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Kolumbus kam als Letzter: Als Grönland grün war: Wie Kelten und Wikinger Amerika besiedelten (1 MP3 CD)
 
 

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Kolumbus kam als Letzter: Als Grönland grün war: Wie Kelten und Wikinger Amerika besiedelten (1 MP3 CD) [MP3 Audio] [Audio CD]

Hans-Joachim Zillmer , Martin Molitor
3.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (19 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Audio CD
  • Verlag: Technisat/Radioropa Hörbuch; Auflage: 1., Aufl. (9. Juli 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3866678312
  • ISBN-13: 978-3866678316
  • Größe und/oder Gewicht: 14,2 x 12,4 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (19 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.035.862 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Hans-Joachim Zillmer
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

»Verrückt oder genial?« fragte bereits »Bild« und »ein Ingenieur schreibt die Weltgeschichte um« titelte die »Welt am Sonntag«. Nach Bestätigung mehrerer spektakulärer Theorien des Bestsellerautors Zillmer widmet er sich nach aufwendigen Recherchen nun den großen Rätseln unserer Vergangenheit. Brisante Fakten und Beweise, faszinierend und aufregend komponiert.

1 MP3-CD, Laufzeit 12:40 Stunden.

Klappentext

Waren die Inka-Herrscher Wikinger? Die Wikinger nannten Grönland wahrheitsgemäß »grünes Land«, bauten Weizen an und betrieben intensiv Rinderzucht – unmittelbar am Rande des ewigen Eises? Die bereits in »Irrtümer der Erdgeschichte« aufgestellte Behauptung, dass Grönland vor eintausend Jahren grün und eben nicht vereist war, wurde inzwischen eindrucksvoll bestätigt. Denn die Ausgrabung eines Bauernhofes auf Grönland ergab, dass die Wikinger angesichts des näher kommenden Eises in aller Seelenruhe ihre Habseligkeiten einpackten, bis die Farm schließlich unter dem Gletschersand begraben wurde. Kam das Eis erst im 14. Jahrhundert mit der Kleinen Eiszeit und vertrieb die grönländischen Wikinger mit ihren scharfen Waffen ins nahe gelegene Amerika?
Im US-Bundesstaat New Mexico wurden Massengräber prähistorischer Indianer gefunden, die zu 60 Prozent ein Durcheinander von enthaupteten und zerstückelten Körpern sowie abgetrennten Körperteilen enthalten. Die Ausgräber verglichen dieses Erscheinungsbild mit der Wirkungsweise mittelalterlicher Schwerter, die zur selben Zeit in der Alten Welt gefertigt wurden – scharfkantige Klingen besaßen die steinzeitlichen Anasazi in der Neuen Welt nicht.
Wie auch alte Karten beweisen, besiedelten bereits Kelten Island, Grönland und Nordamerika vor den Wikingern, fuhren auf dem Atlantik bis nach Südamerika und durch die Magellanstraße in den Pazifik. Dass die Inkas biblische Geschichten bereits vor der Ankunft der ersten Konquistadoren kannten, galt bisher als Rätsel der Geschichte.
Rätselhaft ist auch eine Pyramidenanlage der Maya, die atypisch aus gebrannten Ziegeln errichtet wurde – eine spezifisch römische Bauweise. Noch rätselhafter sind alteuropäische Ogham-Zeichen auf den angeblich 3000 Jahre alten Kolossalköpfen der Olmeken in Mittelamerika, eine hebräische Inschrift in einem 2000 Jahre alten Grab oder andere vom Autor dokumentierte Überraschungsfunde: Beweise für präkolumbische Kontakte zwischen der Alten und Neuen Welt. Warum ging dieses Wissen bis zum 15. Jahrhundert wieder verloren? Entstand erst in diesem Zeitraum die römisch-katholische Kirche und sorgte durch eine umfassende Fälschungsaktion nach einer Naturkatastrophe dafür, dass dieses Wissen nur noch in den Mythen erhalten blieb? Zillmer verknüpft ketzerische Fragen, kaum bekannte oder geheim gehaltene Fakten und neueste Forschungsergebnisse zu einer faszinierenden Kette aus Argumentationen und Beweisen: Die Geschichte der Neuen, aber auch der Alten Welt verlief ganz anders… -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

40 von 47 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen Weniger wäre mehr gewesen, 10. Mai 2004
Von 
Frankypistor "frankypistor" (Europa) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Kolumbus kam als Letzter (Gebundene Ausgabe)
Ein genialer Titel, der neugierig macht und vermittelt, wovon das Buch handelt: Von Kontakten zwischen Asien, Europa und Amerika, lange bevor besagter Genuese die neue Welt für Spanien entdeckte. Aber hält der Inhalt, was der Titel verspricht? Dazu gleich mehr.
Grundsätzlich ist es erfrischend, wenn engagierte Laien ein Gebiet unvoreingenommen analysieren und den Mut zu Hypothesen haben, deren Kühnheit die Fachwelt in ihrem Bemühen, stets am Gesicherten zu kleben, niemals aufbringen würde. Emsige Recherche ist denn auch die Stärke des Buches. Ich wusste z.B. nicht, dass es an einer Stelle in Amerika, in Comalcalco (Mexiko) Pyramiden in einer Ziegelbauweise gibt, die an antike Bauten erinnert, und dass vor der Küste Brasiliens griechische Amphoren gefunden wurden. Dazu kommen bekanntere, wenn auch nicht weniger verblüffende Abbildungen wie die des römisch anmutenden Terrakottaköpfchens oder der Waldseemüllerkarte, die bereits 1507 den damals noch lange nicht erforschten Umriss ganz Südamerikas zeigt. Soweit die Fakten.
Doch zwischen dem Zusammentragen von Material und seiner phantasievollen Deutung sollte die wissenschaftlich-kritische Analyse stehen - zumindest kann man das von einem doppelten Ingenieur erwarten. Und da hapert es gewaltig, denn die Fabulierlust treibt den Autor dazu, immer neue Fässer aufzumachen, aus denen er absonderliche Theorien zu Tage fördert - gestützt auf so unterschiedliche Quellen wie die „Gartenlaube", Spektrum der Wissenschaft oder obskure Trierer Hausinschriften. Hier eine Essenz:
Unsere antike Geschichte gab es nicht, sie wurde im 14. Jh. von der „römischen Papstkirche" erfunden. Auch die Römer existierten nicht, ebenso wenig wie die Germanen, eigentlich waren alles Kelten. Der Limes war keine Grenzbefestigung, sondern eine mautpflichtige Straße und Rom das Trümmerfeld einer „relativ unbedeutenden antiken Stadt", in der man daher „kaum römische Bauten trifft" (sollte der Autor das Kolosseum übersehen haben?). In diesem Ort, der „erst jetzt Rom genannt wurde" (eine laut Zillmer häufige Bezeichnung, schließlich gibt es ja auch auf Gotland ein Dorf namens Roma), nistete sich besagte Papstkirche auf der Suche nach Legitimation ein. Anschließend machten sich diensteifrige Mönche daran, das Latein zu erfinden, zusammen mit den modernen Volkssprachen wie Italienisch, Deutsch, Spanisch oder Englisch, denn der gemeine Mann verständigte sich bis dahin auf Keltisch...
Was das mit Amerika zu tun hat? Verstehe ich auch nicht, aber dafür erfahren wir, dass die Mayasprache engstens mit Plattdänisch verwandt ist - illustriert an Beispielen wie „Halts Maul" oder „Ich muss mal".
Die euphorische Haltung des Autors seinen eigenen Theorien gegenüber (während er die bisherige Geschichtsschreibung äußerst kritisch abklopft), verwickelt ihn häufig in Widersprüche: So nahmen auf S. 139 die Druiden „die neuen christlichen Ideen freundlich auf", während 7 Seiten zuvor noch von „180 Büchern der Druiden" berichtet wird, die Patrick als erster Missionar verbrannt habe, „bis am Ende sämtliche Überreste des druidischen Aberglaubens völlig vernichtet waren". Dass die angebliche indianische Darstellung eines Bischofs (Umriss eines Mannes mit Stab, S. 267) deutlich einen erigierten Penis zeigt, stört Zillmer ebenso wenig wie die Notwendigkeit, zur Stützung seiner Theorien auf der Waldseemüller-Weltkarte (Foto 94) das mit „S" markierte Südamerika offensichtlich völlig falsch einzutragen. (Die oben erwähnte eigentliche Sensation der Karte würde mit dieser Deutung übrigens wieder aufgehoben).
Und jetzt mein Urteil?
Das Buch ist - samt seiner Literatursammlung - eine Fundgrube, in der sich Fakten und Fiktion unterschiedslos vermengt finden. Die präkolumbianische Entdeckung Amerikas ist durch die Wikingerfunde in Kanada seit Jahrzehnten bewiesen und die Indizien dafür, dass es schon früher Kontakte gab, sind schwerwiegend. Die dafür wirklich stichhaltigen Argumente herauszufiltern, hätte der Verheißung des Titels entsprochen und das Buch zu einem wissenschaftlichen Werk gemacht. So gehen die guten Argumente und die spannenden Aussagen zu früheren Klimawechseln in einem Wust von Mutmaßungen und Behauptungen unter. Ein zu Denkanstößen anregendes Buch, bei dem aber weniger mehr gewesen wäre.

Frankypistor

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33 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen Thema verfehlt !, 7. Dezember 2005
Rezension bezieht sich auf: Kolumbus kam als Letzter (Gebundene Ausgabe)
Um es vorwegzunehmen, ich bin auch der festen Überzeugung das lange vor Kolumbus die Wikinger große Teile Nordamerikas erkundeten . Sogar das die Phönizier, Kelten und Chinesen, vielleicht auch noch Römer, Griechen und ein paar andere Amerika erreichten - warum auch nicht . Und ich denke auch, dass der Mensch schon deutlich vor 20-30.000 Jahren Amerika erreichte . Leider bedient der Autor meinen diesbezüglichen Wissensdurst nur mehr als leidlich . Gelegentlich nennt er ja mir unbekannte Fakten und neue Funde, führt diese aber kaum ausreichend aus, damit der Leser sie ausreichend bewerten kann . Andererseits disqualifiziert er sich mehrfach selbst in seiner Glaubwürdigkeit, wenn er qualifizierte Fälschungen als echt bezeichnet . Wenn man zuvor eines seiner anderen Bücher gelesen hat, hilft das auch nicht unbedingt den Autor für glaubwürdiger zu halten ... es hilft aber sein Werk einzuschätzen . Tatsächlich geht es kaum um die Entdeckungen Amerikas vor Kolumbus, sondern um des Autors eigene 'verwegenen' Theorien aus dem Spektrum der 'Intelligent Creation' . Dabei ist er in so vielen dermaßen widersprüchlich, dass man sich fragt, ob er selbst seine Bücher liest ! Erklärt er mal dass die Welt keine 10.000 Jahre alt ist, berichtet er schon ein paar Seiten weiter von archäologischen Funden mit einem Alter vielfachen Alter als diesem . Ja was denn nun ???
Eigentlich schade, man sieht der Autor hat sich hingesetzt und Faktenrecherche betrieben, er kann halbwegs gut schreiben, er hat ein gutes Thema ... die besten Vorraussetzungen für ein gutes Buch . Leider liegt ihm dann doch sein verbogenes Weltbild im Wege, ein tatsächlich gutes Buch zum Thema zu schreiben . Dazu kommt, das kaum ein Zentel des Buches wirklich mit der Entdeckung Amerikas zu tun hat . Nachdem schon die Hälfte mit seinen kreationistischen Theorien zu tun hat, handelt der Rest vor allem davon die gesamte bekannte Geschichte zu verleugnen . Nach Zillmer gab es keine Römer oder Germanen, alles waren nur Kelten oder Griechen . Nicht nur das Mittelalter fiel aus, auch Rom gab es nie - was man in Rom sieht sei ein päpstliche Fälschung, bzw. griechisch . Wer z.B. mal in der Türkei war und sich dort alte Ruinen ansah, kann schnell lernen griechische von römischen zu Unterscheiden . Dr.Zillmer kann das nicht - man fragt sich beim lesen, woher hat der Mann seinen Doktor ? Von der 'Universidat La Plata' ?? Geschichte wie wir sie heute kennen sei eine Erfindung des (bösen) Papsttums ... an keiner Stelle erklärt aber der Autor, warum islamische, jüdische oder chinesische Autoren und Historiker die 'Papsttum-Geschichte' in vielen Eckdaten unterstützen ? Es hinkt und hakt in jeder Ecke . Anderes Beispiel . Der Limes war für ihn eine mautpflichtige Straße . Natürlich, warum sollte auch mitten in Keltenland eine Mauer stehen ?! Denn wenn es nur Kelten, aber keine Germanen und Römer gibt, dann gibt es auch keine zu bewachende Grenze - so Zillmer . Klar - geradezu entwaffnende Logik, wenn sie nicht absolut faktenfrei wäre . So geht das ganze Buch . Kleingeister mag es beeindrucken, Bibeltreue und Altgläubige werden sich erleichtert bestätigt fühlen (wobei Zillmer mit einer offenkundigen Vatikanfeindlichkeit hier in sich recht widersprüchlich ist), wer aber schon viele Sachbücher zu der Thematik gelesen hat, wird sich nur eins fragen 'Warum tue ich mir dies an !'
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10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen Zu konfus, 23. August 2007
Ich moechte zu Beginn anmerken, dass ich zwar selten mit den Theorien von Zillmer uebereinstimme, dennoch habe ich seine beiden Werke "Darwins Irrtum" und "Irrtuemer der Erdgeschichte" gerne gelesen. Sie sind fluessig geschrieben und regen doch in gewissem Sinne zum nachdenken an.

Bei "Kolumbus kam als Letzter" ist es leider anders. Der Aufbau des Buches ist total konufs. Er springt von der Steinzeit ins Mittelalter, von dort in die Bronzezeit, vor zur Antike und zurueck in die Eisenzeit. Mal geht es um Suedamerika, im naechsten Satz ist man ploetzlich in Aegypten. Auch diskutiert er mal geologische Ereignisse um dann auf einmal auf Keramikfunde umzuschwaenken. Auch stoeren die staenigen Querverweise auf seine anderen Buecher. Der Zusammenhang zu diesen scheint oft gekuenstelt, nur um sie mal erwaehnt zu haben und Werbung zu schlagen. Sowas muss nicht sein.

Das Buch vertritt im Grossen und ganzen zwei Hauptthesen:

1. Es gab schon vor Kolumbus transatlantische Kontakte

2. Die Kirche schreib die Geschichte vor dem Jahre 1400 um und verlaengerte sie kuenstlich

Erstere These kann mit Funden durchaus schluessig belegt, wenn natuerlch auch nicht bewiesen werden. These Nummer zwei erinnert allerdings mehr an eine Theorie a la Sakrileg und liest sich auch so, wenn man die Adjektive beruecksichtigt, die Zillmer zur Beschreibung der katholischen Kirche verwendet.

Fazit: Der schlechteste der drei Zilmmers, die ich gelesen habe.
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