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Kollektives Gedächtnis und Erinnerungskulturen: Eine Einführung
 
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Kollektives Gedächtnis und Erinnerungskulturen: Eine Einführung [Taschenbuch]

Astrid Erll
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 207 Seiten
  • Verlag: Metzler (14. April 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3476018938
  • ISBN-13: 978-3476018939
  • Größe und/oder Gewicht: 22,8 x 15,6 x 1,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 362.563 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Astrid Erll
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Ein Muss für jeden geistes- bzw. kulturwissenschaftlichen Einführungskurs sowie für jeden, der in Form einer anregenden Lektüre einen "konkurrenzlosen" Einstieg in die kulturwissenschaftliche Gedächtnisforschung sucht. Institut für Germanistik Ein großangelegter, sehr ausführlicher Literaturbericht, der einen umfassenden Überblick über die weitgefächerte interdisziplinäre und internationale Erinnerungs- und Gedächtnisforschung gibt." (Deutschland Archiv)

"Der Band ist ein Hand- und Lehrbuch im besten Sinne. Er fasst die grundlegenden Konzepte der Gedächtnisforschung im 20. Jahrhundert zusammen, ohne sie unnötig zu verkürzen, und zeichnet sich darüber hinaus durch seine umfangreiche Bibliografie und zahlreiche übersichtliche Grafiken aus. Nach Lektüre des Bandes kann man sich dem Vorwort der Autorin ohne Abstriche anschließen: "Kollektives Gedächtnis und Erinnerungskulturen" ist ein Handbuch, das man gerne liest und das man gerne schon früher gehabt hätte." (Forum Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur)

Kurzbeschreibung

Erinnerungskulturen als kulturwissenschaftliches Leitthema von interdisziplinärem Interesse. Die Debatten um das Berliner Holocaust-Mahnmal oder zur europäischen Identität beweisen es: Das Thema "Erinnerung" prägt heute mehr denn je Politik und Gesellschaft. Ziel des konkurrenzlosen Fachbuchs ist es, die interdisziplinäre und internationale Erinnerungs- und Gedächtnisforschung sowie hilfreiche Analysekategorien darzustellen. Fragen, wie z. B. Welche Forschungstraditionen und Konzepte beherrschen die Diskussion, wie unterscheidet sich der Gedächtnisbegriff in den Einzeldisziplinen, auf welche Weise kann die gedächtnisbildende Wirkung der Literatur und der Medien beschrieben und analysiert werden, werden ausführlich beantwortet.

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
17 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Wohltuend klarer Überblick 16. September 2006
Von secret
Format:Taschenbuch
Angesichts eines riesigen Wusts an Publikationen zu den Themen Gedächtnis und Erinnerung, die gerade in den letzten Jahrzehnten großes kultur- und geisteswissenschaftliches Interesse erregt haben, ist es nicht leicht, sich einen strukturierten Überblick über dieses diskursive Feld zu verschaffen.

Diese Publikation bietet einen sehr gut verständlichen Einblick in die forschungsrelevanten Fragestellungen und Theorien. Neben einführenden Überblicken über die zentralsten und einflussreichsten Modelle (z.B. von Halbwachs und Assmann) befasst sich unter anderem ein großes Kapitel mit der Rolle der Literatur als kulturelles Gedächtnissystem.

Auch das Layout überzeugt durch schlichte Sachlichkeit.

Insgesamt ein rundum überzeugendes Buch, gerade als Einstig in das Thema Gedächtnis habe ich bis jetzt kein übersichtlicheres Werk gelesen!
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Fuchs Werner Dr #1 HALL OF FAME REZENSENT TOP 50 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Ganz ohne Zweifel ist dieses Buch wichtig. Denn es ist einfach nicht mehr vertretbar, all das viele Wissen über das Gedächtnis zu ignorieren, wenn man seine Brötchen in irgendeiner Form mit Geschichtskenntnissen verdient. Astrid Erll schreibt denn auch in ihrem Vorwort, dass sie ihr eigenes Buch gerne in den Händen gehabt hätte, als sie ihre Studienzeit begann. Also hat sie es selber geschrieben, was bekanntlich kein schlechter Ansatz ist, um Wissen in eine Form zu bringen. Ich hätte ihr für diesen Dienst auch fünf Sterne gegeben, wenn nicht einige Jahre vor Ihrem Werk der Begriff "Mem" aufgetaucht wäre. Aber das ist er eben. Und was Richard Dawkins und Susan Blackmore zur kulturellen Macht der Meme in die Diskussion werfen, sollte man zur Kenntnis nehmen. Ob man den Ansatz teilt oder nicht. Was mich ebenfalls störte, wenn auch mehr formal, sind die vielen fett gedruckten Wörter. Denn ich habe es nicht besonders gern, wenn mir ein Autor dauernd sagt, was für mich wichtig ist.

Astrid Erll strukturiert die Stoffmenge so, dass der Leser am Schluss des Buches einen hervorragenden Überblick hat, viele Details kennt, verschiedene Ansätze miteinander vergleichen kann und auch wieder Mal nachschlagen kann, wenn er auf der Suche nach einem bestimmten Begriff oder Modell ist. Zudem gewichtet die Autorin die Bedeutung der Theorien, indem sie wichtigen Forschungsergebnissen mehr Platz einräumt als eher exotischen Beiträgen. Gut gefallen haben mir auch die knappen Zusammenfassungen am Schluss eines Kapitels. Die zahlreichen Literaturangaben sind jeweils dort zu finden, wo deren Lektüre inhaltlich am meisten bringt.

Mein Fazit: Ich habe diese 2005 erschienen Buch zufällt entdeckt und empfehle es allen gerne weiter, die sich beruflich oder privat intensiv mit Geschichte und dem kollektiven Gedächtnis beschäftigen. Die Autorin sichtet, ordnet, bewertet und interpretiert eine riesige Stoffmenge. Zudem schreibt sie so, dass man die klugen Inhalte auch versteht, ohne dauern im Fremdwörterduden nachschlagen zu müssen.
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