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Kolyma: Thriller [Gebundene Ausgabe]

Tom Rob Smith
3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (122 Kundenrezensionen)

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Kurzbeschreibung

5. Januar 2009
Nach Kind 44 der neue Bestseller von Tom Rob Smith

Moskau 1956. Leo Demidow ist nicht zu beneiden. Die Existenz seines Morddezernats wird von offizieller Stelle geleugnet; er darf bestenfalls verdeckt ermitteln. Für seine alten Kollegen vom KGB ist er ein Verräter. Und seine Adoptivtochter Zoya hasst ihn so sehr, dass sie ihn am liebsten töten würde. Vergeblich kämpft Leo um ihre Zuneigung. Für sie bleibt er der Mann, der ihre Eltern auf dem Gewissen hat ... Doch es kommt noch schlimmer. Zoya wird gekidnappt. Wieder ist es Leos Vergangenheit, die sich bitter rächt. Will er das Mädchen wiedersehen, muss er einen Gefangenen aus dem schlimmsten aller Lager in Sibirien befreien: Kolyma. Leben gegen Leben das ist die simple Logik der Entführer. Leo hat den Mann vor sieben Jahren dort hingebracht, Leo soll ihn auch wieder herausholen. In seiner Verzweiflung lässt Demidow sich als Gefangener nach Kolyma einschleusen. Doch schon am ersten Abend wird er erkannt, und die Häftlinge beschließen, sich grausam zu rächen...

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Produktinformation

Leseprobe: Jetzt reinlesen [59kb PDF]
  • Gebundene Ausgabe: 480 Seiten
  • Verlag: DUMONT Literatur und Kunst Verlag; Auflage: 1 (5. Januar 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3832180893
  • ISBN-13: 978-3832180898
  • Originaltitel: The Secret Speech
  • Größe und/oder Gewicht: 21,2 x 15 x 3,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (122 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 151.168 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Tom Rob Smith wurde 1979 als Sohn einer schwedischen Mutter und eines englischen Vaters in London geboren, wo er auch heute noch lebt. Er studierte in Cambridge und Italien und arbeitete anschließend als Drehbuchautor. Mit seinem Debüt "Kind 44" gelang Tom Rob Smith auf Anhieb ein internationaler Bestseller. Er wurde u. a. mit dem Steel Dagger ausgezeichnet, für den Man Booker Prize nominiert und bisher in 26 Sprachen übersetzt.

Produktbeschreibungen

Amazon.de

Als Leo Demidow ins Zimmer seiner beiden Adoptivkinder kommt, tut Soja so, als würde sie schlafen. Aber der ehemalige KGB-Polizist hat genug Erfahrung mit Gefangenen, um zu erkennen, dass Soja hellwach ist und auf jede seiner Bewegungen mit Anspannung lauscht. Kurz zuvor hatte sie, wie schon so viele Nächte vorher, ein Messer an seine Halsschlagader gehalten. Aber dann war sie durch einen Anruf aufgeschreckt und davon abgehalten worden, ihre Tat vielleicht zumindest dieses Mal durchzuführen.

Der nächtliche Anruf ist für Leo Demidow mehr als unangenehm. Er kommt von einem betrunkenen Kollegen, der sich schuldig fühlt. Er hat eine Schuld auf sich geladen, an der auch Demidow seinen Anteil hat. Das ganze Lügengebäude einer heilen Familie scheint endgültig zusammenzubrechen. Dann wird auch noch Soja entführt und der Ex-KGB’ler und jetzige Leiter eines von der Sowjet-Regierung verschwiegenen Morddezernats auf perfide Art und Weise erpresst. Wenn ihm das Leben seiner Adoptivtochter lieb ist, so fordern die Entführer, solle er sich ins Gulag an den Rand Sibiriens einschleusen lassen und dort einen Priester befreien, für dessen Internierung vor sieben Jahren er selbst verantwortlich zeichnet. Demidow lässt sich auf den Handel ein – und wird im Strafgefangenenlager prompt enttarnt. Von diesem Zeitpunkt an scheint seine Ermordung nur noch eine Frage der Zeit zu sein...

Immer enger zieht der britische Bestsellerautor Tom Rob Smith die Schlinge um den Hals seiner Hauptfigur, bis selbst dem letzten Leser der Atem stockt. Nach Kind 44 ist Kolyma wieder ein großer Wurf im Thriller-Genre. Wie es dem jungen Autor gelingt, die bedrückende Atmosphäre in der Sowjetunion Chruschtschows erlebbar zu machen, ist nahezu erschreckend. Und wie sich dann alles löst, ist beruhigend zugleich.-- Stefan Kellerer

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Tom Rob Smith, geboren 1979, lebt in London. Mit seinem Debüt Kind 44 gelang ihm auf Anhieb ein internationaler Bestseller. Es wurde u.a. mit dem Steel Dagger ausgezeichnet, für den Man Booker Prize nominiert und bisher in 26 Sprachen übersetzt.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Kolyma... wo bitte? 16. Juli 2011
Format:Taschenbuch
ich bin aufgrund der vielen guten Meinungen zum Vorgänger Kind 44 auf dieses Buch aufmerksam geworden.Habe Kind 44 nicht gelesen aber dachte mit selber Autor etc...Zudem hatt mich das Gulag System in der ehemaligen Sowjetunion schon lange interessiert.Die Stimmung in der Sowjetzeit um 1950 wird im ersten drittel des Buches super dargestellt.Ein Unrechtsstaat in dem sich alle bespitzeln und man niemand trauen kann,für mich tun sich da parallelen zur DDR auf.Mittendrin Leo ehemaliger Agent mittlerweile jedoch reuemütig wegen seiner alten Verbrechen und nur noch Kommissar im Morddezernat.Ich werde jetzt nicht zu viel verraten.Auf jeden Fall ist das erste Drittel des Buches wirklich spitze, man spürt richtig die Atmosphäre der Überwachung in einem Staat der allmächtig erscheint.Bis dahin war ich mehr als Begeistert.Dann gehts in den Gulag nach Kolyma,nach der Überfahrt dachte ich mir schon oje oje ganz schön haarsträubend naja aber unterhaltend.Der Gulag und Kolyma an sich werden in 10 Seiten abgehandelt und dann gehts Schlag auf Schlag von einer haarigen Situation in die nächste.Und ein 14 jähriges pubertierendes Mädchen wird immer mehr zur Hauptfigur.Im Verlauf geht es dann nach Ungarn zum Aufstand gegen Mütterchen Russland.Viele meinen die Verschwörungsgeschichte hinter dem Ungarn Aufstand ist totaler Müll ich sehe das nicht so,auch wenn wohl nur Fiktion sind die Gründe im Buch gut erläutert und könnten plausibel sein.Das Buch ist ein Pageturner schnell geschrieben,spannend unterhaltsam usw. Jedoch wenn man es weglegt und mal drüber nachdenkt kommen einem schon viele Zweifel.Zuerst mal sind alle wirklich alle Charaktere Stereotypen was extrem nervt. Lesen Sie weiter... ›
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28 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Heike Werner TOP 1000 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
Die Bewertung dieses Romans fällt mir irgendwie nicht so ganz leicht; ich fühle mich sozusagen meinungstechnisch völlig zerrissen...

Einerseits hat hier Tom Rob Smith wie auch schon im Vorgängerroman Kind 44 für KOLYMA historisch Fundiertes zu einer spannenden Geschichte um seine Romanfigur, den ehemaligen Geheimdienstler und jetzigen Leiter einer Mordkommission Leo Demidow, verwoben.
Andererseits verzettelt er sich vor allem im letzten Drittel des Romans so völlig bei dem Versuch, die Grausamkeiten noch totalitärer wirken zu lassen und auch noch die politischen Entwicklungen Ungarns bis zum Aufstand in Budapest sinnerfüllt mit unterzubringen, dass die eigentlich zu erzählende Geschichte total unglaubwürdig wird und damit ihren Schrecken verliert. Zu viele handelnde Personen, bei denen nur an der Oberfläche gekratzt wird, geben dem Ganzen den Rest.
Glasklar Ziel verfehlt, würde ich sagen.

Doch kurz zum Inhalt des Romans:
Der Versuch, seine Vergangenheit im Geheimdienst hinter sich zu lassen, hat bisher für Leo schon aufgrund seiner familiären Situation nicht funktioniert. Bei einer von ihm vor Jahren durchgeführten Verhaftung wurden die Eltern zweier Mädchen getötet und um den beiden wenigstens die Zustände in einem Kinderheim zu ersparen und zumindest teilweise seine Schuld abtragen zu können, hatte er die beiden adoptiert.
Doch Soja, die ältere der beiden, hasst Leo wie die Pest, kann das erlebte Leid nicht verzeihen und schon gar nicht vergessen, was sie ihn jeden Tag spüren lässt - bis hin zum allnächtlich wiederholten Mordversuchs-Ritual.
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16 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gelungene Fortsetzung, schwächer als Kind 44 11. Juni 2010
Format:Gebundene Ausgabe
Durch einige Bewertungen, die ich hier vor Kauf des Buches gelesen habe, war ich leider schon etwas voreingenommen und bin demnach auch kritisch herangegangen.
Der Schreibstil entspricht genau dem von "Kind 44" und auch die detaillierte Erzählweise hat sich nicht geändert.

Es gibt jedoch Gründe für mich, nicht die vollen fünf Sterne zu vergeben. Zum Beispiel, dass für meinen Geschmack nicht soviel Wert auf die Persönlichkeiten wie beim Vorgänger gelegt wurde; das hat mir damals u.a. am besten gefallen.
Trotzdem schafft es Smith wieder, eine Spannungskurve aufzubauen; grober Hintergrund ist dabei Leos Kampf um die Gunst seiner Tochter. Dabei gerät er mit einem Ehepaar zusammen, dessen Leben er viele Jahre zuvor zerstört hatte. Zunächst mit der Frau, die Rache an Leo sinnt und von ihrem Mann getrennt wurde, der nach Kolyma geschickt wurde.

Leider verliert sich die Hauptstory gegen Ende des Buches in einen zweiten größeren Handlungsstrand, der nicht notwendig gewesen wäre. Smith versucht also in einem Buch einerseits die Vorfälle rund um Kolyma unterzubringen, und gleichzeitig einen weiteren historischen Vorfall einzubinden. Das tut dem Buch nicht besonders gut und kann für Verwirrung sorgen.

Den Titel "Kolyma" finde ich nebenbei bemerkt nicht so passend wie der Original-Titel "The Secret Speech", da die "geheime Rede" mehr im Vordergrund steht als Leos Aufenthalt in Kolyma, bei dem er versucht, den ehemaligen Pastor zu retten.
Somit entstehen interessante Handlungsstränge, die sich mehr und mehr zuspitzen. Alles in allem trotzdem ein gelungener Thriller, welchen es sich lohnt zu lesen.
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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen düster und beklemmend
Mit Kolyma nimmt der Autor den Leser mit in die düsteren Zeiten von Stalin; Zeiten der Bespitzelung, der Unterdrückung und des staatlichen Machtmissbrauchs. Lesen Sie weiter...
Vor 27 Tagen von Sonja R. veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Schwere Lektüre und sehr bedrückend
Das Buch als weiterführend zu Kind44 ist beeindruckend und sehr bedrückend,
auch in dem Wissen wie es in der ehemaligen SU war und auch in den Blockstaaten. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Leger veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Sternvergabe wegen des Sprechers eigentlich unmöglich
Buch: Wertung nicht möglich
Sprecher: 0 Sterne

Begründung:
Leider muß ich einen Stern verteilen, um hier überhaupt schreiben zu konnen. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Alphazalpha veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Kolyma
Wie der erste Teil(Kind44)Super .
Tom Rob Smith ist jetzt mein Lieblingsschriftsteller,kein Schriftsteller ist es bis jetzt so gelungen diese Zeitepoche so spannend und... Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Carsten veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Tolle Buchserie
Liebe die Bücherserie von Tom Rob Smith - Nachdem man sich reingelesen hat, will man mehr !!!

Schade das es nicht noch ein Band gibt.
Vor 3 Monaten von Dajana veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Besser als Kind 44
Kolyma von Tom Rob Smith, der Nachfolger des viel gelobten Kind 44, führt die Geschichte des KGB-Mannes Leo Demidow weiter. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von kaenguruhs veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen In Ordnung
Das Buch war schon in Ordnung, jedoch lange nicht so fesselnd wie Kind44. Wenn man nicht weiß was man lesen soll kann man es schon nehmen, aber es war nicht einmal so, dass... Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Sophie veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Kolyma
War von dem ersten Buch, Kind 44, sehr beeindruckt. Deshalb die Überlegung den zweiten Band zu kaufen, dieses Buch
ist zwar gut kommt aber an das erste Buch nicht heran. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Harald M. veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen the best
nach Kind 44 ein würdiger Nachfolger, und einer der besten und spannendsten Romane, die ich 2013 gelesen habe. Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Buchfee veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen Kolyma
Das Kind 44 war ein hochspannendes Buch, bei Kolyma hat die Rezension schon einiges verraten, es war wirklich dermaßen was von unwirklich, dass ich das Buch zu Ende lesen... Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von Ruth Zimmermann veröffentlicht
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