Kurzbeschreibung
Und die Kleine schtand auf ihren Besen gelehnt. Und schtand - : - (aber auch schon so raffiniert! : [...] : "Warum ich mich nur DAMITT plagn muß ? !" -. / : "Wenn doch Alles zugrunde geht : iss es da nich gleichviel, op die S=tube so aussieht oder anders?" Mit diesem Seufzer der "Kleinen" hebt jenes Theaterstück an, daß Arno Schmidt in seinem KAFF aufführen läßt. Titel und Verfasser des Stückes, dessen Aufführung ausführlich beschrieben wird, bleiben ungenannt. Hier liegt nun erstmals Ifflands Posse vor, in der der Chirurgus Krappe noch schnell die "Kleine", Justine heiraten will, bevor der drohende Komet alles zerstört - wenn er denn kommt.
Der Verlag über das Buch
In der Reihe Theatertexte werden jene Theaterstücke publiziert, die im 18. Jahrhundert auf den Bühnen mit Erfolg aufgeführt wurden. Es handelt sich also vor allem um Lustspiele und Singspiele sowie um Tragödien damals populärer und heute weitgehend unbekannter Theaterdichterinnen und -dichter. Darüberhinaus werden theoretische Theatertexte des 18. Jahrhunderts veröffentlicht, die zur umfassenden Diskussion um das Medium Theater beitrugen. Autobiographische Schriften von Schauspielern und Prinzipalen sollen die Reihe ergänzen. Die Reihe bietet in Orthographie und Interpunktion unveränderte Neudrucke. Ein Nachwort orientiert über die Ausgabe, den Inhalt und den Verfasser und stellt das Stück in den zeitgenössischen Kontext. Die Theatertexte lösen durch die Wiederveröffentlichung schwer zugänglicher, aber wichtiger Texte ein seit langem beklagtes, editorisches Desiderat ein und sind damit ein bedeutender Beitrag zur theater- und literatur- sowie kulturwissenschaftlichen Erforschung des Theaterwesens im 18. Jahrhundert.