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5.0 von 5 Sternen
Begleiter im Einzelkämpfer-Alltag, 25. September 2005
Rezension bezieht sich auf: Kollege Ich: Die Kunst, alleine zu arbeiten (Gebundene Ausgabe)
Viele, die allein arbeiten, sei es als Freiberufler oder Selbstständige im Home Office, im Außendienst "on the road" oder in einer der neuen Arbeitsformen, z.B. als Teleworker, kennen es: Motivations- und Disziplinprobleme, Einsamkeitsgefühle, mangelndes Feedback zu Geleistetem oder einfach fehlendes Reflektieren der eigenen Situation wechseln sich ab mit Glücksgefühlen ob der Freiheit von Stechuhren und Chef-Allüren und der Euphorie, wenn das Business läuft. Gudrun Sonnenberg beschreibt in ihrem Buch beide Seiten der Medaille und geht dabei sehr detailliert auf die Problemfelder ein, die sie ausführlich beschreibt und zu denen sie auch Lösungsansätze bietet. Dabei hält sie sich an realisierbare Ansätze und vermeidet Schnell-Rezepte zum Selbstcoaching, die im Alltag meist ohnehin wieder versanden. Ihr Credo: Solo zu arbeiten macht glücklich - aber es muss zur Person passen und im Lebens- und Arbeitszusammenhang einen Sinn ergeben. Und so kommt in ihrem Repertoire an Ratschlägen auch der geordnete Rückzug vor, eine Maßnahme, die in der Literatur zum Gründen und zur Selbstständigkeit selten in solcher Ausführlichkeit beschrieben wird. Der angenehm zu lesende Schreibstil und die schöne Ausstattung des Buches seien ebenfalls erwähnt - neben dem sehr brauchbaren Inhalt weitere Argumente für Einzelkämpfer und solche, die es werden wollen/müssen, sich den "Kollegen ICH" als Begleiter zu holen.
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20 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
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Praxisnah - mit guten Anregungen und Lösungsvorschlägen, 27. Februar 2006
Rezension bezieht sich auf: Kollege Ich: Die Kunst, alleine zu arbeiten (Gebundene Ausgabe)
Der Untertitel ist "Die Kunst allein zu arbeiten". Ein Buch für alle, die mutterseelenallein arbeiten wollen ... oder müssen. Die Selbstständigkeit nimmt immer mehr zu - und auch viele Angestellte arbeiten unterwegs oder am heimischen Schreibtisch. Auch wenn man das oft als reizvoll ansieht (die ultimative Freiheit, machen, was man will, zwischendrin mal Wäsche waschen oder Fernseh schauen), so hat das Alleinearbeiten so seine Tücken. Die Extremfälle sind zum einen alle, die ohne Struktur und Arbeitsumfeld total disziplinlos sind und die Stunden vorbeiticken lassen, und zum anderen die Workaholics, die in ihrer Freizeit nicht mehr vom Schreibtisch loskommen. Natürlich gibt es dazwischen eine ganze Menge weiterer Aspekte: Wie organisiere ich mich? Wie geht es mir, wenn ich den ganzen Tag niemanden sehe? Wie sieht es mit meinem Gefühl und meiner eigenen Anerkennung aus, wenn ich zu Hause vor mich hinwurschtle? Gudrun Sonnenberg behandelt das Thema "alleine arbeiten" umfassend: Das macht sie praxisnah und unterhaltsam - sie geht auf die tollen Seiten ein, auf Versuchungen und Hürden (wie Motivationslosigkeit oder Einsamkeit). Gespickt ist das Buch auch mit kleinen Erfahrungsberichten von Heimarbeitern. Inhalt: 1. Einleitung - Wer arbeitet eigentlich allein?, 2. Aller Anfang ist (meistens) schön, 3. ... und dann kommen die Probleme, 4. So geht es besser: Lösungen und Perspektiven, 5. Wenn es hart auf hart kommt: Entscheiden, wie es weitergeht, 6. Schluss, Anhang. Fazit: Ein hervorragendes Buch für alle, die sich überlegen, alleine zu arbeiten (angehende Selbstständige oder Teleworker) und sich gut darauf vorzubereiten - und für all diejenigen, die bereits auf sich alleine gestellt sind und damit mehr oder weniger gut zurecht kommen. Die zahlreichen konstruktiven Lösungsvorschläge helfen dabei, typische Schwierigkeiten zu meistern.
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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
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Wertvolle Tipps aus dem Leben allein arbeitender Menschen, 23. Juli 2006
Rezension bezieht sich auf: Kollege Ich: Die Kunst, alleine zu arbeiten (Gebundene Ausgabe)
Immer mehr Menschen arbeiten allein. Die einen wollen, die anderen müssen; die einen freiberuflich, die anderen angestellt, etwa als Teleworker oder im Aussendienst. Alle stehen vor denselben Hürden: Motivation, Disziplin, Einsamkeit. Nicht alle gehen damit gleich um. Einige arbeiten ziellos in den Tag hinein, andere arbeiten Tag und Nacht. Das muss nicht sein. Gudrun Sonnenberg, die als freie Journalistin arbeitet, an einer Journalisten-Schule doziert und einen Jungen gross zieht, weiss wie. In «Kollege Ich» erzählt sie, wie aller Anfang (meistens) schön ist, wie die ersten Probleme auftauchen, wie diese gelöst werden und was passiert, falls es doch hart auf hart geht. Ihre Beispiele sind echt, nicht erfunden - für mich sind die Aussagen von anderen Menschen, die auch keine Kollegen bei der Arbeit haben, besonders wertvoll. Ein Buch für alle, die allein arbeiten, oder sich überlegen, allein arbeiten zu wollen.
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