Gebraucht kaufen
EUR 0,24
+ EUR 3,00 Versandkosten
Gebraucht: Sehr gut | Details
Verkauft von MEDIMOPS
Zustand: Gebraucht: Sehr gut
Kommentar: medimops: schnell, sicher und zuverlässig
Ihren Artikel jetzt
eintauschen und
EUR 0,10 Gutschein erhalten.
Möchten Sie verkaufen?
Zur Rückseite klappen Zur Vorderseite klappen
Anhören Wird wiedergegeben... Angehalten   Sie hören eine Probe der Audible-Audioausgabe.
Weitere Informationen
Dieses Bild anzeigen

Koloss auf tönernen Füßen: Amerikas Spagat zwischen Nordkorea und Irak Gebundene Ausgabe – 10. Mai 2005


Alle 2 Formate und Ausgaben anzeigen Andere Formate und Ausgaben ausblenden
Amazon-Preis Neu ab Gebraucht ab
Gebundene Ausgabe
"Bitte wiederholen"
EUR 10,00 EUR 0,24
5 neu ab EUR 10,00 37 gebraucht ab EUR 0,24

Hinweise und Aktionen

  • Sie suchen preisreduzierte Fachbücher von Amazon Warehouse Deals? Hier klicken.

  • Sparpaket: 3 Hörbücher für 33 EUR: Entdecken Sie unsere vielseitige Auswahl an reduzierten Hörbüchern und erhalten Sie 3 Hörbücher Ihrer Wahl für 33 EUR. Klicken Sie hier, um direkt zur Aktion zu gelangen.

Jeder kann Kindle Bücher lesen — selbst ohne ein Kindle-Gerät — mit der KOSTENFREIEN Kindle App für Smartphones, Tablets und Computer.


Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 351 Seiten
  • Verlag: Propyläen; Auflage: 1., Aufl. (10. Mai 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 354907252X
  • ISBN-13: 978-3549072523
  • Größe und/oder Gewicht: 14,6 x 3,5 x 22,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (15 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 563.091 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Er war einer der Großen des deutschen Journalismus. Zahlreiche Superlative gelten für ihn: der Älteste mit über sechzig Jahren Berufserfahrung als Reporter und Chronist des Weltgeschehens; der Weitestgereiste, der seinen Fuß in sämtliche Länder der Erde gesetzt hat; der Kundigste, der die Kulturen der Welt kannte wie kein Zweiter; der Erfahrenste, der die Kriege und Bürgerkriege unserer Zeit von Algerien über Vietnam bis zum Irak und Afghanistan aus nächster Nähe kennengelernt hat; der Erfolgreichste, dessen TV-Sendungen höchste Einschaltquoten erreichten und dessen Bücher allesamt Bestseller waren.

Aber er war mehr als all das. Mit seiner unbändigen Reiselust bis ins hohe Alter, mit seiner Neugier auf die Kulturen, Religionen und Völker der Welt, mit seinem tiefen Verständnis für die Riten, Sitten und Gebräuche fremder Kulturen war er einer der großen Reiseschriftsteller unserer Zeit, eine geglückte Mischung aus Marco Polo und Ernest Hemingway. Mit seinen Reportagen, Filmen und Büchern hat er den Deutschen die Welt nahegebracht, mit seiner Unabhängigkeit im Urteil, seiner geopolitischen Scharfsicht und seiner Ablehnung der missionarischen Hybris des Westens gegenüber dem Rest der Welt hat er vielen Deutschen aus dem Herzen gesprochen.

Der Propyläen Verlag verdankt ihm neun großartige Bücher. Die Arbeit an einem weiteren, das die aktuellen Krisenherde im Nahen Osten und in der Ukraine in den Blick nimmt, konnte er noch abschließen. Der Titel: "Der Fluch der bösen Tat. Das Scheitern des Westens im Orient". Am 16. August ist Peter Scholl-Latour im 91. Lebensjahr in Rhöndorf am Rhein gestorben.

Produktbeschreibungen

Amazon.de

Die USA ein Koloss auf tönernen Füßen -- das werden insbesondere die Kritiker der Bush-Doktrin gerne hören. Doch wer wegen dieses der Traumdeutung des Propheten Daniel am babylonischen Hofe entliehenen Titels erwartet haben sollte, Peter Scholl-Labour mache sich tatsächlich anheischig, dem amerikanischen Hegemon das nahe Ende vorauszusagen, hat sich getäuscht. Schon auf der ersten Seite stellt der Autor klar, dass er mit der Wahl des Titels lediglich darauf verweisen wollte, "wie prekär der Anspruch auf globale Hegemonie wird, wenn ein überwiegend merkantil ausgerichtetes Staatswesen in den Zwang strategischer Allgegenwart und einer territorialen Überbeanspruchung gerät, die man heute als 'overstretch' bezeichnet".

Tatsächlich sei die Macht Amerikas -- noch -- in keiner Weise erschüttert. Allerdings drohen die Konflikte, in die die USA mit ihrem Anspruch geraten, die Welt nach ihren Vorstellungen zu ordnen, die gegenwärtig einzige Weltmacht an die Grenzen ihrer Belastbarkeit zu führen. Die außenpolitischen Strategen in Washington seien deshalb -- auch mit Blick auf das in raschem Tempo erstarkende China -- gut beraten, sich in der Nordkorea-Frage diplomatische Zurückhaltung aufzuerlegen.

Ob sich George W. Bush und seine Regierungsmannschaft indes tatsächlich werden zügeln können, wenn Nordkorea sich weiterhin allzu selbstgewiss als zukünftige Atommacht gebärdet, ist alles andere als ausgemacht. Das weiß auch Scholl-Latour. Kenntnisreich gibt der 1924 geborene Journalist Auskunft über die politisch-historischen Hintergründe der Politik in der Region. Auch wegen des gewohnt plaudernd-anekdotischen Stils außerordentlich lesenswert. Ein Mann, wie man ihn gerne im Beraterstab des amerikanischen Präsidenten sähe -- auch im eigenen Interesse. -- Hasso Greb

Pressestimmen

»Er hat mal wieder Recht behalten... Scholl-Latours Urteile sind scharf, die Begründungen fundiert.« DER SPIEGEL »Dass er viel an Autobiografischem und an Tagebuchbeobachtungen einfließen lässt, macht den Gewinn dieses leicht zu lesenden Buches aus.« Rheinischer Merkur »Herausragend unter den kritischen Standardwerken über die USA: Peter Scholl-Latours Abrechnung mit dem Größenwahn und Machtrausch im Land der Bush-Männer.« Kleine Zeitung »Unverzichtbar für alle, die das Weltgeschehen verstehen wollen.« Schweizerzeit »Visionär, fundiert und spannend wie ein Krimi.« Funk Uhr »Scholl-Latour ist ein Analytiker alter Schule, der seine Theorien im historischen Kontext entwickelt und auf demagogische Rhetorik verzichtet. «Schweizer Illustrierte »Er ist einer der der anerkanntesten Journalisten Europas, der kaum wie ein anderer griffig, oft plaudernd und immer ausgesprochen kenntnisreich aus den Krisenregionen der Welt berichtet. Und er behält in seinen Analysen sehr oft Recht.« Neue Ruhr Zeitung »Wer bereit ist, mit zu reisen, mit zu politisiern, mit zu streiten, dem sei doch wieder dieses Buch eines durchaus nicht Altersmilden empfohlen.« Mittelbayerische Zeitung »Keine Frage, der Autor hat sich seinen journalistischen Biss bewahrt.« Stuttgarter Nachrichten  

Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?

Kundenrezensionen

4.3 von 5 Sternen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

35 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ralf Magagnoli am 23. November 2006
Format: Taschenbuch
Dem Buch Peter Scholl-Latours hätte man auch einen anderen, freilich von der verstorbenen anerikanischen Historikerin Barbara Tuchman bereits benutzten Titel geben können: Die Torheit der Regierenden. Scholl-Latour lädt den Leser auf eine Odysee ein: Nordamerika, Korea, Vietnam, Irak. Wie auch bei seinen anderen Büchern zieht der Publizist immer wieder seine Erlebnisse aus früheren Zeiten heran, um die gegenwärtige Situation in den jeweiligen Ländern verständlich zu machen. Zusammenfassend formuliert sieht Scholl-Latour in der Politik der Bush-Administration die bereits von Paul Kennedy in seinem Werk über Aufstieg und Fall der großen Mächte erkannte Gefahr des "imperial overstretch", der imperialen Überdehnung. Frei von jedem Antiamerikanismus, der ihm gleichwohl immer wieder unterstellt wird, liefert Scholl-Latour eine scharfsichtige Analyse der Herausforderungen und Probleme der amerikanischen Asien- und Irakpolitik. Angesichts der Neigung eines Großteils der politischen Eliten, deutsche Soldaten in alle Welt zu schicken, sollte Peter Scholl-Latour Pflichtlektüre für die politischen Entscheidungsträger werden.
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Thomas Reuter am 21. Oktober 2009
Format: Taschenbuch
Wann immer Peter Scholl-Latour sich journalistisch ins Geschehen mischt, kommen scharfe Analysen, überraschende Erkenntnisse und mit humanistischem Bildungsgut unterfütterte, glasklare Argumentationen dabei heraus.
Im vorliegenden Buch steht der amerikanische "overstrech" im Mittelpunkt, der sich aus Amerikas Spagat - so der Untertitel des Buches - zwischen dem Irak und Nordkorea ergibt. Freilich wird hierbei die damalige amerikanische Administration Bushs in einem ersten Kapitel zur Genüge mit ihren Widersprüchen, unsäglichen Verblendungen und schamlosen Lügen angeprangert. Scholl-Latour spricht von einem Land mit imperialem Auftritt ohne imperiale Tugend. In den nächsten Kapiteln sucht der Autor die Orte, die Bush in seiner Achsen des Bösen vereint, zum wiederholten Male auf. Nordkorea wird dabei zwar zum ersten Mal besichtigt, der Autor kann aber auf seine Erfahrungen aus dem Korea Krieg, der immerhin schon über 50 Jahre zurückliegt, zurückgreifen und versteht es - wie immer - aus der historischen Differenz interpretatorisches Potenzial zu schlagen. Dies ist noch aufschlussreicher, als Scholl-Latour im dritten Kapitel erneut von Vietnam berichtet, wo die Schlacht von Dien Bien Phu in den Bergen des Nordens, mit der die Niederlage der Franzosen begann, sich zum 50. Mal jährt. Scholl-Latour erteilt in diesem Kapitel aufgrund der Erfahrungen von Vietnam und Korea eine Absage an jegliches imperiales Eingreifen in Konflikte. Die fernöstliche Erfahrung habe zur Genüge gezeigt, dass asymmetrische Kriege, wie man solche ungleichen Kriege seit Vietnam nennt, nicht gewonnen werden können. Das war in Vietnam so, ebenso in Korea, das war in Algerien so und das wird auch im Irak und in Afghanistan so sein.
Lesen Sie weiter... ›
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
23 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 15. Mai 2005
Format: Gebundene Ausgabe
Der mittlerweile über achtzig Jahre alte Star des deutschen Politjournalismus ist weiter "vor Ort", reist kreuz und quer durch die Welt und schildert seine Sicht der Dinge. Man kann nur wünschen, dass dies noch eine ganze Weile so geht. Scholl-Latour findet Zugang zu den Informierten, nicht in erster Linie den Mächtigen, dieser Welt. Seine Perspektive ist dabei konkurrenzlos. Wo immer er sich aufhält (diesmal u.a. in Korea) kann er Vergleiche ziehen mit früheren Aufenthalten vor dreißig, fünfzig, fünfundfünfzig Jahren. Und allein seine Reisebeschreibungen sind pointiert und ein Genuss zu lesen. Man muss Scholl-Latour nicht in allen Schlussfolgerungen zustimmen. Nachdenkenswert sind seine Betrachtungen allemal. Und weit entfernt von der Kurzatmigkeit üblicher Berichterstattung. Leider hat er in der Vergangenheit meist Recht behalten. Lösungen für die großen Probleme der Welt hat er naturgemäß nicht anzubieten. Doch dies ist nicht die Aufgabe eines Journalisten. Es gibt mehr als genug kurzlebige Analysen und Vorschläge zur Weltverbesserung auf dem Buch- und Zeitungsmarkt. Im Gegensatz dazu sind Scholl-Latours Werke auch noch nach Jahrzehnten Standard.
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
21 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Michael Semenischev am 3. Juli 2005
Format: Gebundene Ausgabe
Peter Scholl-Latour neues Buch „Koloss auf tönernen Füßen“ beweist zum wiederholten Male, das der Autor eine unerreichbare Größe im deutschen Politjournalismus ist. Im aktuellsten Werk reist der Autor durch die Vereinigten Staaten, Nordkorea, Vietnam und Irak.
Die Reisen erfolgen immer vor dem Hintergrund des militärischen und politischen Engagements der Amerikaner und die mögliche Überstrapazierung der amerikanischen Kapazitäten.
Während des Aufenthalts in den verschieden Ländern versetzt sich Scholl – Latour in vergangen Reisen in den selbigen – so ist zum Beispiel der persönliche Eindruck im Nordkoreakonflikt nach dem 2. Weltkrieg noch mal niedergeschrieben.
Alle Berichte, Rückblicke und Eindrücke besitzen tiefgründiges historisches Wissen, fachmännische Analysen der aktuellen Lage und schlüssige Schlussfolgerungen für die mögliche Entwicklung. Ferner werden an plausiblen Stellen Parallelitäten zwischen den einzelnen Konflikt aufgezeigt, die gerade beim Verstehen der amerikanischen Fehler sehr hilfreich sind.
Ein erstklassiges Polit-Buch mit historischem Hintergrundwissen, niedergeschrieben in einer Wohlausgefeilten Art.
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen

Die neuesten Kundenrezensionen