telefon und verliebt sich in die Stimme des Anrufers. Das bringt diesen in arge Verlegenheit. Trotzdem ruft er die Tochter weiterhin an, bzw. wird von ihr angerufen.
Mathilde ist ein Nervenbündel. Arbeitsplätze und Beziehungen scheitern nach kurzer Zeit an ihren emotionalen Entladungen. Als sie mal wieder die Möbel in der Wohnung geraderückt, erscheint die Polizei. Einer der Polizisten gefällt Mathilde ganz gut und sie begeht weitere Lärmstörungen um das Heranrücken des Polizisten zu provozieren. Einen gemeinsamen Abend mit dem Freund und Helfer geht schief, aber Mathilde bleibt am Ball.
Der Film erzählt einen kurzen Lebensabschnitt von drei Frauen in Berlin. Überraschende Wendungen und pfiffige Dialoge wechseln einander ab. Weniger Planung, mehr Spontanität ist das Motto. Ganz nette Filmunterhaltung.