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Kollaps.Warum Gesellschaften überleben oder untergehen Gebundene Ausgabe – 2005


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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 800 Seiten
  • Verlag: Fischer, S; Auflage: 8 (2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3100139046
  • ISBN-13: 978-3100139047
  • Größe und/oder Gewicht: 21,4 x 15,2 x 5 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (63 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 123.181 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

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Eines vorweg: Jared Diamonds Buch skizziert keineswegs ein Schreckensszenario ohne Auswege, dazu ist der Geografieprofessor aus Kalifornien zu sehr Realist und auch Optimist. Die bedrohliche Covergestaltung und der Titel sind hier ein wenig irreführend. Der Pulitzer-Preisträger Diamond -- er erhielt diese Auszeichnung für Arm und Reich -- untersucht, welche Bedingungen dazu führen, dass eine Gesellschaft untergeht. Prototyp dieses Untergangs ist für ihn die Gesellschaft der Oster-Insel. Daneben erzählt der Autor z.B. die Geschichte der Mayas oder der Wikinger, wendet sich aber auch heutigen Gesellschaften zu. U.a. stellt er das Beispiel Ruanda vor; das Land, in dem bekanntlich ein Völkermord von monströsen Ausmaßen stattfand.

Ganz Wissenschaftler benennt Diamond zunächst einmal fünf Faktoren, die beim Untergang einer Gesellschaft eine Rolle spielen können. Da wären zunächst Schäden, die der Umwelt unabsichtlich zugefügt werden. Als Zweites hebt Diamond Klimaveränderungen hervor. Weiterhin können feindliche Nachbarn ein Faktor der Zerstörung sein. Viertens: Die Hilfe freundlicher Nachbarn nimmt ab. Die fünfte und laut Diamond wichtigste Frage lautet jedoch: Wie reagiert eine Gesellschaft auf ihre Probleme? Keiner der fünf Faktoren dürfte für sich genommen zum Untergang führen, vielfach wirken sie in Kombination. Der fünfte Faktor aber, also wie man ökologischen und anderen Problemen begegnet, ist laut Diamond besonders bedeutsam.

Gesellschaften miteinander zu vergleichen, ist natürlich nicht unumstritten. Diamond nimmt diese Herausforderung an und legt eine kenntnisreiche Analyse vor, die man gleichermaßen unter kulturgeschichtlichen wie unter gesellschaftskritischen Aspekten lesen kann. Dem Ethos des Wissenschaftlers folgend, verzichtet der Autor dabei auf wilde Untergangsszenarien. Vielmehr hält er den Menschen den Spiegel vor und zeigt, wie Gesellschaften ihre eigene Existenz bedrohen. Ein denkwürdiges Lern- und Lesebuch. --Mathias Voigt

Pressestimmen

"Jared Diamond erzählt nicht nur von menschlichen Gesellschaften, die untergegangen sind, er erzählt vor allem von denen, die Erfolg hatten. Er zeigt, welche Faktoren ihnen geholfen haben, und er tut dies glänzend. Grandioser Lesestoff für alle, die wollen, dass unsere Geschichte noch lange weitergeht." (Prof. Dr. Ernst Peter Fischer)

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

27 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von isy3 am 20. Dezember 2005
Format: Gebundene Ausgabe
... hat Jared Diamond hier vorgelegt.
Diesmal beschäftigt er sich mit den Gründen für den Untergang früherer Hochkulturen und zieht Parallelen zur Jetztzeit. Dabei weist er auf viele Ursachen hin, die auch heute zu einem Zusammenbruch einer Gesellschaft führen können. Es geht dabei um falsche Bodenbewirtschaftung, Überbevölkerung und teure Kriegsführung. Aber auch um kulturelle Gepflogenheiten, starres Festhalten an überholten Werten sowie den Egoismus einer Regierungsschicht, die es sich leisten kann, abgeschottet von den konkreten Problemen der restlichen Bevölkerung zu leben...
Das Buch ist umfangreich und liest sich nicht ganz leicht, es macht allerdings jedem Vergnügen, der gerne große Gedankenbögen nachverfolgt und den auch ein dicker naturwissenschaftlicher Wälzer nicht schreckt.
Hochinteressant fand ich das Kapitel über China und seine Umweltprobeleme. Die jüngsten Ereignisse dort im November 2005 zeigen, wie aktuell der Autor mit seinem Buch gerade ist.
Jared Diamond hat erstklassig recherchiert und viele interessante Fakten zusammengetragen. Besonders spannend fand ich seine Wiedergabe der Tragödie der Osterinsel und seine Ausführungen zum Ende der Wikingerkultur in Grönland. Diamond fand aber auch Positives heraus, wie z. B. die gelungene Aufforstung Japans durch die Shogun oder den Entschluß der Tikopia, von umweltfeindlicher Schweinehaltung auf ihrer Insel abzulassen. Auch werden gute Beispiele aus der aktuellen Wirtschaft gebracht: So das Ölfördergebiet von Kutubu, in dem besonders auf den Naturschutz geachtet wurde. Gerade hier liegt meines Erachtens nach die Stärke von Diamonds vielschichtiger Argumentation.
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22 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von karin1910 TOP 1000 REZENSENT am 8. März 2006
Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Im Gegensatz zu seinem Bestseller „Arm und reich“, der sich mit dem Aufstieg unterschiedlicher Gesellschaften befasste, beschäftigt Jared Diamond sich hier mit deren Untergang. Er identifiziert dabei fünf Hauptursachen für den Zusammenbruch von Kulturen: vom Menschen verursachte Umweltschäden, Klimaveränderung, feindliche Nachbarn, Verlust der Unterstützung durch freundliche Nachbarn bzw Handelspartner und schließlich die Reaktion der Bevölkerung auf ihre Probleme.
Unter diesen Aspekten untersucht Diamond eine Reihe von Kulturen aus Vergangenheit und Gegenwart. Er erklärt, warum manche frühere Gesellschaften (zum Beispiel die Wikinger-Siedlung in Grönland oder die Ureinwohner der Osterinsel) untergingen, während anderen (zum Beispiel Island) dieses Schicksal trotz ähnlicher ökologischer Probleme erspart blieb. Anschließend wird die Lage in einigen heutigen Staaten wie Ruanda, China oder Australien geschildert und erklärt, warum sich diese nach Meinung des Autors in einer prekären Situation befinden und welche Lösungsmöglichkeiten es gäbe. Das Hauptaugenmerk wird in beiden Fällen auf die vom Menschen verursachte Schädigung der Umwelt sowie auf die Auswirkungen eines übermäßigen Bevölkerungswachstums gelegt.
Im letzten Teil des Buches versucht Diamond, Lehren für die Gegenwart zu ziehen. Er beschreibt, warum Gesellschaften ihre Probleme oft nicht erkennen bzw nicht in der Lage sind, sie zu lösen.
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25 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von J. Biernath am 30. Juni 2007
Format: Taschenbuch
Anhand mehrerer untergegangener Gesellschaften (Osterinsel, Anasazi, Wikinger auf Grönland) sowie einiger aktueller Fälle (Ruanda, China, Australien) versucht der Autor zu extrahieren, was einem Totalzusammenbruch einer Gesellschaft allgemein zugrundeliegt, und wie man so etwas vermeiden kann. Er kommt zu dem Schluß, daß es immer etwas mit Umweltproblemen zu tun hat, die wiederum verschuldet oder unverschuldet auftreten können. Entweder seien sie die Hauptursache für den Zusammenbruch, oder sie würden anderweitige gesellschaftliche Probleme potenzieren.

In seiner Beschreibung der verschiedenen Kulturen zeigt er großes Detailwissen und Einfühlsamkeit. An dieser Stelle ist das Buch großartig. Sehr gut fand ich auch seine Analyse der Frage, weswegen oft gegen offensichtliche Mißstände nichts getan wird (im Kapitel "Warum treffen manche Gesellschaften katastrophale Entscheidungen?"). Wenn man das Buch aber als Ganzes betrachtet, ist es zu plakativ. Abgesehen davon, daß Wikinger eigentlich nie untergegangen sind und allenfalls den Außenposten in Grönland aufgeben mußten, hat er seine Beispiele genau so gewählt, daß sie seine These von den Umweltproblemen untermauern. Kulturen, die aus anderen Gründen untergegangen sind (Epidemien, Genozide, Imperialismus, religiös oder militärstrategisch motivierte Kriege) kommen bei ihm nicht vor. Beispielhaft hier die Abbildung auf S. 614: Er stellt politische und ökologische Krisenherde in der heutigen Welt gegenüber und kommt wenig überraschend zu dem Schluß, daß sie zu 100 % übereinstimmen. Dumm nur, daß in der Karte der politischen Krisenherde z.B. Sri Lanka, Nahost, Tschetschenien, Korea, Darfur usw. völlig fehlen. So kann man natürlich auch eine Übereinstimmung herbeiführen. Wegen dieser wesentlichen Schwäche in der Argumentation nur drei Sterne.
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