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Der 1984 entstandene Film mit zahlreichen, heute bekannten Jungdarstellern wie Heiner Lauterbach, Ottfried Fischer, Katja Flint oder Frank Röth überzeugt durch die professionelle Regie des damals erst 24 jährigen Regisseurs Roland Suso Richter. Das Drama ist eindringlich wie motiviert erzählt und dabei zeitgemäß ausgestattet. Fazit: Deutsches Kino mal vorbildlich
Moviemans Kommentar zur DVD: Bild wie Tonwertung erreichen leider keinen zufriedenstellenden Status mehr. Artefakte und Rauschen überzeihen das stellenweise detailstarke Bild und akustisch ist das Material durch seine Monodasein auch recht eingeschränkt, wenngleich es sich Mühe gibt. Die Extras sind umfangreich, bestehen aber ausschließlich aus Interviews und sind nicht ganz so leicht zu konsumieren.
Bild: Wenngleich das Bild starkes Rauschen ( Personal auf Treppe, 00:14:05) aufweist, Überbelichtungen recht häufig vorkommen (Lehrer, 00:03:29) und auch die Schärfe in weiten Teilen eine nur schwache Leistung bietet, kommt es doch immer wieder vor, dass sich Details klar und plastisch abzeichnen (Falten auf Ledertasche, 00:04:38). Artefakte wie Flimmern (Dachziegel, 00:04:12) oder Blockrauschen müssen leider des öfteren bemängelt werden. Die Farben wurden bewusst in leichtem sepia getönt (Lehrer, 00:09:54), was nicht wirklich nötig gewesen wäre, da das Rauschen dem Bild auch so einen matschigen Schleier verleiht.
Ton: Der in Mono vorliegende Ton weist differenzierte Momente auf, die feine Geräusche sanft abbilden (Streichhölzer, 00:11:56). Auch Musik wird immer wieder subtil und gefühlvoll eingeblendet (00:12:22). Dabei ist aber nicht zu überhören, dass alle vorhandenen Facetten, dem Mono-Ton entsprechend, flach bleiben. Ledigansatzweise gelungen ist, wenn beispielsweise Stimmen in einem großen Saal den nötigen Hall transportieren.
Extras: Das umfangreiche Bonusmaterial besteht ausnehmend aus Interviews, die zum Teil Originalaufnahmen von Filmfestivals oder aus Fernsehshows bestreiten. Dazu gehören ein Interview vom Filmfest München 1984 (8:47 Min.), eine NDR Talkshow von 1985 (9:20 Min.), das Filmfest von Cannes 1985 (5:24 Min.). Auschnitte aus dem Film finden sich eingeflochten. Neue Interviews finden sich ausführlich und detailreich mit Roland Suso Richter und Frank Röth von 2005 (38:07 Min.) und mit Heiner Lauterbach (13:09 Min.) ebenso von 2005. Das Material von 1984 wurde also noch einmal aus heutiger Sicht kommentiert, was lobenswert ist. Zu den Extras zählen außerdem ein Audiokommentar, eine Fotogallerie, DVD-Tipps und die Credits. --movieman.de
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Kriegsende 1945: In seinem Heimatdorf im Odenwald hat sich der 18-jährige Gymnasiast Hans Kolp mit den amerikanischen Besatzungssoldaten arrangiert. Er baut einen schwungvollen Schwarzmarkthandel mit gestohlenem US-Material auf. Kolp greift mit seiner Bande von Dieben zu immer gewagteren Mitteln, um Beute mit Uniformen, Jeeps, Waffen und Genussmitteln zu machen. Er will sich und Freundin Hilde eine gesicherte bürgerliche Existenz aufbauen. Doch die Behörden stellen ihm eine Falle. Kolp bringt sich aus Verzweiflung um.
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Erste Regiearbeit von Roland Suso Richter ("Dresden", "14 Tage lebenslänglich", "Der Tunnel"), der seinen Spielfilm selbst finanzierte, Drehbuch und Musik schrieb, den Film schnitt und ihn im Eigenverleih herausbrachte. Wie Edgar Reitz' "Stunde Null" und "Heimat" griff Richter die Zeit zwischen Kriegsende und Währungsreform auf, um Geschichte im Alltag aufzuspüren. Im März 2006 stellten Richter und seine damals noch unbekannten Darsteller Frank Röth, Katja Flint, Heiner Lauterbach (Offizier) und Ottfried Fischer "Kolp" anlässlich des DVD-Starts im ZDF vor.
Blickpunkt: Film
Eine Gruppe von Schülern machen Geschäfte mit gestohlenem Material der US-Armee. Als ihr Anführer geschnappt wird, begeht er Selbstmord.
Blickpunkt: Film Kurzinfo
Das Kriegsende 1945 im Odenwald aus der Perspektive von Schülern.
Kurzbeschreibung
Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg: In einem idyllischen Dorf im Odenwald trauert der Primaner Hans Kolp der Zeit nach, als Jack, ein farbiger US-Offizier, in seinem Elternhaus einquartiert war. Er wurde sein Freund, ging mit ihm auf die Jagd, brachte ihm Englisch bei und ließ Hans sogar seinen Jeep steuern. Als Jack in die Heimat zurückkehrt, hinterlässt er seinem Freund als Abschiedsgeschenk Uniform und Revolver. Hans erkennt die Chance seines Lebens: In der Verkleidung des amerikanischen Offiziers steigt er in den Schmuggel von US-Diebesgut ein. Was als ein riskantes Spiel beginnt, wir bald bittere Realität: Hans Kolp - der „US-Leutnant“ - rutscht immer weiter in die Tiefen der Illegalität. Selbst seine erste große Liebe vermag ihn nicht zu retten..... 1983 inszenierte Roland Suso Richter sein Regie-Debüt KOLP mit einer Reihe motivierter und damals noch kaum bekannten Jungdarstellern: Heiner Lauterbach, Ottfried Fischer, Katja Flint und Frank Röth.
Produktbeschreibungen
Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg In einem idyllischen Dorf im Odenwald trauert der Primaner Hans Kolp der Zeit nach, als Jack, ein farbiger US-Offizier, in seinem Elternhaus einquartiert war. Er wurde sein Freund, ging mit ihm auf die Jagd, brachte ihm Englisch bei und lie Hans sogar seinen Jeep steuern. Als Jack in die Heimat zurckkehrt, hinterlsst er seinem Freund als Abschiedsgeschenk Uniform und Revolver. Hans erkennt die Chance seines Lebens In der Verkleidung des amerikanischen Offiziers steigt er in den Schmuggel von US-Diebesgut ein. Was als ein riskantes Spiel beginnt, wir bald bittere Realitt Hans Kolp - der US-Leutnant - rutscht immer weiter in die Tiefen der Illegalitt. Selbst seine erste groe Liebe vermag ihn nicht zu retten.....